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Selbsttätig wirkende Absperrvorrichtung für Brenner von Casgeräten.
Gasbrenner mit Vorrichtung, die das Ausströmen des Gases bei nicht brennender Flamme unterbinden, sind bereits bekannt. Ihre Einrichtung besteht meistens aus einer Kammer, welche im Gasbrennerkopfe angebracht ist, in die eine dehnbare Masse eingeschlossen und durch eine Hilfsleitung erwärmt zur Ausdehnung der eingeschlossenen Masse dient. Durch die Ausdehnung der Masse wird eine an der Kammer angebrachte Membrane, die mit einem Ventil verbunden ist, durch erhöhten Druck bewegt und dadurch die Öffnung für das Gashauptventil freigemacht. Bei Erlöschen der Flamme zieht sich die Masse wieder zusammen, die Membrane bewegt sich zurück und zieht das Gashauptventil wieder zu. Diese Ausführung ist umständlich.
Erfindungsgemäss wird dieser Mangel behoben, und es beruht die Erfindung auf einer dem genannten Zwecke dienenden Einrichtung, bei der in die Gasbrennerdose eine zylinderförmige Hülse eingebaut ist, durch welche das ausströmende Gas mittels eines Ventils, welches verbunden durch einen federnden Stift, der in eine mit Quecksilber gefüllte Glas-oder Metallkugel eingeführt ist, reguliert werden kann.
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Druekfeder gegen das Innere der Kugel sich zurückzubewegen. Im ersten Falle öffnet sich das Ventil, im zweiten Falle schliesst es sich. Das Ausströmen der Gase bei brennender Flamme wird dadurch ermöglicht. hingegen bei erloschener Flamme trotz geöffnetem Gashahn das Ausströmen des Gases verhindert.
Das Erwärmen des Quecksilbers in der Kugel geschieht mittels einer eingebauten Hülse, welche nach oben mit dem Anschlussrohr verschmolzen, ein geschlossenes Ganzes bildet. Das Gas dringt unten zwischen dem Anschlussrohr und Hülse ein und durch die seitwärts an dem verlängerten Anschlussrohr
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werden. Das Ausströmen des Gases in die Dose erfolgt so lange, als man einen am Führungsstab angebrachten Knopf drückt.
Das Gas wird wie üblich entzündet, und es erfolgt nach ungefähr vierzig bis sechzig Sekunden die Erwärmung des Quecksilbers in der Kugel so stark, dass sich das Quecksilber ausdehnt und einen federnden Stift, der in die Glas-oder Metallkugel mittels einer dichtgesehlossenen Röhre eingeführt ist, herauspresst und damit eine Ventilklappe, die am andern Stiftende angebracht ist, öffnet.
Das Gas strömt nun durch den Hohlraum der inneren Hülse in die übliche Dose. Der Knopf wird nach erfolgter Ausdehnung des Quecksilbers losgelassen und schnellt selbsttätig, die mit ihm verbundenen
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen eingerichteten Gasbrenner im Grundrisssehnitt nach der Linie 1 der Fig. 2, Fig. 2 einen Quer-
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leitungsrohr 5 befestigt. An der äusseren Mantelfläche des verlängerten Anschlussrohres 1 sind eine oder zwei Öffnungen 6 freigelassen, die durch Sperrklappen 7 verschlossen werden können. Mittels Druckes auf einen Knopf 9 können die Sperrklappen 7, welche mit federnden Stiften 8 verbunden sind, welche in durch Stäbe 11 verbundenen, beweglichen Führungen 10 gelagert sind, geöffnet werden.
Das Gas strömt bei Betätigung des Knopfes 9 durch Druck auf denselben durch die unten gegebene Öffnung 12 zwischen der Hülse 3 und dem Gasansehlussrohr 1 ein und durch die nun freigegebene Öffnung 6 aus,
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ergiesst sich in den Hohlraum 18 der üblichen Dose, wobei bei Entzündung das Brennen der Flamme unterhalten wird. Eine unter dem Gasdosendeekel. M angebrachte hohle Glas-oder Metallkugel 15, gefüllt mit Quecksilber 17, welche mit ungefähr einem Sechstel ihrer Hülle den in seiner Mitte kreisförmig durchbrochenen Deckel 14 überragt, erwärmt sich ah der Flamme und drückt durch Ausdehnung des Quecksilbers 17 einen in die Glas-oder Metallkugel. M eingeführten federnden Stift 18 infolge der Expansivkraft des Quecksilbers hinaus.
Der federnde Stift ist durch eine Röhre 16, die mit einem Gewinde versehen ist und eine Fortsetzung an der Kugel bildet, dicht abgeschlossen. Die Kugel 15 stützt sieh auf einem Querplättehen 19, welches selbst auf der Hülse 3 gelagert und mittels einer Schraubenmutter 20 an der Röhre 16 befestigt ist. Der Stift öffnet durch die Bewegung eine an seinem andern Ende angebrachte mittels Mutterschrauben 21 befestigte Ventilklappe 22 aus Hartgummi, die nun das Ausströmen des Gases durch den inneren Hohlraum 23 gestattet und das Gas oben durch die Hülse in die Dose den Weg ungehindert durch die wie üblich angebrachten kleinen Öffnungen am Gasdosendeekel 74 nehmen lässt.
Das Infunktiontreten des federnden Stiftes 18 bei Erwärmung des Quecksilbers in der Kugel 15 geschieht nach einer Zeitspanne von vierzig bis sechzig Sekunden ; nach dieser Zeit wird der Knopf 9 freigelassen und schnellt selbsttätig durch eine an der Führung 10 angebrachte Druckfeder 24, die Sperr-
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durch den inneren Hohlraum 28 mit Gas gespeist.
Bei Erlöschen der Flamme zieht sich das Quecksilber zusammen, der federnde Stift 18 wird mittels einer an ihm angebrachten Druckfeder 26 gegen das-Innere der Kugel bewegt und drängt das sich zusammenziehende Quecksilber zurück. Die mit dem federnden Stift 18 verbundene Ventilklappe 22 ist durch die Bewegung wieder'geschlossen, so dass trotz offenem'Gashahn'ein Ausströmen des Gases bei nicht brennender Flamme verhindert ist. Die Ventilklappe bleibt bis etwas über die Zimmerwärme geschlossen, das heisst der federnde Stift 18 mit Ventilklappe 22 setzt sich erst bei Erwärmung des Quecksilbers über 40 Grad Celsius in Tätigkeit.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasbrenner mit einer im Brennerkopf angeordneten von der Brennerflamme beheizten Kammer, deren Inhalt sich durch die Erwärmung ausdehnt und bei dieser Druekerhöhung auf das Gasventil ein-
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enthaltene Ausdehnungsmittel (17) unmittelbar auf einen unter Federdruck stehenden Stift (18) zur Wirkung kommt, der mit dem Gasventil (22) verbunden ist.