AT148329B - Funkenstreckenelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Funkenstreckenelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT148329B
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electrode
spark gap
electrodes
hammering
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Inventor
Karl Ing Heinzl
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Kremenezky Ag Joh
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  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
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Description


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    Funkenstreekenelektrode   und Verfahren zu ihrer Herstellung. 



   Es ist bekannt, dass Funkenstreekenelektroden, beispielsweise die Elektroden von Ziindkerzen, zufolge der zerstäubenden Wirkung der Funkenentladungen auf das Elektrodenmaterial verhältnismässig rasch   verschleissen.   Um diesem Übelstand zu begegnen, ist bereits vorgeschlagen worden, das wirksame Ende der Elektrode, das der Wirkung der Funkenentladung vor allem ausgesetzt ist, aus einem andern Material herzustellen als den übrigen Teil der Elektrode. Bei solchen kombinierten Elektroden ergeben sich jedoch gewisse Schwierigkeiten sowohl bei der Herstellung als auch im Gebrauch derselben. 



   Gemäss der Erfindung wird die   Verschleisswiderstandsfähigkeit   von Funkenstreckenelektroden dadurch wesentlich erhöht, dass das Elektrodenmaterial mindestens am wirksamen Ende der Elektrode durch über die zur Formgebung erforderliche mechanische Bearbeitung hinausgehende, verstärkte mechanische Bearbeitung verdichtet wird. Grundsätzlich können dabei verschiedene mechanische Verdiehtungsmethoden, wie beispielsweise Hämmern, Schmieden, Pressen Walzen u. dgl. zur Anwendung kommen, wobei jedoch das Hämmerverfahren im allgemeinen vorzuziehen sein wird. Besonders gute Erfolge werden erzielt, wenn man zumindest das wirksame Ende der in Grobdrahtform 
 EMI1.1 
 pro Minute oder mehr, verdichtet.

   Man kann sich hiefür mit Vorteil der sogenannten amerikanischen Hämmermaschinen bedienen, bei welchen in der raschen Folge von mehreren 1000 Schlägen pro Minute durch in einem rasch rotierenden Hämmerkopf angeordnete   Schlagbacken   radiale Schläge auf Hämmerbacken geführt werden, welche den Draht umgreifen. Solche Hämmermaschinen werden bekanntlich vielfach z. B. für die Bearbeitung von nach dem   metallkeramischen   Verfahren hergestellten   Wolfram-oder Molybdändrähten benutzt. Durch   die Behandlung der Elektroden in solchen Hämmer- 
 EMI1.2 
 so dass die Lebensdauer solcher Elektroden eine wesentlich grössere ist als die Lebensdauer von solchen
Elektroden, die zwar aus dem gleichen Material hergestellt, aber nicht dem erfindungsgemässen Ver-   dichtungsvorgang   unterworfen wurden.

   Die gemäss der Erfindung hergestellten Elektroden eignen sich insbesondere sehr gut als Zündkerzenelektroden, wobei sie auch noch den Vorteil aufweisen, dass ein Neujustieren der Elektroden zwecks Wiederherstellung der ursprünglichen Länge der Funkenstrecke erst nach viel längerer Betriebsdauer nötig ist als bei den bisher verwendeten Elektroden. 



   Die mechanische Verdichtungsbehandlung der Elektrode kann sowohl in kaltem als auch in warmem Zustande des Elektrodenmaterials vorgenommen werden. 



   Es ist mitunter zweckmässig, das Elektrodenmaterial, nachdem es durch Hämmern verdichtet worden ist, noch einem oder mehreren Ziehvorgängen zu unterwerfen. Insbesondere wird hiedurch auch erreicht, dass die etwas narbige Oberfläche, welche gegebenenfalls durch das Hämmern od. dgl. hervorgerufen wurde, geglättet wird. 



   Als Beispiel sei angeführt, dass ein Grobdraht aus Nickel mit beiläufig 1% Mangangehalt mit einem Durchmesser von 6-mm der Hämmerung unterzogen und schrittweise auf einen Durchmesser von beiläufig 3   mm   heruntergehämmert wird. Das so erhaltene Werkstück kann entweder sogleich - gegebenenfalls nach entsprechendem Zurechtbiegen in die gewünschte Form-als Elektrode, beispielsweise in eine Zündkerze, eingebaut werden oder es kann, wie bereits erwähnt, an den Hämmervorgang noch ein Ziehvorgang angeschlossen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Funkenstreckenelektrode,   dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenmetall mindestens am wirksamen Ende der Elektrode durch über die zur Formgebung erforderliche mechanische Bearbeitung hinausgehende, verstärkte mechanische Bearbeitung verdichtet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Funkenstreckenelektroden nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das wirksame Elektrodenende durch Hämmern verdichtet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das wirksame Elektroden- EMI1.3 mehr) verdichtet wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode nach dem Hämmern einem oder mehreren Ziehvorgängen unterworfen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT148329D 1935-06-14 1935-06-14 Funkenstreckenelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT148329B (de)

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