AT87825B - Verfahren zum Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk. - Google Patents
Verfahren zum Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk, welches im wesentlichen darin besteht, dass man bei jedem Stich die Ecken des Walzgutes niederwalzt und die Querschnittsform des Walzgutes dauernd unverändert lässt. Bisher erfolgte das Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk in der Weise, dass man das Walzgut durch die Walzen an seinen Flächen bearbeitete, wobei der Walzdruck von Stich zu Stich um 90 wechselt. Bei diesem Walzverfahren war eine grosse Anzahl von Stichen erforderlich, um das Walzgut in die Fertigform zu bringen, wodurch eine grosse Anzahl von Walzgerüsten und dadurch hohe Anlage-und Betriebskosten bedingt wurden. Die Durcharbeitung des Walzgutes liess bei diesem Verfahren viel zu wünschen übrig. Allen diesen Nachteilen soll nun gemäss vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen werden, dass man das Walzgut mittels der vier vorhandenen Walzen gleichzeitig an den vier Ecken erfasst und die Ecken niederwalzt. Hierdurch wird es möglich, mit dem Walzdruck von Stich zu Stich um 450 zu wechseln, was zur Folge hat, dass die Durcharbeitung des Materials viel gründlicher erfolgt als bei dem alten Verfahren, was für die Güte des Fertigprodukte von grosser Wichtigkeit ist. Wesentlich ist hierbei, dass die Querschnittsform des Walzgutes dauernd unverändert bleibt. Die Zeichnungen veranschaulichen beispielsweise drei verschiedene Kaliberreihen, die bei der Durchführung des neuen Verfahrens Verwendung finden können. Bei der Kaliberreihe gemäss Fig. i kommen fünf verschiedene Kaliber mit je vier EMI1.1 a : s, , d J ur Verwendung, die auf das Walzgut w einwirken. Wie ersichtlich, wird das Walzgut w von den Walzen al, bl, < , an seinen vier Ecken erfasst und wechselt dann der Walzdruck von Stich zu Stich um 450. Das Enderzeugnis kann Vierkant oder Rundeisen. sein. Zum Zwecke der Herstellung von Rundeisen erhalten die Walzeisen des fünften Kalibers die aus Fig. i, Kaliber 5 ersichtliche Form. Durch Änderung des letzten Kalibers lassen sich auch noch andere Querschnitte walzen. Die Kaliberreihe Fig. 2 veranschaulicht die Anwendung balliger Walzen, durch welche ein gesteigertes Durcharbeiten des Walzgutes bedingt wird. Die Querschnittsabnahme ist hierbei derartig vermehrt, dass man mit weniger Kalibern auf den gleichen Querschnitt kommt wie bei der Kaliberreihe Fig. I. Die Zeichnung lässt dies deutlich erkennen, indem EMI1.2 Kaliberreihe Fig. 2. Auch bei der Kaliberreihe Fig. 3 wird der Kern des Walzgutes sehr schnell erreicht und damit gleichzeitig eine gute Durcharbeitung des Walzgutes erzielt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Stich die Ecken des Walzgutes gleichzeitig durch die vier an- EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT87825B true AT87825B (de) | 1922-03-27 |
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ID=1331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT87825D AT87825B (de) | 1918-08-17 | Verfahren zum Auswalzen von Vollmaterial im Universalwalzwerk. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT87825B (de) |
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1918
- 1918-08-17 AT AT87825D patent/AT87825B/de active
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