AT148133B - Verfahren zur Herstellung von Oberflächenlegierungen durch Eindiffundierenlassen fester Metalle. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oberflächenlegierungen durch Eindiffundierenlassen fester Metalle.

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AT148133B
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Fritz Bergmann
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Fritz Bergmann
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  • Solid-Phase Diffusion Into Metallic Material Surfaces (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung von   Oberflächenlegierungen   durch Eindiffundierenlassen fester Metalle. 



   Es ist bekannt, dass Metalle im festen Zustand, je nach ihrer Affinität zueinander, ineinander diffundieren, wenn sie zusammen unter gewissen Bedingungen einer Erwärmung ausgesetzt werden.
Und zwar geht die Diffusion dann vor sich, wenn der oberflächlich zu legierende Gegenstand, z. B. festes
Eisen, und der feste Diffusionsstoff, z. B. Chrom, Nickel, Wolfram, Mangan, Silizium oder deren Gemische oder Legierungen, in enge metallische Berührung gebracht werden und gleichzeitig die Einwirkung von
Sauerstoff ausgeschaltet wird. 



   Die bekannten Diffusionsverfahren arbeiten daher stets in neutraler Atmosphäre, sei es im Vakuum oder in Wasserstoffatmosphäre. Die enge Berührung der Metalle wird dabei auf verschiedene Art bewirkt : z. B. durch Einpacken des Gegenstandes in das Pulver des Stoffes, der diffundieren soll   (Einpaekzementa-   tion), durch Aufspritzen des Metallpulvers oder durch galvanisches Überziehen des Gegenstandes mit dem Diffusionsmetall bzw.-metallen. 



   Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von Oberflächenlegierungen durch Ein- diffundierenlassen fester Metalle in die Oberfläche fester Metalle, vornehmlich in die Oberfläche von
Eisen, bei dem der Diffusionsvorgang in einer neutralen Salzschmelze durchgeführt und das Diffusions-   metall oder-metallgemisch   oder die   Diffusionsmetallegierung   als Pulver dem festen Salz oder der flüssigen Salzschmelze zugemischt wird. In die so beschaffene Salzschmelze wird der Gegenstand, dessen
Oberfläche legiert werden soll, eingetaucht und eine gewisse Zeit entsprechenden Wärmegraden ausgesetzt.
Die Pulverteilchen des Diffusionsstoffes sind in der Schmelze beweglich, was eine vollkommen gleich- mässige und dauernd sich erneuernde Berührung des zu legierenden Gegenstandes mit dem Diffusionsstoff bewirkt.

   Die Intensität der Diffusion kann noch gesteigert werden durch Bewegen des Salzbades. 



   Die Salzschmelze als neutrales Medium im Diffusionsvorgang hat den Vorteil einer leichten tech- nischen Verwendbarkeit im Gegensatz zu den bisher bekannten Verfahren. Der   oberflächlich   zu legierende
Gegenstand kann in das flüssige Salzbad eingehängt werden und bleibt während des ganzen Vorganges im hängenden Zustand, wenn Verziehungen durch Verlagern vermieden werden sollen. Beim Verfahren mit Metallpulver lässt sich die Konzentration der Schmelze an Diffusionsmetall ständig kontrollieren und dauernd in der günstigsten Zusammensetzung halten, wodurch eine grössere Tiefenwirkung erzielt wird. 



   Die Diffusion schafft auf dem zu veredelnden Gegenstand eine Oberfläche, die mit dem Grundmetall eine Legierung eingegangen ist, so dass ein Ablösen der veredelten Schicht durch mechanische Beanspru- chung oder durch Wärme nicht möglich ist. Durch das neue Verfahren der Diffusion im Salzbade, das in seiner Einfachheit dem elektrolytischen Verfahren   ähnlich   ist, kann in leicht anwendbarer Weise jedem diffundierbaren Gegenstand eine für seine Beanspruchung geeignete Oberfläche gegeben werden, woraus sich eine grosse Ersparnis der meist teueren Legierungsbestandteile ergibt. So kann man z. B. einen
Stahlgegenstand jeder beliebigen Form in einfacher Weise mit einer wertvollen Oberfläche versehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Oberfläehenlegierungen durch Eindiffundierenlassen fester   I   Metalle in die Oberfläche fester Metalle, vornehmlich in die Oberfläche von Eisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusionsvorgang in neutraler Salzschmelze   durchgeführt   wird, wobei das Diffusionsmetall oder-metallgemiseh oder die   Diffusionsmetallegierung   als Pulver dem festen Salz oder der flüssigen
Salzschmelze zugemischt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze mechanisch bewegt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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