AT14770B - Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf. - Google Patents
Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf.Info
- Publication number
- AT14770B AT14770B AT14770DA AT14770B AT 14770 B AT14770 B AT 14770B AT 14770D A AT14770D A AT 14770DA AT 14770 B AT14770 B AT 14770B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- firing pin
- hand
- ejector
- fixed barrel
- automatic firearm
- Prior art date
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 22
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 14770. Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf.
EMI1.1
für diesen Zweck dann unzureichend werden, wenn der Schlagbolzen unmittelbar nach ausgeübten Zündschlag etwa infolge Elastizität der aufeinanderstossenden Teile zurückprellt, bevor noch der Rückstoss von seiten des Ziindstiftes mit voller Wucht auf ihn einwirken kann. Dann vermag zwar der Schlagbolzen (Schlagstück, Hammer etc.) vermöge der erlangten kinetischen Energie noch den Verschluss zu entriegeln, allenfalls denselben auch ein Stück zu öffnen, aber die so erlangte Kraft erlahmt frühzeitig, unter der Gegenwirkung der Schliessfeder.
Auch die Belastung, welche ihm nach dem Entriegeln des Verschlusses aufgebiirdet wird, weil er denselben samt Verschlusskopf und allen anderen an ihm angebrachten Teilen mit sich zurückziehen muss, zehrt seine kmetische Energie auf.
Um diesen Mangel zu beheben, wird die Masse des Schlagbolzens derart erhöht. dass dessen Eigengewicht höher ist, als das Gesamtgewicht aHer von ihm zu bewegenden
EMI1.2
Liingenzuwachs unbequem wird.
In der vorliegenden Zeichnung Fig. 1 ist daher der Schlagbolzen F hohl ausgestaltet. und mit einem Metall höheren spezifischen Gewichtes als jenes des Eisens-vorzugsweise mit Blei -- ausgefUllt.
EMI1.3
zusammengefügten Stücken besteht. Es handelt sich lediglich um eine ausgiebige Belastung des Schlagbolzens, infolge deren er beim Auftreffen auf den Zilndstift E nicht mehr merklich zurückprellen kann :
er übernimmt daher von seiten des Zündstiftes die volle Rückstossarbeit und wird daher alle ihm auferlagten Tätigkeiten sicher vollführen, wie
EMI1.4
im Stamm-Patente angeführte Führungsbolzen y der gleichzeitig als Patronenauswerfer wirkte, fallen gelassen werden.
Letztere Tätigkeit wird nun von einem besonderen Aus- werfer übernommen, der in der Form einer Röhre E1 den Zündstift E umschliesst und durch die Zündstiftfeder derart betätigt wird, dass die Patronenhülse nach dem Herausziehen aus dem Laufe, wobei sie vom Patronenzieher rechtsseitig gehalten ist, durch den Druck des Auswerfers E1 gegen ihren Boden, nach rechts herausgeschwenkt wird, worauf
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
seitigon Rand des Patroncnbodens drückt.
Trotz der Bleibelastung des Schlagbolzens F, durch welche derselbe die kleinst- möglichsten Abmessungen erhält, lässt sich bei einer anderen Ausführungsform der Waffe, die Lange derselben zwischen Patronenboden und Stossplatte L bedeutend verkürzen, ohne eine Bioibdastung anwenden zu müssen, indem man den Schlagbolzen ausserhalb des Verschlussxylinders lagert, wie dies der Liingenschnitt des Gowehrverschlusses nach Fig. 2
EMI2.2
gehalten worden, dass sein Eigengewicht schwerer oder mehrfach so schwer ist, als jenes der von ihm zu bewegenden Toile.
EMI2.3
und genau so wirkt, wie die beiden Drehwarzen n des Stamm-Patentes.
Diese DrehwRl'ze "1 hat noch die Aufgabe, auf den Zündstift E zu schlagen, weil der Körper (los Schlagbolzens F1 ausserhalb des Verschlusszylinders C in einer besonderen
EMI2.4
die auch als Schlagfeder wirkt.
Der Schlagbolzen F1 kann im abgespannten Zustande über die vordere Stirnwand des Gehäuses B, u. zw. oberhalb des Laufes A, soweit herausragen, dass man ihn mit der Hand, zum Öffnen des Verschlusses (z. B. zum erstmaligen Füllen des Magazins). zurückschieben kann, wodurch die Handhabe K des Stamm-Patentes hier a) s überflüssig cnt- fallen kann.
EMI2.5
nach dem Anstossen an die genannte Platte, soweit in das Innere des Verschlusszylinders verschoben, dass dessen vordere Stirnseite den Zündstift E nochmals nach vorne stösst, @ so dass hiedurch die Patronenhülse nicht nur lediglich durch den Auswerfer E2 nach rechts geschwenkt. sondern allenfalls auch zwangläufig seitwärts aus dem Gehäuse ge- schleudert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.6
grosse Massn besitzt, dass er nach erfolgter Zündung der Patrone weder infolge der Federung der aufeinander stossenden Bestandteile zurückprellen, noch durch den Druck der vom Zündhätchen allein entwickelten Gase zurückgeworfen werden kann, sondern in dem Zeitpunkte, in welchem die Puh ergase auf das Zündhütchen zm Wirkung kommen, an dem Zündstifte nach Möglichkeit fest anliegt, damit die Putvergase während des ganzen für den Ricklauf des Zündhütchens und des Zündstiftes zur Verfügung stehenden Weges auf
Claims (1)
- EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 den Schlagbolzen versichern oder in anderen erwünschten Stellungen feststellen zu können.4. Eine Ausführungsform des Auswerfers (E1) und (E2) für die Feuerwaffe nach Patent Nr. 11682, gekennzeichnet durch die gänzliche bczw. teilweise röhrenförmige Ausgestaltung derselben, indem sie den Zündstift (E) zum Teil umschliessen, einerseits, damit der Druck der Zündstiftherstellfeder zum Antrieb ausgenützt wird, anderseits, um am Ver- schlnsskopfe keine besondere Auswerfernut anordnen zu müssen.6. Eine Ausführungsform der Feuerwaffe nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Abzugbolzen (R), welcher derart im Verschlusszylinder gelagert ist, dass er den Schlagbolzen (F1) fernrohrartig vorlängern und verkürzen kann, einerseits, um die Verbindung des letzteren mit dem Abzustellen (M) herzustellen, anderseits um durch seinen Anprall gegen die Stossplatte ( den Zündstift (E) erneuert vorzuschieben, damit derselbe als zwangläufiger Auswerfer dienen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT14770D AT14770B (de) | 1900-11-01 | 1902-10-31 | Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT11682T | 1900-11-01 | ||
| AT14770D AT14770B (de) | 1900-11-01 | 1902-10-31 | Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT14770B true AT14770B (de) | 1904-01-11 |
Family
ID=25595069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT14770D AT14770B (de) | 1900-11-01 | 1902-10-31 | Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT14770B (de) |
-
1902
- 1902-10-31 AT AT14770D patent/AT14770B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE851913C (de) | Automatische Feuerwaffe mit einteiligem Verschluss | |
| AT14770B (de) | Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf. | |
| DE4406401C2 (de) | Selbstladewaffe | |
| DE19623474A1 (de) | Schußwaffe | |
| DE739997C (de) | Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge | |
| DE90430C (de) | ||
| DE603657C (de) | Mehrschuss-Schreckschusswaffe | |
| DE721981C (de) | Selbsttaetige Schusswaffe, insbesondere Maschinenpistole | |
| DE358357C (de) | Selbsttaetige Feuerwaffe mit festem Lauf und fester Verriegelung | |
| DE100268C (de) | ||
| AT61552B (de) | Selbstladehandfeuerwaffe. | |
| EP0416394B1 (de) | Druckgasbetriebene Schusswaffe, insbesondere Sportwaffe | |
| AT118695B (de) | Patronenhülse für Feuerwaffen. | |
| AT282408B (de) | Vorrichtung zum Verhindern des Rückpralls der Verschlußteile einer automatischen Feuerwaffe | |
| AT38002B (de) | Selbsttätige Pistole. | |
| DE24326C (de) | Magazingewehr | |
| AT95279B (de) | Geradezugverschluß für Teschings. | |
| DE81020C (de) | ||
| DE121574C (de) | ||
| AT43652B (de) | Selbsttätige Feuerwaffe. | |
| AT58306B (de) | Selbsttätige Feuerwaffe. | |
| DE7721573U1 (de) | Wiederspannabzug | |
| DE39971C (de) | Kolben an Metall - Patronenhülsen, um durch den bei . der Explosion auftretenden Gasdruck den Schlagbolzen zu spannen | |
| DE105193C (de) | ||
| AT117157B (de) | Automatische Pistole. |