DE624008C - Aus zwei oder mehreren uebereinander angeordneten konzentrischen Doppelleitungen bestehendes Hochfrequenzkabel - Google Patents

Aus zwei oder mehreren uebereinander angeordneten konzentrischen Doppelleitungen bestehendes Hochfrequenzkabel

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Publication number
DE624008C
DE624008C DES110021D DES0110021D DE624008C DE 624008 C DE624008 C DE 624008C DE S110021 D DES110021 D DE S110021D DE S0110021 D DES0110021 D DE S0110021D DE 624008 C DE624008 C DE 624008C
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DE
Germany
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double line
stranding
double
layer
frequency cable
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Expired
Application number
DES110021D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES110021D priority Critical patent/DE624008C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE624008C publication Critical patent/DE624008C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/20Cables having a multiplicity of coaxial lines

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. JANUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c GRUPPE 5
Siemens &Halske Akt.-Ges.in Berlm-Siemensstadt*)
bestehendes Hochfrequenzkabel
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1933 ab
Es ist bekannt, in einem Hochfrequenzkabel zwei konzentrische Doppelleitungen übereinander anzuordnen, um die Kosten je Doppelleitung herabzusetzen. Hierbei sollten entweder beide Doppelleitungen durch eine Isolationsschicht voneinander getrennt sein, oder es sollte der Außenleiter der inneren Doppelleitung und der Innenleiter der äußeren Doppelleitung zu einem einzigen Leiter zusammengefaßt werden. Im letzteren Falle werden also zur Bildung von zwei konzentrischen Doppelleitungen nur drei Leiter benötigt. Da die in der inneren Doppelleitung fließenden Hochfrequenzströme sich auf die innere Fläche des mittleren Leiters und die in der äußeren Doppelleitung fließenden Hochfrequenzströme sich auf die äußere Fläche des mittleren Leiters zusammendrängen, kann eine für bestimmte Anwendungsfälle geuügende Störungsfreiheit zwischen den Doppelleitungen für das obere Frequenzgebiet erreicht werden. Für das untere Frequenzgebiet ist jedoch eine ausreichende Störungsfreiheit zwischen den konzentrischen Doppelleitungen nicht vorhanden, so daß die drei konzentrisch zueinander angeordneten Leiter nicht in der gleichen Weise für die Übertragung des unteren Frequenzgebietes ausgenutzt werden können.
Gemäß der Erfindung wird bei einem Hochfrequenzkabel mit zwei oder mehreren übereinander angeordneten konzentrischen Doppelleitungen, von- denen der Außenleiter der inneren Doppelleitung und der Innenleiter der nächstfolgenden Doppelleitung den gleichen bzw. nahezu gleichen Abstand von der Doppelleitungsachse haben und in Teilleiter aufgeteilt sind, eine genügende Störungsfreiheit zwischen den beiden Doppelleitungen bis herab zu den niedrigsten Frequenzen dadurch erreicht, daß die in einer Verseillage liegenden, beiden Leitern symmetrisch zugeordneten isolierten Teilleiter zum Teil der inneren, zum Teil der äußeren Doppelleitung angehören. · Sollten infolge nicht vollständig symmetrischer Anordnung der Teilleiter zueinander dennoch Induktionsstörungen zwischen den beiden Doppelleitungen vorhanden sein, so können diese durch Anordnung elektrostatischer bzw. elektromagnetischer Schirme zwischen den beiden Doppelleitungen vermieden werden. Um Störungen seitens außerhalb des Kabels liegender Störquellen zu vermeiden, wird der Außenleiter der äußeren Doppelleitung zweckmäßig als geschlossenes Rohr ausgebildet, oder es wird das gesamte Kabel in an sich bekannter Weise mit einem geschlossenen, vorteilhaft von Erde isolierten Metallmantel, ζ. Β. einem Bleimantel, umgeben.
In gleicher bzw*, ähnlicher Weise können auch mehrlagig verseilte Niederfrequenz-Fernmeldekabel für die Hochfrequenzübertragung
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Thomas in Berlin-Neukölln.
ausgenutzt werden. So können beispielsweise zur Bildung der inneren Doppelleitung das im Kern des Kabels liegende Verseilelement und die Verseilelemente mit gerader Zählnummer der ersten Verseillage dienen. Für die äußere Doppelleitung werden dann die Verseilelemente mit ungerader Zählnummer der ersten Verseillage und ein Teil oder alle, Verseilelemente der nächstfolgenden Verseillage benutzt. Auf diese Weise lassen sich auch mehr als zwei Doppelleitungen übereinander anordnen, wobei als Regel gilt, daß zur Bildung des Außenleiters·' einer Doppelleitung und des Innenleiters der nächstfolgenden Doppelleitung lediglich Adern bzw. Verseilelemente ein und derselben Verseillage benutzt werden.
Die Ausnutzung mehrlagig verseilter Niederfrequenz-Fernmeldekabel zur Bildung konzentrischer Hochfrequenzkreise ist an sich bekannt. Über diesen bekannten Vorschlag hinaus bringt die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausnutzung eines Niederfrequenz-Fernmeldekabels den Vorteil, daß zur BiI-dung mehrerer konzentrischer Doppelleitungen eine geringere Anzahl von Verseillagen benötigt wird. So kann man beispielsweise bei einem aus drei Verseillagen bestehenden Fernmeldekabel durch Anwendung der Erfindung I zwei konzentrische Ubertragungskreise bilden.
Die Fig. 1 bis 3 dienen zur näheren Er- f läuterung der Erfindung.
Fig. ι zeigt schematisch den bekannten Aufbau eines Hochfrequenzkabels mit zwei übereinander angeordneten konzentrischen Doppelleitungen. 11 und 12 sind die rohrförmigen Leiter der inneren Doppelleitung, 13 und 14 die rohrförmigen Leiter der äußeren Doppelleitung. 12 und 13 können auch vereinigt 40· sein. 15 ist der äußere Schutzmantel des Kabels.
Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung. 21 ist der Innenleiter der inneren Doppelleitung, 24 der Außenleiter der äußeren Doppelleitung. Zur Bildung des Außenleiters der inneren Doppelleitung und des Innenleiters der äußeren Doppelleitung dient eine Verseillage isolierter Drähte, wobei die Drähte 22 mit gerader Zählnummer zur Bildung des Außenleiters der inneren Doppel- - leitung und die Drähte 23 mit ungerader Zählnummer zur Bildung des Innenleiters der äußeren Doppelleitung dienen. Zwischen den isolierten Drähten 22 und 23 ist eine abschirmende Schicht 25 angeordnet. Als Abstandhalter zwischen dem Innenleiter und den Teilleitern 22 und 23 dient eine schraubenlinienförmig gewickelte Kordel 26 aus Isolierstoff, als Abstandhalter zwischen den Teilleitern 22 und 23 und dem Außenleiter 24 ein hochkant stehendes, schraubenlinienförmig gewickeltes Isolierstoffband 27. 28 ist der äußere Schutzmantel des Kabels.
In Fig. 3 ist ein viererverseiltes Niederfrequenz-Fernmeldekabel mit dem Kernvierer 31..und den Verseillagen 32 und 33 dargestellt. ist der Bleimantel. Zur Bildung der inneren Doppelleitung dienen der Kernvierer 31 und die Vierer 34,, 35 und 36 der Verseillage 32, zur Bildung der äußeren Doppelleitung die Vierer 37, 38 und 39 der Verseillage 32 und die Vierer der äußeren Verseillage 33. Die Trägerfrequenzapparate können in an sich bekannter Weise derart mit Hilfe von Brückenschaltungen o. dgl. angeschaltet werden, daß die Verseilelemente nach wie vor für die Niederfrequenzübertragung benutzt werden können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Aus zwei oder mehreren übereinander angeordneten konzentrischen Doppelleitungen bestehendes Hochfrequenzkabel, bei dem der Außenleiter der inneren Doppelleitung und der Innenleiter der nächstfolgenden Doppelleitung den gleichen bzw. nahezu gleichen Abstand von der Doppelleitungsachse haben und in Teilleiter aufgeteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Verseillage liegenden, beiden Leitern symmetrisch zugeordneten isolierten Teilleiter zum Teil der inneren, zum Teil der äußeren Doppelleitung angehören.
  2. 2. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Außenleiter der inneren Doppelleitung und dem Innenleiter der nächstfolgenden Doppelleitung ein elektrostatischer bzw. elektromagnetischer Schirm angeordnet ist.
  3. 3. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der konzentrischen Doppelleitungen die Adern bzw. Verseilelemente eines mehrlagig verseiltenNiederf requenz-Fernmeldekabeis dienen.
  4. 4. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernvierer und die Verseilelemente mit gerader Zählnummer der ersten Verseillage zur Bildung der inneren Doppelleitung und die Verseilelemente mit ungerader Zählnummer der gleichen Verseillage und ein Teil oder alle Verseilelemente der nächsten Verseillage zur Bildung' der äußeren Doppelleitung dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES110021D 1933-07-06 1933-07-06 Aus zwei oder mehreren uebereinander angeordneten konzentrischen Doppelleitungen bestehendes Hochfrequenzkabel Expired DE624008C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797394A (en) * 1951-03-07 1957-06-25 Bell Telephone Labor Inc Electrical conductor having composite central dielectric member
EP0257855A3 (en) * 1986-08-04 1989-04-26 E.I. Du Pont De Nemours And Company Cable having a corrugated septum
US4920234A (en) * 1986-08-04 1990-04-24 E. I. Du Pont De Nemours And Company Round cable having a corrugated septum
EP2112712B1 (de) * 2008-04-25 2015-09-16 Aeromaritime Systembau GmbH Antennenmodul

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