DE505239C - Verfahren zur Herstellung von Fischmarinaden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fischmarinaden

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DE505239C
DE505239C DEB146881D DEB0146881D DE505239C DE 505239 C DE505239 C DE 505239C DE B146881 D DEB146881 D DE B146881D DE B0146881 D DEB0146881 D DE B0146881D DE 505239 C DE505239 C DE 505239C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/12Preserving with acids; Acid fermentation

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Fischmarinaden Fischmarinaden wurden bisher in der Weise hergestellt, daß die Fische in Essigsalz gargernacht und dann mit einer Essigsalzlösung übergossen wurden. Abgesehen von dem verhältnismäßig geringen Nährwert haben diese Marinaden den Nachteil, daß sie nach einer gewissen Zeit, vor allem durch Diffusionen, zerfallen, und es ist bisher nicht gelungen, durch Zugabe von Konservierungsmitteln die Haltbarkeit erheblich zu erhöhen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die Haltbarkeit der Fischpräserven außerordentlich steigern kann, wenn die Fische in eine homogene Essigöllösung eingebettet werden. Hierbei braucht das Gut nicht, wie bei der Herstellung von Ölsardinen, erhitzt zu werden. Abgesehen von der Erhöhung der Haltbarkeit und der Einfachheit der Herstellung, bietet das Verfahren auch wesentliche weitere Vorteile. Durch die Zugabe des Öles tritt eine erhebliche Steigerung des Nährwertes der Marinaden ein. Da trotz des Ölzusatzes der Marinadencharakter bleibt, ist ein starker Anreiz zum Genuß gegeben, der bei anderen ölkonserven, wie ölsardinen usw., vielfach fehlt, um so mehr, als die Essigöllösung vollkommen klar ist und dadurch den Fischen ein angenehmes Aussehen verleiht.
  • Als Ausgangsprodukt können nicht nur rohmarinierte Fische, sondern Fische beliebiger Vorbereitung benutzt werden. Die Essigöllösung kann dadurch hergestellt werden, daß man dem Öl solche Körper zusetzt, die mit Wasser unter Bildung von Essigsäure reagieren, z. B. Eisessig oder besser Essigsäureanhydrid, oder aber indem man das öl acetyliert. Durch das in den Fischen enthaltene Wasser bildet sich Essigsäure, die den Mar inadencharakter erzeugt, während das 01 die Haltbarkeit erhöht. Eine Schichtenbildung findet nicht statt. Beispiel Frische, ungesalzene oder leicht gesalzene Heringe werden im Verhältnis i : i für mindestens -. Tage in ein Garbad .gebracht, das 5"1" Essig und 6"/" Salz enthält. Nachdem die Fische gut abgetropft sind, werden sie einer kurzen Trocknung unterzogen, darauf stramm in eine Marinadendose gepackt. Die Fische werden sodann mit einem guten Erdnußöl übergossen, das in ioo Gewichtsteilen o, i Gewichtsteil Essigsäureanhydrid enthält. Durch die in den Fischen enthaltene Feuchtigkeit setzt sich das Essigsäureanhydrid in Essigsäure um. Durch die angewendete Konzentration ergibt sich eine Essigsäurekonzentration von etwa z bis 3 ojo.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Fischmarinaden in Öl, dadurch gekennzeichnet, daß man beliebig vorbereitete Fische in ein Öl, das entweder Essigsäure gelöst enthält oder aus dem im Laufe der Behandlung Essigsäure entsteht (Zusatz von Essigsäureanh_vdrid oder Acetylierung des öls), einlegt.
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