DE37682C - Webschützen mit längsgctheilter Spindel - Google Patents

Webschützen mit längsgctheilter Spindel

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DE37682C
DE37682C DENDAT37682D DE37682DA DE37682C DE 37682 C DE37682 C DE 37682C DE NDAT37682 D DENDAT37682 D DE NDAT37682D DE 37682D A DE37682D A DE 37682DA DE 37682 C DE37682 C DE 37682C
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DE
Germany
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spindle
spring
roller
leg
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37682D
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English (en)
Original Assignee
J. W. hobart, F. E. aldrich und M. F. FlELD in Newton, Massach., Amerika
Publication of DE37682C publication Critical patent/DE37682C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Webschützen mit längsgetlieilter Spindel.
Fatentirt im-Deutschen Reiche vom 16. Juni 1886 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 verticale Längsschnitte durch den Webschützen, die Spindel zu- und aufgeklappt zeigend, und die Fig. 3 und 4 dieselben Ansichten einer Abänderung der Erfindung dar.
In den Fig. 1 und 2 stellt A den Körper des Schützens, JB.· die Spindel und Ci die im Schützenkörper gelagerte Sperrfeder für die Spindel dar.
Die Spindel B ist. in. dem Körper A bei t drehbar gelagert und auf ihrer oberen Seite mit einer Feder D versehen, deren äufseres Ende mit der Spitze der Spindel bei χ fest verbunden und deren inneres Ende in eine am Schenkel / der Spindel sitzende Dille'ν eingepafst ist.
Ein Loch ^ von geringerem Durchmesser als die Oeffnung der Dille ν erstreckt sich vom Boden der letzteren durch das Ende des Schenkels/ hindurch. In dieses Loch ist ein Stift m verschiebbar eingesetzt, der mit einem Kopf i versehen ist, um das Herausfallen des Stiftes aus dem Loche zu verhindern. Der Kopf i des Stiftes m stützt sich auf das Ende der Feder D.
Eine Reibungsrolle E lagert drehbar in dem äufseren oder freien Ende der nach aufwärts gekrümmten Feder C, welche letztere, mit dem Schlitz r versehen, mit Hülfe der Schraube h an dem Schützenkörper verstellbar befestigt ist.
Das hintere Ende des Schenkels/ der Spindel B ist bei b ausgeschnitten oder vertieft, um der Rolle E ein Läger zu gewähren, wenn. die Spindel. zugeklappt ist. '.'..'
Der Schenkel/ stützt sich bei geschlossener Spindel auf einen in dem Schützenkörper gebildeten Vorsprung α, während ein Ansatz g des Schützenkörpers zum Arretiren der aufgeklappten Spindel dient.
Wenn die Spindel aufgeklappt wird, wie Fig. 2 zeigt, um den Kötzer oder die Spule aufzunehmen, so gleitet die Rolle is aus der' Vertiefung b des Schenkels/heraus; hierdurch wird der Stift m frei und die durchgebogene Feder D beginnt sich auszustrecken und den Stift m nach auswärts durch das Loch ^ zu treiben, bis der Kopf i des Stiftes m auf dem Boden der Dille ν aufruht.
Wenn die Feder D sich gerade streckt, nähert sich ihr Körper d der eigentlichen Spindel B, oder die letztere federt zusammen, wenn man sie als ein Ganzes betrachtet, so dafs sie leicht in den Kötzer oder die Spule hineingesteckt werden kann.
Nachdem der Kötzer oder die Spule richtig auf die Spindel aufgesteckt worden ist, wird die Spindel zugeklappt oder parallel dem Körper A gelegt; hierbei gelangt die Rolle E in die Vertiefung b im Schenkel /, drückt den Stift m gegen das in der Dille ν befindliche Ende der Feder D und verursacht dadurch, dafs die Feder durchgebogen Wird und den Kötzer oder die Spule auf der Spindel während des* Webens sicher festhält.
Es ist klar, dafs die Spindel, wenn sie zugeklappt ist, durch die Rolle E und die Feder C in ihrer Lage erhalten wird, weil die Rolle E durch die Feder C fest in die Ver-
tiefung b im Schenkel / hineingedruckt wird, und dafs die geöffnete Spindel ebenfalls durch die Feder C und die Rolle E festgehalten wird, weil sich das Ende des Schenkels / auf die Rolle oder nahe der Rolle auf die Feder C stützt, Fig. 2.
Die mit dem Schlitz r versehene Feder C kann durch die Schraube h so eingestellt werden, dafs sie irgend einen gewünschten Druck auf die Spindel B ausübt.
In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Abänderung ist A der Schützenkörper, B der Haupttheil oder der Körper der Spindel, D die Feder der Spindel, E die Rolle, C die Feder der Rolle und H der Schenkel oder die Verlängerung der Feder D.
Die Spindel B ist bei t in dem Körper A drehbar gelagert und auf ihrer oberen Seite, nahe ihrer Spitze x, mit einer länglichen Nuth 12 versehen, deren Boden an seinem vorderen Ende bei 13 nach aufwärts geneigt oder gekrümmt ist.
Die Feder D ist an ihrer Spitze bei 14 abgeflacht und dieser abgeflachte Theil derselben an dem vorderen Ende auf seiner inneren oder unteren Kante der Krümmung 13 entsprechend gestaltet und in die Nuth 12 so eingepafst, dafs er in derselben gleiten kann.
In dem Schenkel / der Spindel ist eine Dille ν gebildet und von dem Boden der letzteren nach aufsen durch das Ende des Schenkels/ein Loch ^ gebohrt, in welches die Verlängerung H der Feder D verschiebbar eingepafst ist.
An dem inneren Ende der Feder £>, und zwar rechtwinklig zu demselben, ist ein L-förmig gestalteter Kopf 15 befestigt, dessen Arm 16 nach vorn in der Richtung der Spindel über die obere Seite des Schenkels/ hervorragt, und zwar parallel zur Verlängerung H der Feder D und im rechten Winkel zu dem Haupttheil des Kopfes.
Der Haupttheil des Kopfes 15 und sein Arm 16 sind an der Ecke 17, wo sie sich vereinigen, abgerundet oder gekrümmt, damit der Kopf willig über die Rolle E gleiten kann, wenn die Spindel auf- oder zugeklappt wird.
Die Feder C ist nach aufwärts gebogen und
. mit einem Schlitz r versehen, durch welchen die Befestigungsschraube h hindurchgeht; an dem freien Ende der Feder C ist die Rolle E drehbar gelagert.
Das flache, mit einem schrägen Schlitz 18 versehene vordere Ende 14 der Feder D wird in der Nuth 12 durch einen Stift j zurückgehalten, welcher quer durch die Spindel B und den Schlitz 18 hindurchgeht. Die Neigung des letzteren zu der Längsachse der Spindel B entspricht der Neigung des Bodens der Nuth 12 an ihrem vorderen Ende 13.
Ein in dem Schützenkörper gebildeter Vorsprung α wirkt als Hemmung für die Spindel, wenn dieselbe geschlossen ist; der Ansatz g am Schützenkörper dient dagegen als Sperrung für die aufgeklappte Spindel; es können jedoch auch andere geeignete Vorrichtungen zum Arretiren der Spindel angewendet werden.
Nachdem ein Kötzer oder eine Spule auf die geöffnete und zusammengefederte Spindel, Fig. 4, aufgesteckt ist, wird die letztere wieder zugeklappt. Hierbei legen sich der Arm 16 und der Kopf 15 fest an die Rolle E an. Sobald die abgerundete Ecke 17 des Kopfes 15, 16 über die Rolle E passirt, wird die Feder D nach vorwärts getrieben und das abgeflachte Ende 14 derselben auf der Krümmung 13 hochgeschoben, bis diese Vorwärtsbewegung durch das Ende des Schlitzes 18, welches sich gegen den Stift j legt, gehemmt wird. Die weitere Vorschiebung des hinteren Endes der Feder D verursacht sodann eine Durchbiegung der Feder bei d, so dafs die Spindel, als Ganzes betrachtet, sich ausdehnt und den Kötzer oder die Spule sicher festhält.
Da der Zapfen f unter der Längsachse der Verlängerung H der Feder D gelagert und die Rolle E so angeordnet ist, dafs sie, wenn die Spindel zugeklappt ist, auf den Kopf 1 5 gerade gegenüber der Verlängerung H drückt, Fig. 3, so ist klar, dafs die Feder C und die Rolle E die Spindel in der zugeklappten Lage festhalten und ein zufälliges Oeffnen derselben verhindern müssen.
Es ist ferner ersichtlich, dafs, wenn die Spindel aufgeklappt ist,.die abgerundete Ecke 17. über die Rolle E nach unten gleitet, so dafs die Feder C und die Rolle E die Spindel in dieser Lage ebenfalls festhalten müssen, Fig. 4.
Der Zweck der Krümmung 13 ist der, die Spindel nahe ihrer Spitze seitlich auszudehnen, und da die Spitze der Feder, wenn dieselbe vorwärts gestofsen wird, auf der Krümmung hochgleitet, bis sie durch den Stift j gehemmt wird, wie weiter oben beschrieben, so wird das gewünschte Resultat erreicht.
Die Dille ν bezweckt, den Theil 19 der Feder D gegen Zusammenziehen oder Verbiegen dort, .wo er in den Schenkel / hineintritt, zu schützen, wenn Druck auf diesen Theil durch die Feder C und die Rolle E ausgeübt wird. Die Dille kann jedoch auch fortgelassen werden, indem man die Gestalt der Feder D an dieser Stelle passend verändert.
Die Verlängerung H der Feder D ist so zugerichtet, dafs sie der Länge nach in einem Loch \ in dem Schenkel/ hin- und hergleiten kann, aber es können auch andere geeignete Führungen an dem Schenkel der Spindel für diese Verlängerung vorgesehen werden.
Es ist klar, dafs die Feder D hinreichend biegsam sein mufs, um sich sogleich durchzubiegen, wenn sie in der beschriebenen Weise vorwärts gestofsen wird; ferner dafs die Feder C und die Rolle E durch den Schlitz r und die Schraube h in Bezug auf die Spindel eingestellt werden können, ebenso wie dies mit Rücksicht. auf den in den Fig. ι und 2 dargestellten Webschützen beschrieben wurde.
Anstatt die Feder D und die Spindel B an ihren vorderen Enden in der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Weise zu verbinden, wenn die Feder D in ein Loch oder in Führungen an dem drehbaren Ende der Spindel eingepafst und mit dem Kopf 15 versehen ist, kann sie auch durch Zusammenschweifsen ihrer Spitzen, wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, verbunden werden. Der Stift m, Fig. 1 und 2, kann auch fortgelassen und die Feder D verlängert und mit dem Kopf 15, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, verbunden werden.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An sp rüch:
    Ein Webschützen mit längsgetheilter Spindel, bei welchem die Befestigung der Garnspule auf der Spindel mittelst einer beim Niederklappen derselben sich vollziehenden Längsverschiebung der beiden Spindeltheile gegen einander erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37682D Webschützen mit längsgctheilter Spindel Expired - Lifetime DE37682C (de)

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