AT147980B - Hochfrequenzkabel. - Google Patents

Hochfrequenzkabel.

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AT147980B
AT147980B AT147980DA AT147980B AT 147980 B AT147980 B AT 147980B AT 147980D A AT147980D A AT 147980DA AT 147980 B AT147980 B AT 147980B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hochhfrequenzkabel. 



   Die Erfindung betrifft elektrische Mehrleiterkabel für hohe Frequenzen, wie sie beispielsweise in Trägerstromanlagen verwendet werden. 



   Es ist bekannt, dass bei hohen Frequenzen der wirksame Widerstand von Stromkreisen in einem Fernsprechkabel nahe an dem Bleimantel rascher ansteigt als in den Stromkreisen, die unterhalb der äussersten Schicht liegen. Im gleichen Masse und mehr sinkt die Selbstinduktion. Jede dieser Wirkungen bringt eine Veränderung der   Übertragungscharakte1'Ístik   der Stromkreise in der äusseren Lage, die dem Bleimantel benachbart ist, im Vergleich zu den Stromkreisen in den inneren Lagen mit sieh, was unerwünscht ist. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird der Einfluss des Mantels auf die   ihm   benachbarten Stromkreise dadurch aufgehoben, dass man in den dem Mantel benachbarten Stromkreisen Leiter verwendet, deren Gleichstromwiderstand niedriger ist als der der Leiter der inneren Stromkreise, u.   zw. um so   viel, dass bei einer bestimmten Frequenz innerhalb des Bereiches, über den das Kabel arbeiten soll, der Wechselstromwiderstand der inneren und äusseren Stromkreise im wesentlichen gleich ist. 



   Dies kann man dadurch erreichen, dass man für die Stromkreise in der äusseren Schicht Kupfer mit grösserer Leitfähigkeit verwendet, dies würde jedoch nur den Widerstand und nicht die Selbstinduktion 
 EMI1.1 
 sowohl der Widerstand geringer als auch   die Selbstinduktion grösser würde.   Der   Durchmesser   der Leiter wird im Verhältnis zu den Leitern der inneren Stromkreise durch die höchste übertragene Frequenz oder durch die wichtigste Frequenz bestimmt. 



   Auf diese Weise können die einzelnen Stromkreise in den zur Verlegung gelangenden Fabrikationlängen nach Belieben miteinander verspleisst werden, und es werden bessere Ergebnisse als mit einem Hochfrequenzkabel, dessen Stromkreise gleiche   Aderndurehmesser   haben, erreicht. 



   Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher die Anordnung eines typischen 19 paarigen Kabels nach der Erfindung gezeigt ist. 



   In dieser Zeichnung stellt 1 das mittlere   Leiterpaar, : 2   die erste Lage aus sechs Leiterpaaren und 3 
 EMI1.2 
 Kabel aus 19 Paaren dieser Leitergrösse wurden folgende durchschnittliche wirksame Widerstände bei 50 Kilohertz gemessen : 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> äussere <SEP> Schicht.................... <SEP> 67#7 <SEP> Ohm <SEP> per <SEP> Schleifenmeile
<tb> innere <SEP> Schieht <SEP> 64'9 <SEP> Ohm <SEP> per <SEP> Schleifenmeile.
<tb> 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 verwendet werden. Dies ist eine erste ungefähre Angabe, die in der Praxis einige kleine Richtigstellungen erfordern kann. 



   Es ist klar, dass die Erfindung nicht, wie dargestellt, auf Kabel mit Doppelleitungen   beschränkt   ist, sondern ebensogut für andere Mehrleiterkabel anwendbar ist, die Paare oder Vierer, die in mehreren Lagen angeordnet und von einem Metallmantel umschlossen sind, enthalten. Der Einfluss des Bleimantels auf die benachbarten Stromkreise in dem Kabel wird grösser, wenn höhere Frequenzen übertragen werden, und es können nach dieser Erfindung Kabel zur Übertragung von Frequenzen bis zu 120 Kilohertz und mehr erzeugt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Hochfrequenz-Mehrleiterkabel   mit Metallmantel zur elektrischen Nachrichtenübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Metallmantels auf die ihm benachbarten Stromkreise dadurch ausgeglichen ist, dass in den dem Mantel benachbarten Stromkreisen Leiter verwendet sind, deren Gleichstromwiderstand geringer ist als der der Leiter in den inneren Stromkreisen, und zwar um so viel, dass bei einer bestimmten Frequenz innerhalb des Bereiches, über welchen das Kabel arbeiten soll, der Wechselstromwiderstand der inneren und äusseren Stromkreise im wesentlichen gleich ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die dem Mantel benachbarten Stromkreise Leiter mit grösserem Durchmesser verwendet werden als für die inneren Stromkreise, wodurch der Widerstand der dem Mantel benachbarten Stromkreise verringert und die Selbstinduktion erhöht wird.
    3. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleich durch die Verwendung von Leitern mit grösserer Leitfähigkeit für die dem Mantel benachbarten Stromkreise als für die inneren Stromkreise bewirkt wird. EMI2.2
AT147980D 1935-05-31 1936-03-23 Hochfrequenzkabel. AT147980B (de)

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