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Verfahren zur Amplitudenbegrenzung der Trägerwelle eines Generators.
Jeder Generator, der sich auf eine oder mehrere Elektronenröhren in Kombination mit irgendeiner Rückkopplung aufbaut, ist von der jeweiligen Röhreneharakteristik abhängig. Keine der bekannten Elektronenröhren weist eine Charakteristik auf, bei weleher der gerade Teil b (Fig. 1) unvermittelt in die
Horizontalen übergeht, sondern immer entsteht an den Punkten a und c in Fig. 1 eine Krümmung.
Wie üblich bedeutet in Fig. 1, 2 und 5 eg die Gitterspannung, ia den Anodenstrom und als Parameter ist die Anodenspannung ea gewählt.
Das Schwingungssystem oszilliert auch, wenn seine Amplitudenspitzen bereits in die gebogenen Teile der Charakteristik führen. Nun erfolgt aber bei geringen Anodenspannungsänderungen eine Verschiebung der Kurve, wobei nur der gerade Teil parallel bleibt (Fig. 1). Eine Änderung der Steilheit erfolgt hier nicht, und eine Schwingung bleibt demzufolge unverzerrt und unmoduliert. Anders verhält es sich in den Teilen a oder c (Fig. 1). Hier ist die Verschiebung nicht mehr parallel und eine Änderung der Anodenspannung ändert auch die Amplitude der Schwingung im gleichen Rhythmus, moduliert sie also,
Nun ist aber bei keiner Elektronenröhre die Spannung zwischen Anode und Kathode eine absolut konstante Grösse. Sie wird immer in geringem Masse durch das ungleiche Auftreffen von Elektronen (Schroteffekt) variiert.
Wird dabei eine Schwingung moduliert und ist die darauffolgende Verstärkung genügend gross, so kann die Erscheinung als Rauschen hörbar werden. Während bei Verstärkern die erwähnte Erscheinung durch richtige Dimensionierung allein vermieden werden kann, ist dies bei Röhren- generatoren mittels bisher bekannter Methoden nicht möglich.
In der vorliegenden Erfindung sollen nunmehr die Mittel und Wege gezeigt werden, wonach der erwähnte Übelstand unterbunden werden kann und Trägerwellen von einer derartigen bereits vor- handenen Modulation befreit werden können.
In Fig. 2 ist eine sinusförmige Schwingung A mit ihrem verstärkten Strom B dargestellt. Soll ein Aufschaukeln bis in die krummen Teile a, c (Fig. 1) unterbleiben, so muss eine Dämpfung eingeführt werden, die zu wirken beginnt, sobald sich die Wechselspannung des Kreises den Spannungen bei den krummen Teilen a, c (Fig. 2) nähert.
Erfindungsgemäss wird nun ein Widerstand bzw. Widerstände mit nicht gerader Charakteristik (Fig. 3), z. B. Röhrengleichrichter, so zum Sehwingungskreis geschaltet, dass sein grösserer Widerstand wirkt, so lange der Kreis entlang bin Fig. 2 schwingt ; der kleinere Widerstand jedoch, sobald eine Krümmung angenähert wird.
Dadurch erhält man Schwingungen, wie sie in C und D der Fig. 2 dargestellt sind.
Ein Beispiel möge dies erläutern. In Fig. 4 ist unter Weglassung der Heizelemente eine übliche Schwingschaltung gezeichnet, der ein Einweggleichrichter G angegliedert ist. S bezeichnet die Schwingröhre, L die Selbstinduktion des Sehwingungskreises mit Rückkopplung, Keinen Abstimmkondensator, W Widerstände zur Erzeugung der Vorspannung und M sind Überbrückungskondensatoren zur Verringerung von Widerständen für Wechselströme. Fig. 5 zeigt die zugehörige Charakteristik der Schwingröhre, nach welcher diese unter den gegebenen Umständen arbeitet.
Die Charakteristik ist gerade für Gitterspannungen von-l Volt bis-7 Volt. Man lässt daher den Kreis bei einer Vorspannung von-4 Volt arbeiten und gibt dem Gleichrichter ein Potential von - 1'5 Volt im Vergleich zur Kathode der Schwingröhre, damit er bei dieser Spannung zu dämpfen beginnt und den Kreis zur Rückkehr zwingt, bevor dieser die E ; nvoltgrenze erreicht hat. Wenn nötig, kann man natürlich auch die andere Seite a (Fig. 5) in gleicher Weise begrenzen. Dies wäre aber nur bei zu raschem Aufschaukeln nötig.
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Method for limiting the amplitude of the carrier wave of a generator.
Every generator, which is based on one or more electron tubes in combination with some kind of feedback, depends on the respective tube characteristics. None of the known electron tubes has a characteristic in which the straight part b (Fig. 1) suddenly falls into the
Horizontal passes over, but always arises at points a and c in Fig. 1 a curvature.
As usual, in FIGS. 1, 2 and 5 eg means the grid voltage, generally the anode current, and the anode voltage ea is selected as the parameter.
The oscillation system also oscillates when its amplitude peaks already lead into the curved parts of the characteristic. In the case of small changes in the anode voltage, however, the curve is shifted, with only the straight part remaining parallel (FIG. 1). There is no change in the slope here, and an oscillation consequently remains undistorted and unmodulated. The situation is different in parts a or c (Fig. 1). Here the shift is no longer parallel and a change in the anode voltage also changes the amplitude of the oscillation in the same rhythm, i.e. it modulates it,
In no electron tube is the voltage between anode and cathode an absolutely constant value. It is always varied slightly due to the uneven impact of electrons (shot effect).
If an oscillation is modulated and the subsequent gain is sufficiently large, the phenomenon can be heard as noise. While with amplifiers the mentioned phenomenon can be avoided through correct dimensioning alone, this is not possible with tube generators by means of previously known methods.
In the present invention, the means and ways are now to be shown, according to which the aforementioned deficiency can be prevented and carrier waves can be freed from such an already existing modulation.
In Fig. 2, a sinusoidal oscillation A with its amplified current B is shown. If there is to be no swinging up to the curved parts a, c (Fig. 1), damping must be introduced, which begins to act as soon as the alternating voltage of the circle matches the stresses in the curved parts a, c (Fig. 2) approaching.
According to the invention, a resistor or resistors with non-straight characteristics (FIG. 3), for. B. tube rectifier, connected to the visual oscillation circuit that its greater resistance acts as long as the circle oscillates along bin Fig. 2; however, the lower resistance as soon as a curve is approached.
This results in vibrations as shown in C and D of FIG.
Let an example explain this. In Fig. 4, with the omission of the heating elements, a conventional oscillating circuit is drawn to which a half-wave rectifier G is attached. S denotes the oscillating tube, L the self-induction of the visual oscillation circuit with feedback, no tuning capacitor, W resistors for generating the bias voltage and M are bridging capacitors for reducing resistances for alternating currents. Fig. 5 shows the associated characteristic of the vibrating tube according to which it operates under the given circumstances.
The characteristic is just for grid voltages from -1 volt to -7 volt. The circuit is therefore made to operate at a bias voltage of -4 volts and the rectifier is given a potential of -1'5 volts compared to the cathode of the vibrating tube, so that it begins to attenuate at this voltage and force the circuit to return before it dies E; nvolt limit has been reached. If necessary, you can of course limit the other side a (Fig. 5) in the same way. However, this would only be necessary if the rocking was too rapid.
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