AT148211B - Zugsicherungsanlage mit Geschwindigkeitsüberwachung. - Google Patents

Zugsicherungsanlage mit Geschwindigkeitsüberwachung.

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AT148211B
AT148211B AT148211DA AT148211B AT 148211 B AT148211 B AT 148211B AT 148211D A AT148211D A AT 148211DA AT 148211 B AT148211 B AT 148211B
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Lorenz C Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 bremsung zur Anwendung kommen. Die Beeinflussungspunkte   Bi   und   B2   sind gleichfalls wirkungslos, wenn das Signal einflügelig gezogen ist und der Zug die gerade Strecke durchfährt. 



   Es kann nun der Fall eintreten, dass das Hauptsignal einflügelig gezogen ist, der Zug also am Punkte   Bi   eine Beeinflussung zwecks Verminderung der Geschwindigkeit erhält. Da die Entfernung zwischen dem Hauptsignal   H   und dem zweiten Beeinflussungspunkt   B2   verhältnismässig gross ist, ist es   möglich,   dass nach Passieren des Hauptsignals   H   dieses   auf #Halt" gestellt   wird, bevor der Zug den Punkt   B2   überfahren hat. Durch das Umschalten des Hauptsignals   auf #Halt" werden   aber die Beeinflussungspunkte wirkungslos gemacht.

   Es würde also die Geschwindigkeit zwangsweise auch nach dem Durchfahren der Weiche bis zum Stillstand des Zuges oder bis zu einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit von zum Beispiel 30 km abgebremst werden, obwohl die Strecke, die der Zug vor sich hat, frei ist. Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird die Umschaltung des zweiten Beeinflussungspunktes   B2   in Ab- 
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 selbst wenn das Hauptsignal nach dem Durchfahren des Zuges auf "Halt" gestellt wird, noch so lange auf den Zug einwirkt, bis dieser die Weiche passiert hat. Durch den Punkt   B2   wird die Geschwindigkeitsregulierung wieder abgeschaltet, und der Zug kann nach Passieren der Weiche mit unverminderter Geschwindigkeit weiterfahren. 



     Ein diesem ähnlicher Fall tritt ein, wenn das Hauptsignal beim Einfahren   des Zuges in den Streckenabschnitt   auf #Halt" steht.   Der Beeinflussungspunkt   j ? i   ist dann wirkungslos. Der Zug steht vor dem Hauptsignal. Wird dieses zweiflügelig gezogen, so werden damit auch die Beeinflussungspunkte B, und   B2   eingeschaltet. Es muss jedoch verhindert werden, dass, wenn der Zug nunmehr an dem Hauptsignal vorbei zum Beeinflussungspunkt   B2   fährt, dieser die Geschwindigkeitsüberwachungseinrichtung in Tätigkeit setzt. Dies kann dann nicht eintreten, wenn zufolge der Erfindung das Einschalten der Beein- 
 EMI2.2 
 erfolgt. 



   Verzögerungseinrichtungen, die hiefür geeignet sind, sind bekannt, so dass hierauf nicht näher eingegangen zu werden braucht. Es können z. B.   Quecksilberverzögerungsrelais,   Relais mit Gewichts-" ablauf u. dgl. Anwendung finden. Wichtig ist nur, dass die   Verzögerungszeit   grösser ist als die Fahrzeit des Zuges vom Hauptsignal H bis zum Beeinflussungspunkt B2. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zugsicherungsanlage unter Benutzung einer Einrichtung zur   Geschwindigkeitsüberwachung,   die durch eine erste Beeinflussung eingeschaltet und durch eine zweite Beeinflussung in die Ruhelage zurückgeführt wird, gekennzeichnet durch eine Verzögerungseinrichtung, welche die Umschaltung der zweiten Beeinflussungseinrichtung von dem wirksamen in den unwirksamen Zustand und umgekehrt in Abhängigkeit von der Stellung des zugehörigen Signals derart verzögert vornimmt, dass der Zug die zwischen Hauptsignal (H) und zweitem Beeinflussungspunkt   (B2)   liegende Strecke durchfahren hat, bevor die Umschaltung erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerung durch ein Quecksilberverzögerungsrelais oder ein Relais mit Gewichtsablauf oder eine ähnliche Verzögerungseinrichtung bewirkt wird. EMI2.3
AT148211D 1934-06-21 1935-06-13 Zugsicherungsanlage mit Geschwindigkeitsüberwachung. AT148211B (de)

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