AT146427B - Schaltrelais für zwei oder mehrere Stromkreise an Beleuchtungskörpern. - Google Patents

Schaltrelais für zwei oder mehrere Stromkreise an Beleuchtungskörpern.

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AT146427B
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mercury
rotating piece
switching
heart
contacts
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Inventor
Hildegarde Hendler
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Hildegarde Hendler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schaltrelais   für zwei oder mehrere   Stromkreise an Beleuehtungskörpern.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf Sehaltrelais jener Art, bei denen durch Verschiebung eines Solenoidkernes ein die Schaltung der Stromkreise besorgendes Drehstüek verstellt wird. Die bisher für diesen 
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 bedingt die Verwendung metallischer Schleifkontakte für die Schaltung der Stromkreise unangenehme Funkenbildung an den Kontakten ;   schliesslich   treten infolge der   Anordnung   von   Rückholfedern   für den   Solenoidkern unangenehme Störgeräusche bei Wechselstrom   auf. 



   Diese Nachteile sind bei dem Relais gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass das   Drehstück   des   Umschalters   auf einem Lagerkörper ruht, in dessen   Passfläche   die Kontakte der einzelnen Stromkreise eingelassen sind und welches Drehstück eine mit Quecksilber gefüllte Ausnchmung aufweist, die unten gegen die Passfläche des Lagerkörpers hin offen ist, so dass das Quecksilber an dieser Öffnung freiliegt und beim Verstellen des   Drehstückes   die dem gleichen   Stromkreis zugehörigen   beiden Kontakte leitend überbrückt und so   Stromschluss herstellt.   Das Verstellen des   Drehstückes   erfolgt durch den abfallenden Kern des im Stromkreis der Relaiskontakte liegenden,

   durch   einen einfachen Aussehalter   gesteuerten Solenoids, so dass die Relaiskontakte stromlos geschaltet werden und daher an ihnen keinerlei Funkenbildung auftreten kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 ein Relais in zwei um   90  zueinander versetzten Längsschnitten,   Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie   3-3   der Fig. 1 bei weggelassenem Spulenkern und Fig. 4 eine Draufsicht auf das Drehstück des Umsehalters. Fig. 5 und 6 zeigen im mittleren   Längsschnitt   und in teilweiser Draufsicht eine andere Ausführungsform des Schaltrelais. 
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 Drehachse des Herzstückes zwei Paare solcher Kontakte entsprechend den beiden zu schaltenden Stromkreisen. Es gehören also die Kontakte 4, 4 dem einen und die Kontakte 5,5 dem andern Stromkreis an. Die Herzscheibe 1 ist an ihrem Grunde mit einer axialen   Bohrung   6 versehen, die gegen die Passfläehe des Lagerkörpers hin offen ist.

   In   dieser Ausnehmung des Drehstüekes. ?   ist Quecksilber unter- 
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 liegen, so bleibt in den Bohrungen über den Kontakten auch nach Unterbrechung ihrer leitenden Verbindung etwas Quecksilber zurück (Fig. 1), das sieh in der Schaltstellung des Drehstückes mit dessen Quecksilbermasse leicht verbindet, so dass stets eine einwandfreie Kontaktverbindung gewährleistet ist. 



   Das Verstellen der Herzscheibe 1 erfolgt in bekannter Weise durch die Bewegung eines Solenoidkernes. Der Tragkörper 7 für das Solenoid ist in Verlängerung des Lagerkörpers 2 auf diesen gut passend aufgesetzt und im unteren Teile anschliessend an die muldenförmige Ausnehmung des Lagerkörpers gleichfalls ausgenommen, welcher Hohlraum 8 sich nach oben verjüngt und in eine zylindrische Bohrung 9 übergeht, in der der Weicheisenkern 10 verschiebbar ist. Auf die zylindrische Wandung 11 der Bohrung 9 ist die Drahtspule 12 gewickelt. 

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   Am unteren Ende des Kernes 10 ist ein   Stängelchen     13 angelenkt,   das mittels eines an seinem freien Ende vorgesehenen   Querstückes   14 auf die   Herzseheibe J !   wirkt und diese infolge ihrer keilförmigen mit seitlichen Anschlägen versehenen Spitze abwechselnd in verschiedener Richtung verstellt, wenn sich der Kern aus der Spule nach unten bewegt, was nach Ausschalten des Stromkreises eintritt. Dadurch wird jegliche Funkenbildung an den Kontakten vermieden, da diese vor ihrer Unterbrechung bereits stromlos sind. Die Drehung der Herzscheibe 1 in ihrem Lager erfordert nur eine ganz geringe Kraft, für welche die kurze Abwärtsbewegung des Kernes durch sein Eigengewicht vollständig hinreicht. 



   Damit das   Querstück.   14 des   Druckstängelchens   13 vor der Abwärtsbewegung sich stets in seiner für das Verstellen der Herzscheibe in abwechselnder Richtung nötigen Mittellage, in der   Achsrichtung   des Kernes befindet, ist das   Querstück. M   in zwei diametral gegenüberliegenden Nuten J5 des Kern-   führungsröhrchens   11 geführt (Fig. 1 und 3), deren Längsseiten nach unten hin auseinanderlaufen und in die seitlichen   Begrenzungsflächen   des Hohlraumes 8 des unteren Spulenträgerkörpers übergehen, so dass das Querstück bei seiner Aufwärtsbewegung an diesen Leitflächen sicher in die Mittellage   zurück-   geführt wird. 



   Die   Herzseheibe   1 weist an beiden Stirnflächen zwei Nuten 16 auf, die sich unten bis in die das Schaltquecksilber enthaltende Ausnehmung 6 erstrecken und den Zweck haben, das Quecksilber, das z. B. beim Transport des Relais zwischen der Herzscheibe und der Wandung ihres Lagers nach der Solenoidspule hin ausrinnen sollte, beim Aufstellen des Relais in seine richtige Lage in die Ausnehmung der Herzscheibe wieder   zurückzuführen.   



   Bei der Ausführungsform des in Fig. 5   und-6   dargestellten Schaltrelais zeigt der Lagerkörper für den Umschalter die Form einer waagrecht angeordneten Scheibe 21, in deren obere Fläche die Kontakte 4, 4 bzw. 5,5 und allenfalls noch weitere Kontaktpaare eingelassen sind. Auf der Scheibe   21   bewegt sich um deren Mittelpunkt das hier als Schwingarm   T ausgebildete Drehstück des Umschalters,   das wieder eine Ausnehmung 6 zur Aufnahme des Schaltquecksilbers aufweist, welche Ausnehmung gegen die obere Fläche der Scheibe 2 hin offen ist, so dass das Quecksilber bei entsprechender Stellung des Drehstückes die dem gleichen Stromkreis angehörenden Kontakte auf der Seheibe 21   überbrücken   und so Strom-   schluss   herstellen kann. 



   Der Schaltarm 11 erfährt seine Drehung durch eine Drillspindel 17, auf die der Solenoidkern 10 aufgeschoben ist und die durch dessen Bewegung gedreht wird. Zwischen Drillspindel 17 und Schaltarm 11 ist eine lösbare Kupplung geschaltet, die in der Zeichnung aus einer am Schaltarm vorgesehenen aufrechten Verzahnung 18 besteht, in die von oben her ein auf der Drillspindel sitzender Mitnehmer 19, eine Klinke od. dgl. eingreift. Beim Hochgehen des   Solenoidkernes   10 hebt dieser infolge der Reibung die Drillspindel 17 etwas an, so dass der Mitnehmer 19 aus der Verzahnung M ausgehoben wird und der Schaltarm somit in Ruhe verbleibt.

   Beim Abfallen des   : Kernes 10 senkt sich auch   wieder die Drillspindel, ihr Mitnehmer greift in die Verzahnung des Sehaltarmes ein, so dass letzterer von der sich drehenden Spindel mitgenommen und auf der Scheibe 11 verstellt wird, wodurch über ein anderes Kontaktpaar   Stromschluss   hergestellt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schaltrelais für zwei oder mehrere Stromkreise bei   Beleuchtungskörpern,   bei dem durch die Verschiebung eines Solenoidkernes ein die Schaltung der Stromkreise besorgendes   Drehstück   verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehstück   (1,   11) auf einem Lagerkörper (2, 21), in dessen Passfläche die Kontakte der einzelnen Stromkreise eingelassen sind, ruht und eine mit Quecksilber gefüllte Ausnehmung   (6)   aufweist, die unten gegen die   Passfläehe   des Lagerkörpers hin offen ist, so dass das Quecksilber an dieser Öffnung freiliegt und beim Verstellen des   Drehstückes   die dem gleichen Stromkreis zugehörigen beiden Kontakte leitend überbrückt und so Stromschluss herstellt..

Claims (1)

  1. 2. Schaltrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehstück (1, 1') durch den abfallenden Kern (10) des im Stromkreis der Relaiskontakte (4 und 5) liegenden, durch einen einfachen Ausschalter gesteuerten Solenoides (12) verstellt wird, so dass die Relaiskontakte (4 und 5) stromlos geschaltet werden.
    3. Schaltrelais nach Anspruch 1, bei dem das Drehstück des Umschalters im Wesen die Form einer Herzscheibe hat, die in einem muldenförmig ausgenommenen Lagerkörper aufrechtstehend um eine waagrechte Achse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehstück zur Aufnahme des Quecksilbers eine Axialbohrung (6) aufweist, die in der Grundfläche der Herzscheibe nach aussen mündet.
    4. Schaltrelais nach Anspruch 3, bei dem die Herzscheibe durch eine am Solenoidkern angelenkte Druckstange verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein an deren freiem Ende vorgesehenes, auf die Herzscheibe wirkendes Querstück (14) in Längsnuten (15) des Spulenträgers geführt ist.
    5. Schaltrelais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass aus der das Quecksilber aufnehmenden Ausnehmung (6) der Herzscheibe in deren Seitenwänden eine oder mehrere Bohrungen (Nuten 16) nach aussen in den Hohlraum (8) des Lagerkörpers (2) führen, durch die das z. B. beim Transport des Relais aus der Ausnehmung der Herzscheibe etwa ausgetretene Quecksilber in der Gebrauchslage des Relais zurückfliessen kann. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Sehaltrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Kontakte im Lagerkörper versenkt angeordnet sind, so dass in den Bohrungen über den Kontakten etwas Quecksilber zurückbleibt, das sich beim Verstellen des beweglichen Kontaktstückes mit der in letzterem untergebrachten Quecksilbermasse leicht vereinigt, wodurch ein stets einwandfreier Kontakt gewährleistet ist.
    7. Schaltrelais nach Anspruch 1, bei dem das Drehstück durch eine lotrechte, vom Solenoidkern in Drehung versetzte Drillspindel bewegt wird, die durch Zwischenschaltung einer Kupplung (z. B. eines Schaltrades mit Mitnehmer) das Drehstück nur bei einer Drehrichtung mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Festkontakte in die obere Fläche einer waagrecht liegenden Scheibe (21) eingelassen sind, in deren Mitte das als Schwingarm ausgebildete, das Schaltquecksilber aufnehmende Drehstück gelagert ist. EMI3.1
AT146427D 1935-06-17 1935-06-17 Schaltrelais für zwei oder mehrere Stromkreise an Beleuchtungskörpern. AT146427B (de)

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