DE296129C - - Google Patents
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- DE296129C DE296129C DENDAT296129D DE296129DA DE296129C DE 296129 C DE296129 C DE 296129C DE NDAT296129 D DENDAT296129 D DE NDAT296129D DE 296129D A DE296129D A DE 296129DA DE 296129 C DE296129 C DE 296129C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F3/00—Braces
- A41F3/02—Strips, tongues, or the like, for attaching to the trousers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 296129 -KLASSE 3 b. GRUPPE
Klammer, insbesondere für Hosenträger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders für Hosenträger bestimmte Klammer
mit einem Paar gegeneinander schwingbarer Klauen und bezweckt eine solche Ausbildung
der Klammer, daß die Klauen sowohl bequem geöffnet werden können, als auch in ihrer
Schlußstellung ohne weiteres zuverlässig gesichert sind. Zu diesem Zweck wird das
Klauenpaar der Klammer gemäß der Erfindung an einem Schaft angebracht, mit dem die eine Klaue des Paares unmittelbar verschiebbar
verbunden ist, so daß die Klammerteile durch Verschiebung der einen Klaue an dem Schaft nach Belieben ausgezogen und
zusammengeschoben werden können. Um die Öffnung und Schließung der Klammer in Abhängigkeit χοη der Auszugsbewegung
der Klammerteile zu bringen, ist der Schaft mit einem knopfartigen Vorsprung ausgerüstet,
der mit der nicht unmittelbar am Schaft befestigten Klaue so zusammenwirkt,
daß er in ausgezogener Lage der Halterteile die beiden Klauen in ihrer ' Verschlußlage
sichert, dagegen in der zusammengeschobenen Lage die Klauen zwecks Öffnens der Klammer freigibt.
Die Klammer ist auf der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Klammer,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Klammer allein in größerem Maßstabe,
Fig. 3 eine Rückansicht nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Längsschnitt nach Fig. 2;
Fig. 5 ist eine schräge Vorderansicht, in der die Teile verkürzt erscheinen entsprechend
ihrer Lage vor dem öffnen der Klammer ;
Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung der Klammer, wobei die Klauen geöffnet dargestellt
sind;
Fig. 7 und 8 zeigen eine Vorderansicht und einen Schnitt einer Klammerklaue und veranschaulichen
eine Form eines Flansches zum Festhalten und zum Schutz der Greif backe;
Fig. 9 und 10 zeigen ebenfalls eine Vorderansicht und einen Schnitt durch eine andere
Ausführungsform eines Greifbackenhalters;
Fig. 11 und 12 endlich zeigen ebenfalls in
Vorderansicht und im Schnitt eine weitere Ausführungsform eines Backenhalters.
Die Klammer besitzt zwei Greifklauen oder Backen a, b. Jede Greifklaue' ist vorzugsweise
etwas breiter wie hoch, so daß eine breite Greiffläche vorhanden ist, um den zwischen den Klauen erfaßten Stoff nicht zu
beschädigen. Die Klaue α besitzt einen Schaft a1 und die Klaue b einen Schaft b1.
Die beiden Klauenschäfte sind gelenkig miteinander verbunden, wobei sich ihre Schäfte
durchdringen, zu welchem Zweck der Schaft b1 mit einer Öffnung b2 versehen ist, durch die
der Schaft α1 hindurchgeht,, und 'in welcher
er seinen Drehpunkt. findet. Zu jeder Seite der Öffnung b2 ist der Schaft b1 mit umgebogenen
Rändern bs versehen, die in Eingriff stehen mit Anschlägen α3 an der Wurzel des
Schaftes a1. Die Klaue b besitzt auch eine
mittlere Zunge fr4, die in die Öffnung b2
ragt und in Eingriff mit einer Abbiegung α4
an der anderen Klaue steht, um den Schaft a1
sicher in der Öffnung b2 zu halten und um auch die Anschläge as in Eingriff mit den
Randleisten bs zu halten, ohne dabei die freie Schwingbewegung der Klauen gegeneinander
zu stören.
Die Klauen sitzen an einem Schaft d, an dem sie in der Längsrichtung zu gleiten
vermögen, und mit dem der Schaft a1 mit nach innen gebogenen Führungsflanschen d1
ίο verbunden ist, welche Führungsflanschen von
gebogenen Seitenlappen des Schaftes d gebildet werden, und welche die Seitenkanten des
Schaftes a1 umfassen. Das Ende des Schaftes
α1 ist mit einem Kopf oder einer Verbreiterung aö versehen, die in Verbindung mit
den Führungsflanschen d1 den Schaft α1 daran
hindert, von dem Schaft d zu gleiten, wenn die Klauen auf dem Schaft nach auswärts
schwingen.
Der Schaft d trägt fest auf seiner \'~orderseite
einen mit einem Kopf versehenen Zapfen d2, der in Eingriff mit der Schlüssellochöffnung
b5 des Schaftes b1 steht. Wenn die
Klauen sich in der in Fig. 5 dargestellten Lage befinden, dann vermag der weite Teil
der Öffnung V' über den Kopf des Zapfens d2 hinwegzugehen, während beim Schließen der
Klauen (Fig. 1) der enge Teil der Öffnung ba
unter dem Kopf des Zapfens d2 hinweggeht und die Klauen in geschlossener Lage verriegelt,
was am besten aus den Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich ist. Vorsprünge fc° können zu beiden
Seiten der Öffnung £>ö durch Aufbiegen
hergestellt werden, damit sie mit dem Kopf
3S des Zapfens d2 zusammenwirken und verhindern,
daß die Klauen unabsichtlich auf den Schaft zurückgeschoben werden, \vobei sie
außer Eingriff mit dem Kopf des Zapfens d2 treten können.
Die Klammer wird von einer Öse g o. dgl. getragen, die an dem'Gurt £ befestigt ist.
Die Klammer ist in die Öse g mit Hilfe des Hakens ds eingehängt, der am oberen Ende
des Schaftes d gebildet ist. Der Schaft d kann
4S mit einer mittleren federnden Zunge dl versehen
sein, die aus dem Material des Schaftes ausgestanzt und so gebogen ist, daß sie einen
Anschlag d? bildet, der die Hakenöffnung teilweise
schließt und auf diese Weise die öse g in festem Eingriff mit dem Haken hält. Der
»Schaft d und der Haken d:i können auch starr
' ohne Zunge rf4 ausgebildet ,werdeil, in welchem
Falle der Haken cP so weit umzubiegen ist, daß er bis an den Schaft d heranreicht, so
daß auch in diesem Falle der Haken nicht unabsichtlich aus der Öse g ausgehakt werden
kann. Der Haken ist in diesem Falle hinreichend biegsam gemacht, um das Durchschlüpfen
der öse g zwischen der Hakenspitze und dem Schaft zu ermöglichen.
Jede Klaue ist mit einer Greifbacke h auf ihrer Fläche versehen, die aus Gummi oder
anderem, ähnlichem' Material besteht, um ein elastisches Ergreifen der Stofffläche zu gewährleisten.
Die Backe h kann in beliebiger Weise in ihrer Lage gesichert werden, z. B.
mit Hilfe eines Kittes, und ihre Ecken werden verstärkt und gegen die Gefahr des Aufrollens
oder Loslösens von der Klaue durch Randflanschen an der Klaue gesichert, welche die Kante der Backe oder solche Teile der
Backe umfassen, die der größten Beanspruchung unterworfen sind. Nach der Darstellung
der Fig. 7 und 8 ist die Backe h teilweise umgeben von einem Randflansch i, welcher
aus dem Metall gebogen ist, welches die Klaue bildet und der sich um die Kante der Backe h
erstreckt mit Ausnahme des dem Schaft gegenüberliegenden Teiles. In den Fig. 9 und 10 wird die Backe durch ein besonderes
Glied gehalten, das von einer flachen Platte j gebildet wird, die mit der Klaue verlötet oder
in sonstiger Weise an ihr befestigt ist, und die einen nach innen gebogenen Randflansch
j2 besitzt, der in Eingriff mit der ganzen Kante der Backe h steht. Bei der in den
Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsfcrm ist der Randflansch i um die Enden und
die Unterseite der Backe h gebogen, und zwar aus dem Material der Klaue selbst, wie im go
Falle der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8, während ein besonderer Flansch in der Form
eines Metallwinkels k an der Klaue quer über ihren Schaft befestigt ist und die Kante der
Backe h sichert, welche zwischen den Enden des Flansches i liegt.
Ein weiteres Merkmal der Klammer gemäß der Erfindung besteht in dem Schild .S, dessen.
Form derjenigen der Klammer im wesentlichen entspricht, und der an der Rückseite
der Klammer befestigt ist, um zu verhüten, daß irgendein Metallteil in Berührung mit
dem Körper des Trägers kommt. Der Schild 6" kann aus Textilstoff, Kautschuk
o. dgl. bestehen und kann, je nach Wunsch elastisch oder unelastisch sein. Wenn der
Schild aus elastischem Material besteht, kann er die gleiche Länge besitzen \vie die Klam-·
mer, wenn diese sich in ihrem zusammengeschobenen Zustande befindet, da er sich infolge
seiner Elastizität strecken wird, wenn die Klammerteile auseinandergezogen werden.
Wenn der Schild dagegen aus unelastischem Material besteht, dann muß er die
Länge der Klammer in deren ausgezogenem Zustand besitzen.
Die bevorzugte Art der Verbindung des Schildes mit der Klammer besteht darin, daß
eine Anzahl Klauen oder Zungen vorgesehen werden, die aus dem Material der Klammer
bestehen und dazu dienen, den Schild zu erfassen. Diese Klauen oder Zungen können
nachträglich in die Ebene des Materials der Klammer zurückgebogen werden. An seinem
oberen Ende wird der Schild nach vorn um den Haken ds herumgebogen und an der
Vorderseite des Hakens durch eine auf der Zeichnung punktiert dargestellte Spitze^ gehalten,
welche an der Vorderseite des Hakens angebracht ist und zunächst nach außen vorsteht,
damit sie durch das Material des Schildes hindurchtreten kann, worauf sie wieder
in die Ebene des Hakens zurückgebogen wird und dabei ein kleines Stück des Schildmaterials
erfaßt, wie es am besten aus Fig. 4 ersehen werden kann.
An dem unteren Ende ist der Schild 6" an der unteren Kante der Klaue b befestigt vermittels
einer Reihe von Lappen öder. Zungen p1, welche nahe der unteren Kante der
Klaue b angebracht sind. Diese Zungen p1 werden aus der Ebene des Materials der
Klaue b hinreichend weit herausgebogen, um den nach innen umgebogenen Rand s des
Schildes dadurch erfassen zu lassen und ihn unter sich festzuklemmen, wenn sie in die
Ebene der Klaue b zurückgebogen werden. Der nach innen umgebogene Rand s des Schildes
wird auf diese Weise vermittels der Zungen p1 befestigt. Der Schild wird . zweckmäßig
auch noch in der Mitte befestigt, zu welchem Zweck nach der Darstellung der Zeichnung eine Zunge p2 an dem Schaft a1 '
vorgesehen ist, die durch das Material des Schildes hindurchzudringen vermag und darauf
in ihre ursprüngliche Ebene zurückgebogen werden kann, wie es bereits mit Bezug auf die Zunge p beschrieben worden ist.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:I. Klammer, insbesondere für Hosenträger, mit einem Paar gegeneinander schwingbarer Klauen und einem. das Klauenpaar tragenden Schaft, mit dem die eine Klaue längsverschiebbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (d) einen knopfartigen Vorsprung (d2) besitzt und die nicht unmittelbar am Schaft (d) befestigte schwingbare Klaue (b) einen mit einer Aussparung versehenen Schaftteil (b1), dessen Aussparung bei zusammengeschobener Lage der Klammerteile sich hinter den Knopf (d2) des Schaftes (d) legt.
- 2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Klaue (b) vorhandene Aussparung die Form eines Schlüsselloches (b5) besitzt, so daß der Knopf (d2) eine Drehung der Greifer gegeneinander nur zuläßt, wenn er sich in der Schlitzerweiterung — der Rundung des Schlüsselloches — befindet.
- 3. Klammer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer schlüssellochartigen Erweiterung versehene Klaue (b) zu beiden Seiten der Rundung des Schlüsselloches mit Vorsprüngen (b°) versehen ist, die sich bei geschlossener Klammer gegen den Verschlußknopf (d2) legen und eine unbeabsichtigte Verschiebung der Teile gegenüber dem Halterschaft (d) bzw. ein öffnen der Klammer verhindern.
- 4. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf ihrer Rückseite von einem Schutzschild (S) aus elastischem oder unelastischem Material bedeckt ist,. dessen Form der Klammerform entspricht, und der mit seinem einen Ende am Schaft (d) und mit dem anderen an der einen Klaue (b) befestigt ist.
- 5. Klammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Schildes (S) auf der Rückseite der Klammer durch aus dem Metall der Klammer hervorragende Zungen oder Spitzen erfolgt, die das Schildmaterial erfassen und in die Klammerebene zurückgebogen sind.
- 6. Klammer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Schildes (S) nach vorn über den Haken des Schaftes herumgelegt und hier durch eine aus dem Material des Hakens ausgestanzte Spitze befestigt ist, während das untere Ende des Schildes an der hinteren Klaue (b) befestigt ist mit Hilfe von aus dem Klauenmaterial gebildeten Zungen, die über den Schildrand herüberfassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296129C true DE296129C (de) |
Family
ID=550544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296129D Active DE296129C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296129C (de) |
-
0
- DE DENDAT296129D patent/DE296129C/de active Active
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