AT147659B - Trichterpeilgerät. - Google Patents

Trichterpeilgerät.

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AT147659B
AT147659B AT147659DA AT147659B AT 147659 B AT147659 B AT 147659B AT 147659D A AT147659D A AT 147659DA AT 147659 B AT147659 B AT 147659B
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Electroacustic Gmbh
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Description


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 zeugen bei Nebel und bei Nacht sind Geräte bekannt, bei denen zwei   um 9 (T gegeneinander versetzte   Trichterpaare derart angeordnet sind, dass sie um eine horizontale und eine vertikale Achse gedreht werden können. Das um die vertikale Achse drehbare Trichterpaar dient zur   Azimutbestimmung   und das um die horizontale Achse drehbare Trichterpaar dient zur   Höhenbestimmung.   Die   Auffindung   der Richtung wird so durchgeführt, dass die Trichter je eines Paares zum rechten und linken Ohr je eines Beobachters geführt sind, so dass also ein Beobachter die Azimut bestimmung, und der zweite die Höhenbestimmung vorzunehmen hat. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein solches Gerät. bei dem die Form der Trichteröffnungen so aus- 
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 bekannt, einen Querschnitt mit zwei stark verschiedenen, aufeinander senkreclit stehenden Querschnitts-   achsen. Solche Querschnitte können z.   B. die Form einer langgestreckten Ellipse, eines Rechtecks oder   ähnliche   Formen aufweisen. Derartige Querschnittsformen für Trichter kommen für das Horch- 
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 gemäss der Anmeldung in Betracht. 



   Die Erfindung bezweckt nun mit diesem den   Peileffekt   erhöhenden technischen Mittel ein weiteres, dem gleichen Zwecke dienendes Mittel zu kombinieren, das darin besteht, die   Trichteranordnung   insofern festzulegen, als die längeren Querschnittsachsen de r Mundstückquerschnitte der beiden Trichter je eines Paares in der zur Drehachse dieses Paares senkrechten Ebene zu liegen haben. Der Vorteil, der durch diese Kombination erreicht wird, ist der, dass jeder Trichter für sich eine Richtcharakteristik erhält, die relativ schmal ist und senkrecht zur   Trichteröffnung   liegt. Infolgedessen gibt jeder Trichter für sich allein bereits einen ausgesprochenen Maximumseffekt, der den Richteffekt des Paares erheblich verschärft. 



   Die Erfindung ist in den Fig. 1-5 näher   erläutert.   u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 den schematischen Aufbau eines solchen Gerätes, Fig. 3 die Richtcharakteristik der   Trichteröffnung   und Fig. 4 und 5 die Ausgestaltung eines solchen Gerätes in konstruktiver Form. Fig. 1 zeigt die beiden Trichterpaare von der Seite der Trichteröffnungen her. Das Paar 1 und 2 ist um die vertikal gedachte Achse 11 drehbar, das Paar 3 und 4 um die horizontal gedachte Achse 12. Die   Trichteröffnung   und entsprechend der gesamte weitere Querschnitt der Trichter hat rechteckige Form, u. zw. verlaufen die längeren Rechteckseiten des Trichterpaares 1 und 2 senkrecht zur Drehachse 11 und die längeren Seiten des Trichterpaares 3 und 4 senkrecht zur Drehachse 12.

   In Fig. 2 sieht man wie der Trichterquersehnitt sich nach den Abhorchenden zu verjüngt. Sie tragen an ihren Enden   Horchschläuche   5 und 6 mit Ohrmuscheln 7 und 8, zwischen denen sich der Kopf des Beobachters befindet. 



   In Fig. 3 stellen die Punkte 13 die Lage der Einzelstrahler einer Liniengruppe dar, die ungefähr die gleiche Liniencharakteristik besitzt wie die Trichteröffnung. Man sieht daraus, dass der Beobachter beim Durchgang durch die richtige Peilrichtung, die also in Fig. 3 der Linie 14 entsprechen würde, ein besonders starkes Maximum des   Geräusches   wahrnimmt. 

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   In Fig. 4 sind die beiden Trichterpaare wieder mit 1 und 2 bzw. 3 und 4 bezeichnet. Das Gerät ist in der Horizontalen drehbar um eine Achse, die in dem Schaft 15 verläuft. Für die vertikale Drehung dient die Achse 16. 



   Bei 17 ist ein Teilkreis vorgesehen, auf welchem mit Hilfe des Zeigers 18 das Azimut abgelesen werden kann. Ein ähnlicher Teilkreis dient zur Höhenablesung ; seine besondere Darstellung ist unterlassen, um die Zeichnung möglichst einfach zu halten. Bei   19,   20 und 21 sieht man die Trichterenden der Trichter 1, 2 und 4, an denen sich die   Hörschläuche   (5 und 6 in Fig. 2) befinden. 



   Aus der Fig. 5, die eine Aufsicht auf das Gerät nach Fig. 4 enthält, erkennt man, dass die Trichter in sich   zurückgekrümmt   sind, einmal um eine gedrängte Form des Aufbaues zu erhalten, und zweitens, um die Bewegung der Beobachter beim Peilen möglichst gering zu halten. Man sieht hier sämtliche vier   Hörschläuche,   von denen 5 und 6 dem Trichterpaar für die Azimutpeilung und 19 und 22 dem Trichterpaar für die Höhenpeilung zugeordnet sind. Ferner sieht man den Teilkreis 17 in Aufsicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Horchgerät zur Schallrichtungsbestimmung mit zwei gekreuzten Trichterpaaren für die Azimutund Höhenpeilung, dadurch gekennzeichnet, dass die Trichter einen Querschnitt mit zwei stark verschiedenen, aufeinander senkrechten Achsen besitzen, und so angeordnet sind, dass die längeren Querschnittsachsen der beiden Trichter je eines Paares in der zur Drehachse desselben senkrechten Ebene liegen. EMI2.1
AT147659D 1933-11-09 1934-10-27 Trichterpeilgerät. AT147659B (de)

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DE147659T 1933-11-09

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ID=34258048

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AT147659D AT147659B (de) 1933-11-09 1934-10-27 Trichterpeilgerät.

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