AT148404B - Stufenloses Wechselgetriebe. - Google Patents

Stufenloses Wechselgetriebe.

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AT148404B
AT148404B AT148404DA AT148404B AT 148404 B AT148404 B AT 148404B AT 148404D A AT148404D A AT 148404DA AT 148404 B AT148404 B AT 148404B
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leaflets
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Raimund Ing Janesch
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Raimund Ing Janesch
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Description


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Der rein mechanische,   stuf elllose Umdrehungsweehsel während   des Betriebes ist ein langersehnter Wunsch der gesamten Maschinenbauer, namentlich aber der Autoindustrie zur Beseitigung der die Bedienung erschwerende, meist üblichen Stufenschaltungen. 



   Das Wesen der Erfindung besteht aus einer Gelenkkette oder einem Band, die es ermöglicht, dass verschiebbare Zähne der Kettenräder in jede beliebige Stelle der Kette oder des Bandes, durch Selbstbildung   einer Zahnlücke   eingreifen können, welche Lücke sich nach dem Zahnaustritt aus der Kette wieder ausebnet, daher auch bei variablem Teilkreis Zahneingriffe möglich sind. 



   Um den Zahneingriff an jeder beliebigen Ketten-oder Bandstelle zu ermöglichen, werden nach 
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 Material a in die Kette selbst so nebeneinander gelagert angereiht, dass diese Blättchen kontinuierlich, also ohne Unterbrechung, ausfüllen. 



   Es kann daher an jeder beliebigen Stelle der Kette oder des Bandes ein Zahn b nach Fig. 1-3, 7,15, 18-21, 23-27, 31-36 dann in diese   Blättchenreihen   hineingedrückt werden, wenn diese Blättchen seitlich ausweichen können, die durch den Zahn   gedrückt   werden, wodurch eine durch den Zahn selbst jeweils geformte Zahnlücke entsteht. 



   Dadurch unterscheidet sich im wesentlichen diese Konstruktion von nur gruppenweisen   Blätíehen-   anordnungen, wobei also jedwede Kontinuität fehlte und bei starren Radzähnen und Lücken an den Zähnen die beabsichtigte Seitenverschiebung von Blättchen theoretisch unmöglich war. 



   Je dünner die Blättchen gewählt werden, desto   uneingeschränkter   ist die   Zahneingriffsmöglicl1-   
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 dadurch weitestgehend eingeschränkt. 



   Um das Wandern der   Blättchen   in der Kette selbst zu vereiteln und um den Zahndruck auf die Kettenlaschen zu übertragen, sind in der Kette selbst Kammern mit Blättchenstützpunkten c nach Fig. 4,7, 14, 23-25 angeordnet. 



   Es werden daher jeweils nur jene Blättchen   gedrückt,   die sich zwischen Zahn und dem   Blättchen-   kettenstützpunkte befinden, sonach zwischen c und b. 



   Durch die   Zahndruckkräfte   b wird nach Fig. 25 ein   Biegungsmoment   auf die   Blättchen   ausgeübt, das sich bis auf die Stützpunkte c fortpflanzt. Sind genügend Blättchen zwischen b und e gelagert, um diese Biegungsmomente aufzunehmen und den Scherkräften standzuhalten, dann werden an sich nur geringfügige Durchbiegungen auftreten. Zu dem Zwecke, um aber Durchbiegungen nach Fig. 25 aber auch ganz vermeiden zu können, werden nach Fig.   36-28   dreiteilige Zähne bund d angeordnet, wobei der mittlere Zahnteil immer und die Seitenzahnteile nur zeitweise in die Zahnlücke eingreifen, eben nur dann, wenn die oberhalb diesen seitlichen Zahnteilen liegenden Blättehen und die   Kettenlaschenstellung   diesen Zahnteileingriff ermöglichen.

   Die Zahnteile d wirken daher nur dann als kraftübertragend, wenn die   gedrückte     Blättchenzahl   an sich zur Aufnahme von Biegungsbeanspruchungen nicht genügt. Es wird daher durch die Zahnteile d die direkte   Druekkraftübertragung   erreicht unter Ausschaltung von   Biegungs-und Scherbeanspruchungen.   



   Bei Änderung der Radien der Kettenräder werden nur dann die Blättchen den verschiedenen, variablen Kettenkrümmungen folgen können, wenn die Blättchenunterkanten nicht unter die Kettenbolzenmittellinien fallen. Durch den Zahndruck b, Fig. 7, und den Gegendruck des Stützpunktes e werden die fächerförmig in der Krümmung sich lagernden   Blättchen   parallel aneinandergedrückt. 



   Je nach der jeweiligen Entfernung des Zahnes b und des   Stützpunktes e   sowie abhängig vom jeweiligen Radradius werden daher die   Blättchenf lachen   einen verschiedenen Winkel mit Zahnlinie, Zahnmitte-Radmittelpunkt und analog auch beim Stützpunkte c bilden. 

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   Um nun einen zentralen Druck durch Zahn und Stützpunkt auf die   Blättchen   zu erreichen, wird entweder die   Druckfläche   des Zahnes und Stützpunktes abgerundet, so dass dieser Druck dem Drucke einer Rolle auf eine ebene Figur gleichkommt nach Fig. 7 c oder es werden nach Fig. 23 und 24 Halbwalzen eingebaut, die sich durch den Druck automatisch der jeweiligen   Blättchenlage   durch Drehung anschmiegen und daher einen reinen   Flächendruck   bieten, also die idealste   Druckübertragung   darstellen, bei geringster   Druckflächengrösse.   Die Halbwalzen sind in Fig. 23 und 24 mit g gezeichnet und zeigt Fig.

   24 weiterhin, dass selbst bei   unregelmässiger nicht gewollter Blättehenverschiebung durch   die mögliche Halbwalzdrehung noch immer trotzdem   Druckübertragungen   möglich sind. Sollen durch die Blättchen   a, Lücken   zum   Zahneingriffe   in der Kette gebildet werden, so ist es erforderlich, dass die Blättchen in der notwendigen Lage fixiert erscheinen.

   Dies erfolgt nach Fig. 1, 2 und 3 dadurch, dass die Blättchen   a   um eine seitlich gelegene Drehachse beweglich angeordnet sind und wobei der seitlich vorspringende Lamellenteil durch die Fliehkraft bei der Kettenbewegung um das Rad das   Blättehen   derart bewegt, dass die vom Zahne nicht gehobenen Blättchen eine derartige Lage einnehmen, dass diese den Zähnen und Stützpunkten c als Druckübertragungsglied ausgewertet werden können und trotz Fliehkraftwirkung doch von den Zähnen verschoben werden können, um die   Zahnlücke   zu bilden. 



   Fig. 18 zeigt die Blättchen a versehen mit Federansätzen b, welche die   Blättchen   in ihrer Normallage erhalten und dabei bei Zahndruek ein Heben der Blättchen dennoch zulassen. Fig. 18 zeigt weiters eine   Blättchenfixiervorrichtung, dadurch gegeben,   dass ein mit komprimierter Luft oder Gasen gefüllter Schlauch   j   durch seinen Druck auf die Blättchen diese in der Normallage fixiert und dabei dennoch die   Blättchenbewegung,   die der Zahneingriff bedingt, ermöglicht. Fig. 19 zeigt die   Blättchenfixierung   im gleichen Sinne wie vor durch dehnbare Einlagen c aus Kautschuk od. dgl. Zur Gewichtsverringerung können in den Blättchen Aussparungen beliebiger Form hergestellt werden, wie dies Fig. 1 zeigt.

   Fig. 20 zeigt die Möglichkeit der   Blättehenfixierung   durch   Magnetwirkung künstlicher   oder natürlicher 
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 aussparung o und Eingriff eines federnden Blattes p, welches in die Aussparung o beim Heben eingreift und durch die Federwirkung seitlich gepresst das Blättchen mit sich herabzieht.

   Fig. 20 zeigt, wie die   Blättchen   a durch ein eingelegtes Band p mit vorspringendem Teil, der federt, r in der Normallage gehalten werden, wobei die Federenden r jeweils um die   Blättchenstärke   gegeneinander versetzt erscheinen, so dass zu jedem Blättchen das dazugehörige   Federelement 'gehört.   Fig. 31 zeigt einen am Zahne b verschiebbaren magnetischen Körper s, der so lange ist, um die grösste Spanne zwischen Zahn und Stützpunkt c überbrücken zu können, also beim Herabgleiten gegen den Radmittelpunkt die durch die Fliehkraft hochstehenden   Blättchen   in die Normallage bringt, die zwischen Zahn und Stützpunkt liegen, worauf nach dieser Bewegung der Zahndruck auf die bisher losen, also nicht gepressten   Blättchen   zu wirken beginnt.

   Fig. 34 zeigt den gleichen Vorgang, dadurch bewirkt, dass an Stelle eines   natürlichen   oder künstlichen Magnetes ein federnder Körper, ähnlich wie bei Fig. 20 beschrieben, die   Blättehenführung   übernimmt, wobei die leichtere Federwirkung durch Aussparungen M' ermöglicht wird, so dass der Widerhaken v leichter eingreift. 



   Durch die Blättchenvielzahl, die zahllosen Zahneingriffsvariationen und durch den reibunglosen Zentraldruck, bei reinem   Flächendruck   dazu wird nur höchst selten (in der Betriebsstunde nur zirka   2-3mal)   mit einem Zahn überhaupt in Berührung kommen, weshalb eine lange Bestanddauer zu erwarten ist. 



   Der Zahneingriff selbst in die Blättchen erfolgt durch Exzenter oder Kulissenwirkung. Fig. 37 zeigt einen Exzenter x, welcher den Stössel y hebt und senkt und bei fixem Exzenter sieh der Stössel   y   selbst um den Exzenter dreht. Wenn nach Fig. 38 der Exzenter x seitlich verschoben wird, setzt die Exzentertätigkeit aus, infolge Übergang des Exzenterumfanges in einen Kreis, wodurch eine Zahnhebung, also der Blättcheneingriff, entfällt und Leerlauf eintritt, zu dessen Erleichterung Walzen B nach Fig.   l   und 5 angeordnet sind. 



   Fig. 1, 6 und 8 zeigen eine Kulissenführung des vorerwähnten Zahnstössels. Durch eine Hebestange E werden die drehbaren Arme   F und G   im Sinne des Pfeiles (Fig. 6) durch den Exzenter H gehoben oder gesenkt. 



   Bei gehobener Stange E läuft die Stösselrolle C in der Exzenterlaufbahn, bei gesenkter Stange E also zum Radmittelpunkte verschobenen Armen F und G aber in Kreisform, wodurch, wie vorbeschrieben, der Leerlauf durch einfache Bewegung des Hebels H erfolgt. 



   Die Vergrösserung des Ketten-, also Laufradhalbmessers erfolgt durch   Sehraubenspindeln   J, die mit ihren abwechselnden   Rechts-und Linksgewinden   vermittels der Kegelzahnräder   J   einheitlich gedreht werden können. Diese Spindeln tragen die Kettenträger L, die sich sonach vermittels der Spindel J nach Fig. 1 im Sinne der Pfeile von der Radachse entfernen oder dieser sich nähern kann. 



   Um die Kulissensehlitze für diese Kettenträger die Radseitenteile nicht zu sehr zu schwächen und um auch möglichst kleine Kettenradien erreichen zu können, sind die Kettenträger L Z-förmig ausgebildet. Dies erfolgte auch zu dem Zwecke, damit diese Träger L beim Verschieben nicht ecken. 
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   Der Einschub des Zahnes in die Kette beginnt in dem Augenblick, als der Träger M sich der
Kettegenäherthat, also wenn die Walzen P des Trägers L die Kette zu tragen beginnen bzw. wenn eben
Träger L einlaufen. 



   An dieser Radstelle soll auch erst, wenn nicht erst später, der Einschub der Kettenzähne in die t Lamellen beginnen. 



   Der Einschub erfolgt daher bei noch lose in   die Kette liegenden Blättchen, also ohne nennenswerte  
Reibung. Der Zahn selbst beginnt ja erst zu ziehen, also eine Übertragungswirkung auszuüben, bis der vorlauf ende Zahn aus der Kette ausläuft, und zieht daher wieder so lange, bis er selbst aus der Kette ausläuft, wodurch im Zahnrade selbst nur   3-Ï   Zähne bei beliebig grossem Zahnradradius überhaupt   I   erforderlich sind. 



   Der Zahn selbst kann beim Vorstossen in die Blättehen selbst unmittelbar nach einem   Blättchen   in die   Kettenblättchen   eintreten oder innerhalb des möglichen Spielraumes einer Blättchenstärke (ein Bruchteil eines Millimeters) gehalten werden. Es tritt daher ein variables grösseres oder kleineres Nacheilen der Kette ein, das jedoch entweder durch Verriegelung behoben oder infolge der Kleinheit an sich vernachlässigt werden kann. 



   Diese Verriegelung kann nach Fig. 36 dadurch erfolgen, dass der Zahn b einen auf einer keil- förmigen Fläche aufgelagerten Teil N erhält, der in bekannter Weise nach Einschub des Zahnes b sich so lange weiter vorschiebt, bis die   Zahnfläche t an   die Blättchen anstosst, und erst jetzt kann die
Kraftausübung des Zahnes auf die Blättchen einsetzen. 



  Um den Zahn b bei Auslaufen aus der Kette reibungslos aus der   Blättehenlücke   nach Fig. 6 oder 37 durch Exzenterwirkung herauszuziehen, ist bei dem Zahn nach Fig. 7, 23 und 36 die Zahn-   kopffläche   nach hinten abgeschrägt, dadurch erfolgt beim Kettenvoreilen bei Zahnaustritt aus der
Kette lediglich nur ein Heben der Blättchen, hervorgerufen durch die   Zahnabsehrägung   bei Vermeidung von Reibung zwischen Zahn und   Blättchen.   



   Diese   Zahnschräge   ermöglicht aber ausserdem einen Freilauf, weil eine langsamere Radbewegung. als die Kettengeschwindigkeit beträgt, ermöglicht ist. 



   Beim antreibenden Rade wirkt der Zahndruck auf die   Blättchen,   wogegen beim angetriebenen
Rade die Blättchen auf den Zahn   drücken,   es ist daher die   Zahnstellung   beim angetriebenen und treibenden Rade eine verkehrte. 



   Beim Herausziehen des durch die Blättchen gedrückten Zahnes aus der Kette ist daher zur
Reibungsverringerung eine Entriegelung erforderlich, die nach Fig. 36 dadurch erfolgt, dass durch
Herunterziehen des Teiles N durch die Keilwirkung die Entriegelung und Druckbeseitigung erfolgt. 
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 die Kegelzahnräder K. Dabei hat aber der   Zahnträger   M eine Sonderbewegung auszuführen, nämlich dem Exzenter c folgend, den Zahn in die Kette einzudrücken.

   Um einerseits bei allen Spindeln, die
Spindeldrehung gleichmässig zu gestalten und um anderseits dabei gleichzeitig die Zahnhebung zu bewirken, also bei jeder   Zahnträgerlage   in bezug auf den gewählten Radradius, ist der untere Spindelteil kantig wie viereckig od. dgl. ausgebildet nach Fig. 9, so dass das Kegelzahnrad sich in Spindelrichtung unabhängig von der das Kegelzahnrad tragenden Spindel sich auf und ab bewegen kann. 



   Um stets die gleiche Kettenlänge zu erhalten, muss immer die Summe der Radienlängen beider
Kettenräder konstant bleiben. Um dies zu erzielen, müssen sich die Spindeln J (Fig. 1) bei beiden Rädern mit gleicher Tourenzahl, jedoch im verkehrten Sinne, dann drehen, wenn ein Radiuswechsel, d. i. ein Getriebetourenwechsel,   gewünscht   wird. 



   Dies erscheint möglich :
1. Durch Einbau von Synchronmotoren in die Räder selbst, so dass diese Elektromotoren trotz verschiedener Umlaufzeiten der Räder, die Spindeln doch gleichzeitig mit gleicher Tourenzahl drehen. 



   2. Auf rein mechanischem Wege, dadurch, dass nach Fig. 1, 7,11 und 12 ein in der Antriebswelle zentral eingebautes Zahnrad durch Klinken Pi und   P2   gedreht werden kann, wobei dieses Zahnrad 0 auf einer durchgehenden Spindelwelle   11   angeordnet ist, wodurch eben zwei Kegelzahnräder K den Antrieb der übrigen Kegelzahnräder besorgen. Die Klinken   ? i   und   P2   sind so angeordnet, dass die eine die Bewegung des Rades o in der einen und die andere in entgegengesetzter Richtung besorgt. Je nachdem nun die eine oder die andere Klinke eingreift oder beide sieh in Stellungen befinden, in denen sie nicht eingreifen können, wird nun die Tourenzahl des Getriebes vergrössert oder verkleinert oder bleibt gleich. 



  Um nun die eine oder die andere Klinke oder keine zum Eingriff zu bringen, wurde die Schubstange Q (Fig. 10-12) angeordnet, die bei seitlicher Verschiebung die Klinken Pi und P2 vermittels der aus den Klinken vorstehenden Bolzen   Bi   und   R2   hebt oder senkt mit Hilfe der Federn T. 



   Durch entsprechende Stellung der Schubstange Q kann daher durch Seitenverschiebung der Stange durch Klinkeneingriff oder Ausschaltung die Rechts-oder Linksdrehung der Spindel   J   erzielt werden bzw. deren Stillstand bewirken. Die seitliche Verschiebung der Schubstange Q muss aber bei beiden Kettenrädern in gleicher Weise erfolgen, infolgedessen ist an der Schubstange Q eine Nase angeordnet, die in einer Ringrille V des Ringes gelagert ist. Wird nun der Ring, der sich mit dem Getriebe dreht, im Sinne des Pfeiles (Fig. 1 und Fig. 13) vermittels der Hebel W und Y und der Rundstange X 

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 auf der Welle seitlich verschoben, so wird eben der   Getriebetourenzahlweehsel   stufenlos erreicht bzw. bei Mittelstellung bleibt die gerade vorhandene Tourenzahl konstant. 



   Damit aber die Spindeln J nicht weiter gedreht werden, wenn die Kettenträger L schon die
Grenzlage erreicht haben, ist für diesen Fall deren automatische Ausschaltung vorgesehen. Zu diesem Zwecke sind an einem oder mehreren Kettenträgern   L   Nasen 1 (Fig. 1) angeordnet, die bei Erreichung der Grenzstellung auf den Gleitbügel 2   drücken   und so durch den Hebel 3 und Stange 4 vermittels Y, X und V den Stillstand der Spindeldrehung J bewirken, wodurch eben jedes Umdrehen vermieden wird. 



   Da die   Kettenräder J (Fig. l   und 7) eines Kettengetriebes ungleiche und dazu variable Umdrehungszahlen aufweisen, wird die ganz gleichtaktige Klinkenvorschubbewegung vermittels der Stange 6, auf welcher die Klinken P montiert sind, sowie der Teile 7 und der hin und her pendelnden
Schiene 8 und den dazu gehörigen Teilen in bekannter Art besorgt. 



   Die hin und her pendelnde Bewegung wird aber durch den an dem Antriebrade 5 angebrachten Ring 9 (Fig. 1) besorgt, in welchem Ringe schlangenförmig gewundene Aussparungen 10 angeordnet sind, in welchen sich die Nase 11 (Fig. 11) bewegt und durch die Drehung dieser Nase 11 in den fixen Aussparungen 10 (Fig. 1) schlangenförmig hin und her bewegt wird. 



   Es genügt daher, um dieses Getriebe in Gang zu setzen, die Betätigung des kleinen Exzenterhebels H (Fig. 1) und ebenso zur Erzielung des Leerlaufes, um die Tourenzahl, also Geschwindigkeiten beliebig stufenlos zu variieren oder die erreichte Geschwindigkeit beizubehalten, die kleine Drehung des Hebels Y (Fig. 13) um nur wenige Millimeter. 



   3. Der Tourenwechsel auf rein mechanischem Wege erscheint aber auch nach Fig. 29 und 30 möglich. Hiezu werden an den Radrändern der Räder 5 (Fig. 1 und 7) ein fixes Zahnrad 12 und   1. 3   angeordnet, ferner ein Zahnradring 14 und   15,   der also drehbar auf dem Rade 5 aufsitzt. Dreht sich 14 und 15 in gleicher Tourenzahl wie 12 und   1. 3,   so erfolgt durch die Zähne 16 (Fig. 30) keine Bewegung der Spindeln J durch die   Kegelzahnräder 7 ?'.   weil die Ringe   14   und 15 durch die Reibung der Teile 17 und J bedingt leer laufen. Wird aber bei dem drehenden Rade 5 eine Bremsung auf die Ringe 14 und   16   bewirkt, so werden sieh die Spindeln J und Zahnräder 17 zu drehen beginnen. 



   Diese Drehung erfolgt nun mittels des Vorgeleges 18 und 19. Nach Fig. 29 bewegen die Zähne 20, durch die   gekuppelten 27   und 22 die Zahnräder 25 nach Fig. 29 und umgekehrt die   Zahnräder 24   durch   25   jene 26. 



   Dreht sich nun das Rad 27 (Fig. 29) mit einer Tourenzahl von   x   und das Rad 28 mit jener von y Touren, so drehen sieh die Spindeln J sowohl im Rade 27 wie jene im Rade 28 mit der aus   x   und y resultierenden Tourenzahl eben als Funktion beider Tourenzahlen. Dadurch ist aber auch die Gewähr geboten, bei beliebiger Änderung von   x   und y immer die gleichen Spindeldrehungen auf beiden Rädern zu erhalten. Um Stillstand der Spindeldrehungen zu erwirken, ist nur die Anordnung von einfachen Kupplungen bekannter Art zwischen den Zahnrädern der Vorgelege 18 und 19 in der Weise einzuschalten, dass diese Kupplung bei Einschaltung alle Räder gleichzeitig erfasst. 



   Um eine   Rückbewegung   der Spindeln zu erreichen, also nach Tourenerhöhung durch das Vor- 
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4. Fig. 45-53 zeigen ein dadurch im Radius verstellbares Rad, dass je zwei Scheiben mit radialen Schlitzen und kreis-und spiralförmigen Kulissen   4. 3   und 44 sich gegeneinander drehen können, wobei in den Schlitzen 45 und   Kulissen 46, Kettenträger 47   ihr gemeinsames Auflager finden. Werden die Scheiben 43 und 44 vermittels des Sehneckenrades 48 und des Zahnklinkenrades 49 und der Klinken 50 nach der vorbeschriebenen Art gegeneinander bewegt, dadurch, dass in dem Rade 44 das Schneckenrad in radialgestellte Zahnteile 51 eingreift, so wird dadurch der Kettenträger 47 im radialen Sinne bewegt, wodurch die Kette 52 mit verschieden grossem Radius um die Welle   5.   3 bewegt wird. 



   Um den'Zahn in die Kette 52 zum Eingriff zu bringen, erfolgt die Hebung des Zahnes durch 
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 Zur seitlichen Verschiebung selbst ist eine seitliche feste oder verschiebbare Platte 57 angeordnet, die die Kettenträger 55 so führt, dass der Zahneingriff im   gewünschten   Augenblick der Raddrehung erfolgt, und kann dabei die Kettenträgerführung durch beiderseitige Platten 57 und 58 erfolgen. Wird jedoch die Platte 57 vermittels des Exzenters 59 seitlich bewegt, so kann damit der Zahneingriff vereitelt werden und die Kette läuft im Leerlauf über die Kettenträger 47. 



   Es enthält daher dieses stufenlose Getriebe beim Autobetriebe in sich die Kupplung samt Fusspedal,   Sehaltungshebel   der Stufengetriebe, den Freilauf und, wenn mit konstanter Tourenzahl des Motors gearbeitet wird, also brennstoffsparend den Gashebel bzw. macht alles dies entbehrlich, bei dabei auch freier Belassungsmöglichkeit des Gashebels und der Kupplung sowie Freilaufausschaltung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kette oder Band, dessen wirksame Eingriffsflächen aus Blättchen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Blättchen in ununterbrochener Reihenfolge angeordnet sind, um an jeder Stelle der Kette eine Zahnlücke herstellen zu können. <Desc/Clms Page number 5>
    2. Kette oder Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blättchen in radialer Richtung des Kettenrades ausweichen können.
    3. Kette oder Band nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kette oder dem Bande in der Längsrichtung mit verschieden grossen Blättchen ausgefüllte Kammern gebildet werden, zu dem Zwecke, um ein Wandern der Blättchen in der Längsrichtung der Kette oder des Bandes zu verhindern.
    4. Kette oder Band nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stützpunkte für die Blättchen in den Ketten-oder Bandkammern bildenden Berührungsflächen abgerundet sind, zu dem Zwecke, um eine gute Druckübertragung vom Zahn auf die Blättchen und die Stützpunkte zu bewirken.
    5. Kette oder Band nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kette oder das Band drehbare Teile eingebaut sind (Fig. 23,24).
    6. Kette oder Band nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Blättchen Aussparungen erhalten, zu dem Zwecke, um das Gewicht zu vermindern und die Durchbiegungsmöglichkeit der Blättchen zu erhöhen.
    7. Kette oder Band nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt in den Blättchen so angeordnet ist, dass durch die Fliehkraft eine Rückbewegung der Blättchen in der Kette oder dem Bande erzielt wird.
    8. Kette oder Band nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Normallage der Blättchen in der Kette oder dem Bande elastische Adjustierungsmittel eingesetzt sind (Feder, Magnet od. dgl.).
    9. Kette oder Band nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Zähnen heb-und senkbare Widerhaken, die in die Blättchen eingreifen können, angeordnet sind (Fig. 34).
    10. Kette oder Band nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung von Magneten diese heb-und senkbar angeordnet sind.
    11. Kette oder Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blättchen nur bis zur Kreismittelpunktlinie vorragen, zu dem Zwecke, um bei Ketten-oder Bandkrümmung keine Pressung der Blättchen zu erzielen.
    12. Kettenrad zur Aufnahme der unter den Ansprüchen 1 bis 11 gekennzeichneten Kette oder Band, dadurch gekennzeichnet, dass radial bewegliche Kettenträger (1) angeordnet sind, zu dem Zwecke, um die Kette oder das Band mit verschiedenen Radien um die Radachse führen zu können.
    13. Rad nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenträger durch radial angeordnete Spindelschrauben (n) gleichmässig bewegt werden können.
    14. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindeln durch Kegelzahnräder bewegt werden können, zu dem Zwecke, um von einer Stelle aus alle Spindelschrauben gleichmässig bewegen zu können.
    15. Rad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichtaktige Schraubenspindeldrehung in den beiden Kettentragrädern, jedoch in den beiden Rädern im verkehrten Sinne wirkend, durch in die Räder selbst mit diesen sich drehende Synchronmotoren durchgeführt wird, zu dem Zwecke, um die gleichlange Radienverkürzung bzw. Verlängerung in gleicher Zeiteinheit zu erlangen.
    16. Rad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch Klinken die Spindelschraubendrehung bewirkt wird, in der Weise, dass diese Klinkenbewegung in beiden Rädern durch eine pendelnde Vorrichtung gekoppelt sind, zu dem Zwecke, um trotz ungleicher und dabei variabler Tourenzahl der beiden Kettenräder die zeitgleich Schraubenspindeldrehung im verkehrten Sinne in beiden Rädern zu erzielen.
    17. Rad nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Pendelbewegung durch einen mit schlangenförmiger Nut versehenen stehenden Ring bewirkt wird, in welche Nut eine Nase, einer in die drehende Welle eingebauten Klinkenführungsstange eingreift, zu dem Zwecke, um die gleichmässige Klinkenbewegung in beiden Rädern zu erlangen.
    18. Rad nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rechts-und Linksdrehung der Spindelschrauben und zum Stillstande der Spindeln die Klinken durch eine Schiebestange gehoben und gesenkt werden können, zu dem Zwecke, um die Tourenzahl durch einfache, geringfügige Bewegung regulieren zu können.
    19. Rad nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Spindelschraubenbewegung an den Radfelgen einseitig eine Zahnteilung angebracht ist und anderseits ein auf dem Rade beweglicher Zahnring, welcher Zahnring seitlich eine Zahnteilung besitzt, mit welcher die Spindelschraubenkegelzahnräder gedreht werden können und wobei mittels Vorgeleges die fixe Zahnteilung des einen Rades mit dem Zahnring des andern und umgekehrt zum Eingriff gebracht werden kann.
    20. Rad nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich ausrückbare Exzenterringe (Fig. 2) angeordnet sind.
    21. Rad nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer Zahnhebewirkung in eine Kulissenführung eingreifende Arme (Fig. 46) derart eingebaut sind, dass durch Bewegung dieser Arme Leerlauf des Getriebes erwirkt werden kann. <Desc/Clms Page number 6>
    22. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenträger (1) in Bügelform ausgebildet sind.
    23. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Kettenführung an den Trägern Führungsnasen angeordnet sind und als Kettenauflager Walzen oder Räder dienen.
    24. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkette oder Bandträger mit Spindelschrauben versehen sind, deren unterer Teil kantig ausgeführt ist und auf welchem lose verschieb- bar das Kegelzahnrad aufgebracht ist (Fig. 1).
    25. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ketten-oder Bandträgern Nasen angebracht sind, die, wenn die Träger Endstellungen erreicht haben, an bewegliche Bügel anstossen, zu dem Zwecke, um mittels Hebelübertragungen die weitere Spindelschraubendrehung über die möglichen Kettenträgerendstellungen hinaus zu verhindern.
    26. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahn zweiteilig ausgeführt ist, um einerseits das satte Anliegen des Zahnes an den Blättchen zu erlangen, bevor der Zahndruck einsetzt, und anderseits beim Auslaufen des Zahnes aus der Kette oder dem Bande Reibung zu verhindern.
    27. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegeneinander verschiebbare Scheiben mit radialen und bogenförmigen oder spiralen Schlitzen oder Kulissen als gemeinsame Kettenauflagerträger ausgestattet sind (Fig. 46).
    28. Rad nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass feste oder verschiebbare seitliche Scheiben angeordnet sind, zu dem Zwecke, um durch die seitliche Zahnkettenträgerbewegung den Zahn in die Kette zum Eingriff zu bringen und anderseits den Eingriff zu beseitigen.
AT148404D 1935-04-11 1935-04-11 Stufenloses Wechselgetriebe. AT148404B (de)

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AT148404T 1935-04-11

Publications (1)

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AT148404B true AT148404B (de) 1937-01-25

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ID=3645111

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AT148404D AT148404B (de) 1935-04-11 1935-04-11 Stufenloses Wechselgetriebe.

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