AT146643B - Verfahren zur Amplitudenbegrenzung der Trägerwelle eines Generators. - Google Patents

Verfahren zur Amplitudenbegrenzung der Trägerwelle eines Generators.

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AT146643B
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Herbert Dr Ing Ogris
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  Verfahren zur Amplitudenbegrenzung der Trägerwelle eines Generators. 



   Jeder Generator, der sich auf eine oder mehrere Elektronenröhren in Kombination mit irgendeiner Rückkopplung aufbaut, ist von der jeweiligen Röhreneharakteristik abhängig. Keine der bekannten Elektronenröhren weist eine Charakteristik    auf, bei weleher   der gerade Teil b (Fig. 1) unvermittelt in die
Horizontalen übergeht, sondern immer entsteht an den Punkten a und c in Fig. 1 eine Krümmung. 



   Wie üblich bedeutet in Fig. 1, 2 und 5 eg die Gitterspannung,   ia   den Anodenstrom und als Parameter ist die Anodenspannung   ea   gewählt. 



   Das   Schwingungssystem   oszilliert auch, wenn seine Amplitudenspitzen bereits in die gebogenen Teile der Charakteristik führen. Nun erfolgt aber bei geringen Anodenspannungsänderungen eine Verschiebung der Kurve, wobei nur der gerade Teil parallel bleibt (Fig. 1). Eine Änderung der Steilheit erfolgt hier nicht, und eine Schwingung bleibt demzufolge unverzerrt und unmoduliert. Anders   verhält   es sich in den Teilen a oder c (Fig. 1). Hier ist die Verschiebung nicht mehr parallel und eine Änderung der Anodenspannung ändert auch die Amplitude der Schwingung im gleichen Rhythmus, moduliert sie also,
Nun ist aber bei keiner   Elektronenröhre   die Spannung zwischen Anode und Kathode eine absolut konstante Grösse. Sie wird immer in geringem Masse durch das ungleiche Auftreffen von Elektronen (Schroteffekt) variiert.

   Wird dabei eine Schwingung moduliert und ist die darauffolgende Verstärkung genügend gross, so kann die Erscheinung als Rauschen hörbar werden. Während bei Verstärkern die erwähnte Erscheinung durch richtige Dimensionierung allein vermieden werden kann, ist dies bei Röhren- generatoren mittels bisher bekannter Methoden nicht möglich. 



   In der vorliegenden Erfindung sollen nunmehr die Mittel und Wege gezeigt werden, wonach der erwähnte Übelstand unterbunden werden kann und Trägerwellen von einer derartigen bereits vor- handenen Modulation befreit werden können. 



   In Fig. 2 ist eine sinusförmige Schwingung A mit ihrem verstärkten Strom B dargestellt. Soll ein Aufschaukeln bis in die krummen Teile a, c (Fig. 1) unterbleiben, so muss eine Dämpfung eingeführt werden, die zu wirken beginnt, sobald sich die Wechselspannung des Kreises den Spannungen bei den krummen Teilen   a, c   (Fig. 2) nähert. 



   Erfindungsgemäss wird nun ein Widerstand bzw.   Widerstände mit nicht   gerader Charakteristik (Fig. 3), z. B. Röhrengleichrichter, so zum Sehwingungskreis geschaltet, dass sein grösserer Widerstand wirkt, so lange der Kreis entlang bin Fig. 2 schwingt ; der kleinere Widerstand jedoch, sobald eine Krümmung angenähert wird. 



   Dadurch erhält man Schwingungen, wie sie in C und D der Fig. 2 dargestellt sind. 



   Ein Beispiel möge dies erläutern. In Fig. 4 ist unter Weglassung der Heizelemente eine übliche Schwingschaltung gezeichnet, der ein Einweggleichrichter   G   angegliedert ist. S bezeichnet die Schwingröhre, L die Selbstinduktion des Sehwingungskreises mit Rückkopplung,   Keinen Abstimmkondensator,   W Widerstände zur Erzeugung der Vorspannung und M sind Überbrückungskondensatoren zur Verringerung von Widerständen für Wechselströme. Fig. 5 zeigt die zugehörige Charakteristik der Schwingröhre, nach welcher diese unter den gegebenen Umständen arbeitet. 



   Die Charakteristik ist gerade für Gitterspannungen   von-l   Volt bis-7 Volt. Man lässt daher den Kreis bei einer Vorspannung von-4 Volt arbeiten und gibt dem Gleichrichter ein Potential von - 1'5 Volt im Vergleich zur Kathode der   Schwingröhre,   damit er bei dieser Spannung zu dämpfen beginnt und den Kreis zur Rückkehr zwingt, bevor dieser die E ; nvoltgrenze erreicht hat. Wenn nötig, kann man natürlich auch die andere Seite a (Fig. 5) in gleicher Weise begrenzen. Dies wäre aber nur bei zu raschem Aufschaukeln nötig. 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Amplitudenbegrenzung der Trägerwelle eines Generators zwecks Verhinderung einer Störmodulation durch Verzerrung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfung eines Schwin- gungskreises durch Zuschaltung eines Stromweges mit nicht linearer Charakteristik oberhalb einer bestimmten Amplitude vergrössert wird. EMI2.2
AT146643D 1935-09-28 1935-09-28 Verfahren zur Amplitudenbegrenzung der Trägerwelle eines Generators. AT146643B (de)

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