AT145919B - Brems- bzw. Ausschalteeinrichtung für Hängebahnen. - Google Patents

Brems- bzw. Ausschalteeinrichtung für Hängebahnen.

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AT145919B
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    Brems- bzw. Ausschalteeinrichtung für   Hängebahnen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an Hängebahnen mit Seiltrieb, die vorwiegend in den End-oder Zwisehenstationen eine   Geschwindigkeitsänderung   und Bremsung der Last bzw. der Laufkatze erzielt. Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfindung auf dem Tragelement der Laufkatze od. dgl. ein Körper beweglich aufgesetzt, der mit dem Einrückhebel der Förderwinde durch ein Anhalteseil einstellbar gekuppelt ist. Der bewegliche Körper hat einen doppelten Zweck. Stosst die einlaufende Katze an diesen an, so bremst dieser vorzugsweise als Bremsschuh ausgebildete bewegliche Körper die Geschwindigkeit der Katze und schaltet schliesslich mit dem Einrückhebel die Förderwinde aus, wodurch die Last an dem eingestellten Orte angehalten wird.

   Der Vorgang, vor dem Ausschalten der Förderwinde erst die Geschwindigkeit zu verlangsamen, ist dann nötig, wenn die Geschwindigkeit zu gross ist, um ein sofortiges ruhiges Anhalten einer heiklen Last zu erreichen. Der Bremsweg des beweglichen Körpers kann verschieden lang eingestellt werden. Er kann bei Anlagen, die ein plötzliches Ausschalten vertragen, sehr kurz bemessen werden. In diesem Grenzfall stellt die erfindungsgemässe Einrichtung einen Ausrückmechanismus dar, der allerdings infolge Durchhanges des Anhalteseiles immer noch elastisch wirkt. 



   Vorliegende Erfindung bringt daher grosse Vorteile in die Betriebe von Hängebahnen, deren Bauweise schon gebietet, dass jede Bewegung möglichst elastisch und ohne Stösse erfolgen soll. 



   In der Zeichnungist der   Erfindungsgegenstandin einer   beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen in Ansicht und Draufsicht jenen Abschnitt einer Hängebahnanlage, in welchem die Bremsung und das Anhalten der Last erfolgt. 



   Auf dem   Tragelement A - hier   ein Tragseil-sitzt die Laufkatze B, an der die Last   G   angehängt ist. Die Katze B wird von dem Zugseil D gezogen, welches auf die Windentrommel E einer Förderwinde aufläuft. In der Kopfstation kann das Zugseil D auch zum Heben oder Senken des Last hakens benutzt werden. Vor der Katze B ist ein Körper F auf dem Tragelement   A   beweglich angeordnet, der als Bremsschuh ausgebildet sein kann. Dieser Körper F ist mit dem Einrückhebel   a der   Förderwinde durch ein Anhalteseil K gekuppelt, welches anfänglich parallel zum Tragelement A zu einer ausserhalb der Station angeordneten Rolle H und dann über die Rolle   B   in entgegengesetzter Richtung zum Einrückhebel G der Winde geführt wird.

   Auf dem Einrückhebel   ss   ist eine kleine Windentrommel J angeordnet, auf welcher das Anhalteseil K mehr oder weniger auf-oder abgehaspelt werden kann. Innerhalb der Strecke F bis   H   kann nun die Laufkatze B an jeder beliebigen Stelle gebremst und angehalten werden. Auch kann dem Anhalteseil K durch die Windentrommel J ein beliebiger Durchhang gegeben werden. 



   Stosst nun die Katze B bei einem Durchhang des Anhalteseiles K auf den Körper F auf, so wird dieser so lange von der Laufkatze B in ihrer Fahrtrichtung unter Verzögerung ihrer eigenen Geschwindigkeit mitgenommen, bis das Anhalteseil K nicht nur seinen Durchhang verloren, sondern darüber hinaus noch eine elastische Dehnung erfahren hat, bei deren Überschreitung die Kupplungsmuffe L der Förderwinde ausgerückt wird. Die Bremse der Winde fällt ein und die Last wird zum Anhalten gebracht. 



   Zweckmässig wird der Körper F noch mit einem zweiten Einstellseil N verbunden, mit welchem der Körper F am Tragelement A in der Richtung gegen die Förderwinde verstellbar ist. Die Seile K und N ermöglichen, von einem bequem gelegenen Standort aus den Körper F längs des gewünschten Aktionsbereiches am Tragelement   A     vor-oder zurückzuziehen. Zweckmässig   wird auch das Einstellseil N zu einer auf der Förderwinde feststehenden Windentrommel 0 geführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Brems-bzw. Ausschalteinrichtung für Hängebahnen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tragelement (A) ein als Bremsschuh ausgebildeter Körper (F) beweglich angeordnet ist, der mit dem Einrückhebel (G) der Förderwinde durch ein Anhalteseil (K) zwecks Änderung des Bremsweges einstellbar gekuppelt ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhalteseil (K) auf einer am Einrückhebel (G) angeordneten Windentrommel (J) auf-und abwickelbar ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (F) durch ein Einstellseil (N) mit einem feststehenden Teil der Förderwinde verbunden und mittels einer an diesem angeordneten Windentrommel (0) zwecks Einstellung des Bremsweges bewegbar ist. EMI2.1
AT145919D 1934-11-23 1934-11-23 Brems- bzw. Ausschalteeinrichtung für Hängebahnen. AT145919B (de)

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