AT147805B - Verfahren zum Überziehen von Waren, insbesondere von Lebensmitteln, mit durch Zentrifugierung gewonnenem Latexkonzentrat. - Google Patents

Verfahren zum Überziehen von Waren, insbesondere von Lebensmitteln, mit durch Zentrifugierung gewonnenem Latexkonzentrat.

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AT147805B
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Wilhelm J H Hinrichs
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Wilhelm J H Hinrichs
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  Verfahren zum Überziehen von Waren, insbesondere von Lebensmitteln, mit durch Zentrifugierung gewonnenem Latexkonzentrat. 



    Das Überziehen von Waren mit durch Zentrifugierung gewonnenem, konzentriertem Latex, auch unter Zusatz von desinfizierenden Stoffen oder Füllmitteln, ist bekannt. Mit solchen Latexkonzentraten lassen sich jedoch keine dauerhaften feuchtigkeits-und luftdichten Überzüge erzielen, weil das in der angegebenen Weise behandelte Latexkonzentrat stets noch erhebliche Mengen an hygroskopischen und zersetzliche Bestandteilen enthält, welche die Widerstandsfähigkeit der Überzüge gegen Feuchtigkeit und Luft ungünstig beeinflussen. 



  Wie nun gefunden wurde, gelingt es, vollkommen feuchtigkeits-und luftdichte Überzüge aus Latexkonzentraten auf Gegenständen aller Art herzustellen und die Gegenstände auch in solche Überzüge einzuschliessen, wenn man den durch Zentrifugieren auf etwa 60% konzentrierten Latex vor seiner Verwendung durch Auswaschen mit ammoniakhaltigem Wasser von seinen hydroskopischen und zersetzlichen Bestandteilen weitgehend befreit. Zweckmässig geschieht dieses in der Weise, dass man das Zentrifugieren mehrere Male unterbricht und den Latex mit ammoniakhaltigem Wasser versetzt, das gut durchgemischt wird, worauf man mit dem Ausschleudern fortfährt. 



  In das so behandelte Latexkonzentrat werden die zu schützenden Gegenstände getaucht oder der Überzug wird in anderer geeigneter Weise hergestellt, worauf man die Schicht trocknen lässt. 



  Es lassen sich z. B. in Kasten oder in Papier verpackte Waren mit einem luft-und feuchtigkeitswiderstandsfähigen Überzug versehen. Ebenso kann man Eier, Würste und sonstige Räucherwaren, getrocknete Fische sowie sonstige Nahrungs-und Genussmittel mit luft-und feuchtigkeitsdichten Überzügen versehen, um sie hiedurch zu konservieren, was besonders für den Versand in und aus warmen Gegenden von grosser Bedeutung ist, weil man auf diese Weise die Anwendung von Kühlschiffen ersparen kann. Bei Stoffen, beispielsweise Würsten und Räucherwaren, auf deren Oberfläche schädliche Keime sitzen können, werden diese zweckmässig vor Anbringung des Latexüberzuges durch Eintauchen in siedendes Wasser, dem ein Konservierungsmittel, wie Benzoesäure, zugesetzt werden kann, entfernt. 



  Leicht zerbrechliche Gegenstände, wie z. B. Eier, werden zweckmässig in Rahmen eingelegt und dann samt ihrer Verpackung in eine Latexlösung zwecks Herstellung des Überzuges eingetaucht. Einzeln zu überziehende Gegenstände werden mit Hilfe von Sieben in die Lösung gebracht, worauf man den Überschuss abtropfen lässt, oder in gegebenenfalls übereinander angeordnete Behälter, durch welche die Latexlosung fliesst. 



  Zur Erzielung der Zuverlässigkeit des Überzuges können nach dem Trocknen der ersten Schicht noch eine zweite oder mehrere weitere Schichten in gleicher Weise angebracht werden. 



  Da mehrere getrocknete Latexschichten, wenn sie fest aneinandergepresst werden, zusammenkleben und sich gegebenenfalls vereinigen, ist es zweckmässig, bei Überzügen, die solehe klebenden Eigenschaften nicht besitzen dürfen, auf die getrocknete Latexschicht einen Überzug aus einem Zelluloseesterlack, z. B. eine Lösung von Acetylzelluloseester in Aceton, folgen zu lassen. Eine derartige nachträgliche Behandlungsweise empfiehlt sich besonders für in fertigen Packungen befindliche Waren, ferner für getrocknete Fische, Fleisch-und Wurstwaren sowie für als Tapeten, Etiketten. Plakate, Holzfurniere, Gewebe zur Anfertigung von Kleidungsstücken, für Zelte usw. bestimmte Stoffe. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Überziehen von Waren, insbesondere von Lebensmitteln, mit durch Zentrifugierung gewonnenem Latexkonzentrat, dadurch gekennzeichnet, dass das Latexkonzentrat vor seiner Verwendung durch Auswaschen mit ammoniakhaltigem Wasser von seinen hygroskopischen und zersetzlichen Bestandteilen befreit wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den auf der Oberfläche eines Gegenstandes angebrachten Überzug aus Kautsehuklatexkonzentrat mit einer Schutzschicht, z. B. aus Aeetylzelluloseester, versieht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147805D 1935-02-13 1935-02-13 Verfahren zum Überziehen von Waren, insbesondere von Lebensmitteln, mit durch Zentrifugierung gewonnenem Latexkonzentrat. AT147805B (de)

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