AT145507B - Metallspritzpistole. - Google Patents

Metallspritzpistole.

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AT145507B
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spray gun
metal spray
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wire
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Inventor
Heinrich Ing Schluepmann
Original Assignee
Heinrich Ing Schluepmann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Metallspritzpistole. 
 EMI1.1 
 Unregelmässigkeit der Vorschubgeschwindigkeit der Spritzdrähte und damit natürlich auch eine ungleichmässige Auftragsstärke der Metallspritzschicht zur Folge hat. Zweitens ist auch eine Einregulierung der Vorschubgeschwindigkeit bei einem Antrieb durch Turbine nicht einwandfrei, weil keine Feinregulierung möglich ist und bei Verringerung der Luftdruckzuführung die Leistung der Turbine stark abfällt, so dass auch schon, wie durch jahrelange Arbeit mit einer solchen Pistole festgestellt wurde, bei ganz geringer Abweichung in der Drahtstärke ober bei einer geringen Krümmung desselben die Drehzahl der Turbine stark abfällt, während sie dann hinterher nur schwer wieder auf die richtige Drehzahl ansteigt.

   Ja selbst eine geringe Feuchtigkeit in der Druckluftleitung, die sich dann in Gestalt feiner Tröpfchen auf die Schaufeln der Turbine niederschlägt, oder auch die Lufteintrittsöffnung verengt, bewirkt bereits eine derartige Drehzahlverminderung, dass eine gleichmässig starke Auftragungsschicht nicht erreicht werden kann. 



   Man hat auch für die vorhandenen Handspritzpistolen Drehdüsen verwendet, die ebenfalls durch eine Luftturbine angetrieben werden. Ganz abgesehen davon, dass hier die Drehzahlen für einen einwandfreien Betrieb und einwandfreie Auftragung der Spritzschicht viel zu hoch liegen, gelten hier naturgemäss die selben Mängel, wie sie oben bereits dargelegt sind. 



   Durch den in der Zeichnung dargestellten Erfindungsgedanken, die eine beispielsweise Ausführungsart darstellt, werden alle diese Mängel einwandfrei behoben. 



   Hier ist in dem Gehäuse a ein kleiner Elektromotor b eingebaut, dessen Ankerwelle hohl und an einem Ende mit einem Schneckengang   e   versehen ist. Die Polschuhe d des Elektromotors haben eine doppelte Wicklung, so dass der Motor sowohl für Gleichstrom-als auch für Dreh- und Wechselstrom geeignet ist.

   Zur Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit des Spritzdrahtes, die entsprechend der Schmelztemperaturen der verschiedenen   Metalldrähte,   seien sie aus Stahl, Eisen, Kupfer, Bronze, Aluminium und seine Legierungen, Zinn oder Zink usw., verändert werden müssen und von der Drehzahl des Motors abhängig sind, wird nach dem Erfindungsgedanken entweder ein   Begulierwiderstand   oder Fliehkraftregler eingeschaltet, die es ermöglichen, die Drehzahl des Elektromotors entsprechend 
 EMI1.2 
 angetrieben und mit ihm auch Zahnrad k und Transportrad   I.   Zahnrad k ist im dauernden Eingriff mit Zahnrad m, das auf einer um den Punkt n schwingenden Achse o vermittels ihre Lager haltenden Bügels p befestigt ist und die wiederum ein Transportrad q trägt.

   An dem freien Ende des Bügels p ist eine Blattfeder r befestigt, die sich gegen einen Vorreiber s legt. In der Zeichnung ist die Stellung dieses so dargestellt, dass die Feder r ungespannt ist, es würde also der durch die hohle Motorwelle und zwischen den beiden Transporträdern   l   und q zur Schmelzdüse weiter geführte Spritzdraht in dieser Stellung nicht transportiert werden, sondern erst dann, wenn durch Umlegung des Vorreibers s vermittels eines Hebels 

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   um 1800 die Feder r gespannt und der Spritzdraht zwischen den Transporträdern I und q festgeklemmt und somit weiter transportiert wird. Durch Zurückdrehen des Vorreibers s ist augenblicklich der Vorschub des Drahtes wieder aufgehoben, während die Zahnräder k und m trotzdem im Eingriff, also auch in Drehung bleiben.

   Dieses ist vorteilhaft gegenüber den bekannten Einrichtungen, bei denen diese Antriebsräder für den Drahttransport ausser Eingriff gebracht werden müssen, wenn der Transport aufhören soll. Da nun aber ein Rad in Drehung bleibt, werden die Zähne dieser Räder beim Einrücken (Einschalten des Transportes) leicht beschädigt, während beim Einrücken des Transportes im Stillstand je ein Zahn dieser Räder aufeinanderstossen können, so dass es erforderlich wird, erst ein Rad so weit zu drehen, bis ein Zahn eines Rades in die Zahnlücke des andern passt. 



  Um die Pistole sowohl als Hand-als auch Maschinenpistole verwenden zu können, um ferner ausser mit einer geraden Düse für die Metallisierung von geraden Flächen usw. auch mit einer Winkel-   
 EMI2.1 
 



   Vermittels dieses Kegelrades t wird über Kegelrad M die Welle v angetrieben, auf der ein Zahnrad w befestigt ist. Vermittels dieses Zahnrades wird über Zahnrad   m   das Rohr y angetrieben, das an seinem
Ende je nach der vorliegenden Arbeit mit einer geraden Winkel-, Dreh-oder sonstigen Düse ausgestattet wird. Eine geeignete Vorrichtung z gestattet, das. Zahnrad w in oder ausser Eingriff mit dem Zahnrad   m   zu bringen. Hiedurch wird erreicht, dass die Pistole sowohl als Handspritzpistole als auch in Verbindung mit der bereits bekannten Spritzmaschine als automatische Spritzmaschine verwendet werden kann. 



     Dass   sie weiter in Verbindung mit dieser sowohl für die Metallisierung von Hohlkörpern als auch, wenn an der Maschine oder auf dem Fuss derselben eine Einrichtung getroffen wird, die die Arbeitsstücke in
Drehung versetzt, was keinerlei Schwierigkeiten macht und wozu eine besondere Zeichnung wohl nicht erforderlich ist, auch für Aussenspritzung bestens geeignet ist. 



   In der Zeichnung ist ein Schnitt durch die Druckluftleitung gezeichnet, aus der ersichtlich ist,   dass hinter   dem   Schlauchanschluss   eine Doppelbohrung durch das Ventilküken bis zum Kanal 2, der zur eigentlichen Düse führt, vorgesehen ist. Dies ist aus dem Grunde geschehen, damit die beiden Bohrungen kleiner gehalten werden können als die Bohrungen der hier nicht gezeigten Gasanschlüsse, so dass es ermöglicht wird, die Luft noch geschlossen zu halten, wenn bereits die Gaskanäle so weit geöffnet sind, dass die Gasflamme entzündet werden kann. Hiedurch wird vermieden, dass durch den Zutritt von Luft bei kleiner Flamme oder auch beim Entzünden ein Durchschlagen der Flamme durch die Düse nach dem eigentlichen Apparat erfolgen kann.

   Aus dem Luftkanal 2 führt eine Bohrung 3 in das Luftrohr 4, das einen Teil der Druckluft in den Motor einbläst und diesen so weit kühlt, dass auch der stärkste Dauer- betrieb den Motor in seiner Leistung nicht schädigen kann. 



   Gegenüber dem Bekannten sind also durch   denErfindungsgedanken folgende Vorteile   gewährleistet : Antreiben des Spritzdrahtes unabhängig von der Druckluft, also auch Beseitigung der durch die
Schwankungen der Druckluft hervorgerufenen Unregelmässigkeiten des Spritzvorganges. Antrieb erfolgt 
 EMI2.2 
 
Hemmungen ohne Schwankungen der Drehzahl überwindet. Keine Überhitzung des Motors, da dieser durch die Druckluft gekühlt wird. Verwendung von nur einem Motortyp für alle Stromarten. Alle Antriebsräder für den Drahtvorsehub bleiben dauernd im Eingriff, daher sind Beschädigungen nach
Möglichkeit vermieden und das lästige und zeitraubende Einrücken der Zähne fällt fort.

   Der Antrieb für die Drehdüse wird ebenfalls mechanisch vom Motor aus betrieben und ist ein-und ausschaltbar, so dass die Pistole für jeden Arbeitsgang brauchbar ist und im wahren Sinne eine Universalspritzpistole darstellt. Das gefährliche Durchschlagen der Flamme nach dem Inneren der Pistole ist beseitigt. 



   PATENT-ANSPRUCHE : 1. Metallspritzpistole, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub des Spritzgutes durch einen
Elektromotor erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Metallspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzdraht durch die hohle Welle des Motors geführt wird.
    3. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des Motors veränderbar, entsprechend der Schmelzgeschwindigkeiten der verschiedenen zu verspritzenden Metalle eingestellt werden kann.
    4. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Druckluft zur Kühlung des Motors benutzt wird.
    5. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen i für die Druckluft im Durchmesser kleiner sind als die für die Brenngase, so dass die letzteren schon geöffnet sein können, wenn der Durchgang für die Druckluft noch geschlossen ist und trotzdem die Bedienung der Küken durch nur einen Hebel erfolgt.
    6. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder für den Vorschub des Drahtes dauernd im Eingriff sind und auch dann, wenn der Vorschub des Drahtes ) ausgeschaltet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschalten des Vorschubes durch einen Vorreiber vermittels Handhebel erfolgt.
    8. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahme des Drahtes durch Andrücken eines auf der Welle sitzenden Transportrades erfolgt, die ihrerseits in einem um eine Achse schwenkbaren, ihre Lager tragenden Rahmen verlagert iet und durch eine Feder das Transportrad gegen den Draht gepresst werden kann.
    9. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Motor über geeignete Antriebsmittel ein Zahnrad, das auf dem das Düsenmundstück tragende Rohr befestigt ist, das Düsenmundstück dreht.
    10. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Drehbewegung des Düsenmundstückes ein-und ausschaltbar ist.
    11. Metallspritzpistole nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch Aus- wechseln der Düsenmundstücke auf dem Düsenrohr sowohl eine gerade, eine Winkel-oder auch eine Drehdüse verwendet werden können. EMI3.1
AT145507D 1934-07-25 1935-07-22 Metallspritzpistole. AT145507B (de)

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DE145507T 1934-07-25

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AT145507D AT145507B (de) 1934-07-25 1935-07-22 Metallspritzpistole.

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