AT148380B - Schaltung zur zentralen oder teilweisen In- und Außerbetriebsetzung von einzelnen oder zu Schaltgruppen vereinigten Stromverbrauchseinrichtungen. - Google Patents

Schaltung zur zentralen oder teilweisen In- und Außerbetriebsetzung von einzelnen oder zu Schaltgruppen vereinigten Stromverbrauchseinrichtungen.

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AT148380B
AT148380B AT148380DA AT148380B AT 148380 B AT148380 B AT 148380B AT 148380D A AT148380D A AT 148380DA AT 148380 B AT148380 B AT 148380B
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central
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Josef Ing Schiel
Carl Ing Weisglass
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Josef Ing Schiel
Carl Ing Weisglass
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Zum Betriebe einer elektrischen Anlage,   z.   B. einer   Strassenbeleuchtung   wird manchmal ein eigenes Verteilnetz gebaut, das von der übrigen   Elektrizitätsversorgung   getrennt ist und unabhängig von dieser unter Spannung gesetzt oder abgeschaltet werden kann. Die zentrale   Durchführung   der Schaltung der Anlage bereitet dann keine besonderen Schwierigkeiten. 



   Anders ist es, wenn Leitungen für bestimmte   Stromverbrauchseil1l'ichtungen,   Apparate u. dgl., die einzeln oder zu   Schaltgruppen   vereinigt, zu schalten sind, deren Gruppen an örtlich entfernten Stellen (im folgenden Anschlussstellen oder Anschlusspunkte genannt) an die Stromversorgung angeschlossen werden. In Fig. 1 ist eine solche Anlage schematisch in einpoliger Darstellung gezeichnet, worin die Anschlussstellen mit den Ziffern 1,   : 2... bezeichnet   sind. In vielen solchen Fällen wird die Ein- und Abschaltung solcher Leitungen, somit die In-und Ausserbetriebsetzung der Anlage, beispielsweise einer Strassenbeleuchtung durch voneinander unabhängige   Schaltuhren   besorgt, die an den Anschlussstellen eingebaut sind.

   Wollte man bisher eine zentrale Ein-und Ausschaltung der gesamten Anlage von einer Stelle aus   durchführen,   so mussten zu diesem Zwecke besondere Steuerleitungen zur Weitergabe der Schaltimpulse verwendet werden, was eine eigene unter   Umständen     umfangreiche   Leitungsverlegung erforderte, wenn man von   drahtloser   oder das Stromversorgungsnetz überlagernde Impulsübertragung absieht. 



   Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltung, die geeignete Schalt-,   Verzogerungs-und   Kopplungsorgane zur zentralen oder teilweisen In-und Ausserbetriebsetzung von einzelnen oder zu
Schaltgruppen vereinigten Stromverbrauehseinriehtungen, Apparaten u. dgl. ohne zusätzliche Steuerleitungen verwendet. 



   Erfindungsgemäss werden bestimmte Leitungen benachbarter   Sehaltgruppen   miteinander über ein stromdurchlässiges Kopplungsorgan, z.   B.     11   in Fig. 1 und Fig. 2 phasenrichtig verbunden. In den   Anschlusspunkte   werden   Sehaltapparate,   beispielsweise Schütze mit Betätigung durch Spannungspulen eingebaut, wodurch im betriebslosen Zustande die gekoppelten Leitungen, sowohl vom Stromversorgungsnetz, als auch von andern Leitungen derselben Schaltstelle getrennt sind. Werden z.

   B. im   Anschlusspunkt   1 die von ihm gespeisten Leitungen von Hand aus, mittels Schaltuhr oder auf irgendeine andere Weise eingeschaltet und somit alle zu schaltenden Teile dieser Schaltgruppe unter Spannung gesetzt, so wird die Spannung über die gekoppelte Leitung   ! i durch   das Kopplungsorgan   1   und die Leitung      bis zu dem benachbarten Anschlusspunkt 2 übertragen und betätigt unmittelbar oder beispielsweise   über ein Zwischem'elais   a, Fig. 2 die Schalteinrichtung, z. B. ein Spannungssehütz b der Anschlussstelle 2. Hiedurch wird der Anschlusspunkt 2 eingeschaltet und dessen Versorgungsgebiet bzw. dessen Schaltgruppe unter Spannung gesetzt.

   Von der   Anschlussstelle   2 werden in der gleichen Weise wie soeben geschildert die Anschlussstellen 3 und 4 über die Kopplungsorgane B bzw. C eingeschaltet und in sinngemässer Anwendung des Vorganges beliebig viele Schaltgruppen in Betrieb gesetzt. 



   Durch die Kopplungsorgane bleiben die entsprechenden Leitungen auch nach der   Einschaltung   der Anschlussstellen miteinander verbunden, so dass für diese gekoppelten Leitungen eine zweiseitige Speisung besteht. Haben die so miteinander gekoppelten   Anschlussstellen   dauernd oder zeitweise verschiedene Betriebsspannungen, so werden im Falle der Spannungsverschiedenheit in den gekoppelten Leitungen Ausgleichsströme fliessen. Um die Ausgleichsströme auf einen zulässigen Wert zu begrenzen, können als Kopplungsorgane reelle oder komplexe Widerstände, gegebenenfalls in Verbindung mit einer transformierenden umformenden oder richtenden Wirkung, Verwendung finden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Anschlussstellen der Schaltgruppen für die Inbetriebsetzung mit spannungsabhängigen Vorrichtungen mit oder ohne Verzögerung des Einschaltvorganges und für die Ausserbetriebsetzung mit Strom- abhängigen Vorrichtungen mit oder ohne Verzögerung des Ausschaltvorganges versehen sind.
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verzögerung des Einschaltvorganges der Spannungsabfall benutzt wird, der beim Einschalten der Stromverbrauchseinrichtungen, Apparate u. dgl. über das Kopplungsorgan oder einen andern hiezu verwendeten Widerstand in diesem infolge des Einschaltstromstosses auftritt.
    4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsorgane aus reellen oder komplexen, konstanten oder strom-oder spannungsabhälngigell Widerständen, gegebenenfalls in Verbindung mit einer transformierenden, umformenden oder richtenden Wirkung bestehen. EMI3.2
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