DE413000C - Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen geschmolzenen Metallbaedern, besonders zum UEberziehen von Metallen mit Metall - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen geschmolzenen Metallbaedern, besonders zum UEberziehen von Metallen mit Metall

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DE413000C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/10Lead or alloys based thereon

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen geschmolzenen Metallbädern, besonders zum Überziehen von Metallen mit Metall, Die Erfindung betrifft ein Verfahren einer Behandlung von geschmolzenen Metallbädern mit dem Zweck, denselben Phosphor einzuverleiben, besonders bei Bädern von geschmolzenem Blei, welche zum Cberziehen von Eisen, Stahl usw. zwecks Rostschutz verwendet werden. Die Gegenwart von Phosphor in dem geschmolzenen Cberzugsmetall ist vorteilhaft, indem sie eine Affinität zwischen dem zu überziehenden Metall und dem Cberzugsmetall schafft und sonst eine enge Verbindung und Haften des Vber'zugsmetalls sichert. Es ist vorgeschlagen worden, Phosphor in die geschmolzenen Bleibäder durch Anwendung von Phosphorzinn einzuverleiben, wobei gleichzeitig mit dem Phosphor in das Bad eine beträchtliche Menge von Zinn eingeführt wird. Für gewisse Zwecke ist die Gegenwart von Zinn in dlem Bade nicht unvorteilhaft, während in anderen Fällen vorzuziehen ist, daß das Cberzugsmetall ausschließlich z. B. aus Blei bestehen soll.
  • Erfindungsgemäß wird Phosphor in das geschmolzene Metallbad in wirksamer Weise und .ohne Zinnzusatz dadurch eingebracht, däß man eine Legierung von Phosphor und Blei verwendet. Die Phosphorbleilegierung besteht aus der Bleimasse, in welcher »metallischer« Phosphor, welcher auch als schwarzer Phosphor bekannt ist. fein verteilt ist. Diese Legierung kann in unterschiedlicher Weise hergestellt werden, vorteilhaft durch Einschließen von Phosphor und Blei in richtigen Verhältnissen, z. B. r bis 5 Prozent Phosphor, in einem dicht geschlossenen :Metallbehälter oder Kessel, in welchen man ein inertes, Gas, wie Stickstoff oder Kohlendioxyd, einführt, um Luft zu verdrängen. Der Kessel wird auf etwa 65o- C während sechs Stunden erhitzt, am einfachsten durch Einführen des Kessels in, einen elektrischen Ofen; durch die Wärme wird das Blei geschmolzen und der Phosphor darin aufgelöst und verteilt, wobei die Wirkung durch den Druck innerhalb des Kessels von etwa zehn Atmosphären unterstützt wird. Die gebildete Phosphorblei= legierung kann in noch geschmolzenem Zustande aus dem Kessel in das Metallbad eingeflossen werden. welchem Phosphor einverleibt werden soll, oder der Inhalt des Kessels kann abkühlen gelassen und die feste Masse dem geschmolzenen Metallbad hinzugefügt werden.
  • Ist die Phosphorbleilegierung in festem Zustande, z. B. als Ingot, so wird sie in das Metallbad eingetaucht und ohne Berührung mit der Oberfläche gehalten, wobei das Blei der Legierung schmilzt und sich mit dein Blei des Bades vermischt, während Phosphor frei wird und von dem Bade aufgenommen wird, ohne Materialverluste durch Osydatioan zu erleiden. Wird die Legierung in geschmolzenem Zustande hinzugefügt, so wird der Kessel in warmem Zustande gehalten und die Legierung von Zeit zu Zeit bei Bedarf abgeleitet.
  • Obwohl das Verfahren in Anwendung auf die Behandlung von Bleibädern beschrieben worden ist, ist es ersichtlich, daß dasselbe auch auf die Behandlung von geschmolzenen Bädern anderer Metalle benützt werden kann, wobei das Blei der Phosphorbleilegierung in jedem Falle sich mit dem Metall des Bades vermengt und der frei gewordene Phosphor sich in dem Metall des Bades auflöst.

Claims (3)

  1. PATENT-AN SPRÜ CHE: i. Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen geschmolzenen 1VIetallbädern, z. B. aus Blei, besonders für die Erzeugung von Metallüberzügen auf Metallgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Metallbad eine Phosphorbleilegierung zu,gesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Phosphorbleilegierung eine Bleimasse verwendet wird, in welcher der Phosphor in Form von >-,metallischem« oder schwarzem Phosphor verteilt ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphorbleilegierung dem geschmolzenen Metallbad in geschmolzenem Zustande hinzugefügt wird.
DEA42517D 1924-06-25 1924-06-25 Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen geschmolzenen Metallbaedern, besonders zum UEberziehen von Metallen mit Metall Expired DE413000C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898838C (de) * 1951-02-24 1953-12-03 Goetzewerke Kolbenring aus Gusseisen oder Stahl mit einem galvanischen Laufflaechenueberzug aus anderen Werkstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE898838C (de) * 1951-02-24 1953-12-03 Goetzewerke Kolbenring aus Gusseisen oder Stahl mit einem galvanischen Laufflaechenueberzug aus anderen Werkstoffen

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