AT148190B - Wendepflug. - Google Patents

Wendepflug.

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AT148190B
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Austria
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reversible
reversible plow
plow
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sleeve
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Inventor
Vinzenz Bankhamer
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Vinzenz Bankhamer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wendepflug. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dem durch den Bolzen 9 bestimmten Drehpunkt liegt, wird auch der Druck gemäss Pfeil 18 auf den Hebel 15 infolge der Drehbewegung 38 der Sterzenstellgabel, die Zugstange 11 in der Richtung gegen den Pflugführer ziehen, wodurch bei   gleichzeitiger Überwindung   der Kraft einer am Wendeschnapper 12 befestigten Feder   13   ersterer aus einem der Stellappen 37 herausgezogen, also entkuppelt und die insbesondere für   den Wendevorgang erforderlielle Verdrehbarkeit   des Grindelkopfes 35 im Rohrstutzen 36 freigegeben wird. Wie die Fig. 4 zeigt, ist-das Kupplungsorgan der Sterzenstellgabel 7 als dreizinkige Gabel ausgebildet, deren   Mittelzinke   39 die mit   Aufgleitfläche   40 ausgestatteten Seitenzinken 10 überragt.

   Die Länge dieses vorragenden   Stückes   der Mittelzinke 39 ist derart gewählt, dass bei ausgekuppeltem Zustand der Sterzenstellgabel 7 die Versteifungsschiene 41   des Pflugkörpers   2 wohl in der Richtung der ihr näher liegenden Seitenzinke 40, nicht aber in der Richtung gegen die Mittelzinke 39 abgewendet werden kann. Hiedurch wird erreicht, dass die Bewegungsbahn der Sterzenstellgabel 7 während der Wendevorgänge stets auf ein und demselben Kreisbogenstück, dessen Länge von den Endlagen der jeweils in die Arbeitsstellungen gewendeten Molleisen 27 bestimmt ist, erfolgt. Gemäss dem Ausführungbeispiel ist die Bewegungsbahn ein Halbkreis, dessen Mittelpunkt auf der Grindellängsachse und das Bogenstück auf der Seite des Wendeschnappers liegt. 



   Das Hauptmerkmal der Erfindung liegt nun darin, dass eine Entkupplung des   Wendeschnappers   12 
 EMI2.1 
 stellgabel 7 mit der   Versteifungsschiene   41 des Pflugkörpers 2 vorgenommen werden kann, wobei die entkuppelte Wendeschnapperlage erfindungsgemäss feststellbar ist. Diese Massnahme ist, insbesondere beim Spitzackern mittels handgeführten Pfluges, von ausschlaggebender Bedeutung und stellt daher einen wesentlichen Vorteil gegenüber den bekannten Pflugkonstruktionen dar. 



   Zu diesem Zweck ist die Befestigung der Zugstange 11 an der Sterzenstellgabel 7 eine mittelbare. 



  Diese Befestigung kann beispielsweise an einem Bolzen 20 erfolgen, dessen eines Ende als Öse 22 aus- 
 EMI2.2 
 sich in einem am Ansatz 8 angebrachten schraubengangähnlichen Schlitz 19. Durch Verdrehung des mit der Hülse 42 starr verbundenen Handgriffes in Richtung des   sehraubengangähnliehen   Ansteigens des Schlitzes   19   wird die Hülse 42 im angegebenen Pfeilsinn 43   verschoben (Schraubensperre).   Das der Öse 22 abgekehrte Ende des Bolzens 20 trägt beispielsweise eine Schraubenmutter 23, die sich an der Planfläche 44 der Hülse 43 abstützt, wodurch die Mitnahme des mit der Zugstange gelenkig verbundenen Bolzens 20 unter gleichzeitigem Einrücken der Öse 22 in die Ausnehmung 45 und des weiteren die Auskupplung des Wendeschnappers 12 aus dem jeweiligen Stellappen 37 erfolgt.

   Zur Feststellung des entkuppelten Wendeschnappers kann beispielsweise der Schlitz 19 an seinem der Schraubenmutter 23 nahe gelegenen Ende zu einer Rast 26 abgewinkelt sein, in welche sich der zylindrische Ansatz 24 des Handgriffes 25 einlegen und der rückziehenden Kraft der Feder 13 Widerstand bieten kann. Zur   Rück-   führung des Hebels 25 in seine Ruhestellung ist es nur erforderlich, denselben aus dem Wirkungsbereich der Rast 26 zu bringen, worauf unter dem Einfluss der Feder 13 und des sehr   kleinen Reibungswinkels   des schraubenförmigen Schlitzes 19 ein selbsttätiges   Rückgleiten   des Handgriffes in die Ausgangsstellung eintreten wird. 



   Zur Erleichterung des Wendevorganges sind die Abstände des äussersten Punktes des Molleisens 27 und der Schareisenspitze 29, die in der Zeichnung mit 28 und 30 bezeichnet sind, von der   Längsachse   des Grindels 1 ungefähr gleichgehalten. 



   Das Endstück 31 trägt einen ringförmigen Ansatz 32, welcher als Stützlager für eine Rolle   33   vorgesehen ist. Diese Rolle hat lediglich den Zweck, den Pflug als selbständiges Fahrzeug zum bzw. vom Arbeitsplatz zu fahren, womit das lästige und häufig nicht ganz einfache Verladen des Pfluges auf einen Transportwagen od. dgl. vermieden wird. Zu Beginn des Pflügen wird diese Rolle 33 entfernt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wendepflug mit einer Vorrichtung zur gleichzeitigen Entkupplung des Pflugkörper sowohl vom Vorderkarren als auch von den Sterzen, dadurch gekennzeichnet, dass von dieser Vorrichtung unabhängig mit Hilfe eines   zusätzlichen Ausloseorgans S,   42, 25) die Kupplung (12, 37) zwischen dem Pflugkörper   (2)   bzw. dem mit diesem festverbundenen Grindel   (1)   und dem Vorderkarren (34) auch für sich allein gelöst werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Wendepflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Auslöseorgan (8, 42, EMI2.3 übergeht.
    3. Wendepflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung des schraubenförmigen Schlitzes (19) grösser als der Reibungswinkel gewählt ist, um unter dem Einfluss der für die gleichzeitige Entkupplung von Grindel und Pflugkörper vorgesehenen Feder (13) mittels der Zugstange (11) ein selbsttätiges Rückführen des aus der Rast (26) ausgerückten zusätzlichen Auslöseorgans (8, 42, 25) in die Sperrstellung zu bewirken, <Desc/Clms Page number 3> 4. Wendepflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei welchem der Grindel in einer mit den Sterzen festverbundenen Hülse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Anslöseorgan (8, 42, 25) an dieser Hülse (4) angelenkt ist. EMI3.1
AT148190D 1935-11-11 1935-11-11 Wendepflug. AT148190B (de)

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