DE732573C - Geraet zum Erwaermen eines Luftstromes - Google Patents

Geraet zum Erwaermen eines Luftstromes

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DE732573C
DE732573C DEH155090D DEH0155090D DE732573C DE 732573 C DE732573 C DE 732573C DE H155090 D DEH155090 D DE H155090D DE H0155090 D DEH0155090 D DE H0155090D DE 732573 C DE732573 C DE 732573C
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air
heating
piston
engine
fuel
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DEH155090D
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Volkmar Haenig & Comp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/02Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
    • F02N19/04Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines
    • F02N19/10Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines by heating of engine coolants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Gerät zum Erwärmen eines Luftstromes Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Erwärmen eines Luftstromes, bei welchem der Luftstrom an einem durch flüssigen Brennstoff aufgeheizten Heizkörper vorbeistreicht und Thermostaten vorgesehen sind, die sowohl durch die Luft als auch durch die Heizgastemperatur beeinflußt werden und auf die Heizvorrichtung zurückwirken.
  • Solche Geräte werden vornehmlich dazu benutzt, Motoren, insbesondere Flugzeugmotoren, mittels des Warmluftstromes anzuwärmen, bevor sie angelassen, d. h. in Betrieb gesetzt werden. Es .kommt darauf an, daß das Gerät, das selbst durch einen Motor angetrieben wird, in kurzer Zeit in Betrieb gesetzt werden kann, selbst wenn das Gerät vorher unter der Einwirkung niedrigerer Temperaturen und der dadurch entstehenden Hindernisse beim Anlassen gestanden hat. Dabei ist ferner zu berücksichtigen, daß die vom Gerät erzeugte Warmluft, mit der der zu erwärmende Motor angelassen wird, weder zu heiß noch zu kalt gehen darf.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, das Gerät so einzurichten, daß der kleine zudem Gerät gehörende Motor bei zu heiß gehender Luft ebenso wie bei zu kalt gehender Luft selbsttätig im Sinne der gestellten Forderung beeinflußt wird. Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß in das Gerät ein Zeitschalter eingeschaltet ist, der den Motor, - welcher den Brennstoff und die Luft fördert, zunächst einmal unabhängig von jeder Temperatur in Gang hält, derart, daß erst kurz vor Ablauf des vom Zeitschalter gesteuerten Uhrwerkes infolge des nunmehr erreichten Wärmezustandes die Thermostaten auf den Motor rückwirken können.
  • Zu Anfang der Inbetriebsetzung des Gerätes wird der erzeugte Luftstrom immer zu kalt gehen, und es wird dann unweigerlich durch die vorhandene Reglerwirkung eine Rückwirkung auf den Motor stattfinden, die gar nicht beabsichtigt ist; denn erst wenn der Warmluftstrom betriebsfertig erzeugt ist, soll ja eigentlich die Einregelung stattfinden, die dafür sorgt, daß der zu kalt gehende Luftstrom ohne Unterbrechung auf die nötige Temperaturgebracht und d er zu heiß gehende Luftstrom herabgekühlt- wird.
  • Durch die Erfindung wird der Motor zunächst einmal ganz unabhängig von jeder Temperatur eine Zeitlang in Gang gehalten, derart, daß erst kurz vor Ablauf der durch den Zeitschalter bestimmten Zeitspanne infolge des nunmehr erreichten Wärtnezustaiides die Thermostaten auf den Motor rückwirken können.
  • Bei Brennern für flüssige Brennstoffe, niit denen beispielsweise ein Ofen beheizt werden soll, ist es bekannt, einen Hilfsschalter zu verwenden, der den Motor bei Inbetriebsetzen der Vorrichtung so lange in Tätigkeit hält, als ein anderer Hauptschalter noch nicht in Tätigkeit getreten ist. Dieser Hauptschalter tritt erst in Tätigkeit, wenn der Betrieb des Ofens in vollem Gange istund dementsprechend ein Thermostat in der Abgasleitung entsprechend warm geht, der den Hilfsschalter abschaltet, so daß nun der Strom zum elektrischen Betrieb des Motors durch einen anderen, nämlich durch einen Druckschalter bewirkt wird.
  • Demgegenüber findet bei der Erfindung ein Zeitschalter Anwendung mit einem Uhrwerlz, das zunächst nach dem Inbetriebsetzen des Motors gespannt, aber nacht Ablauf einer vorbestimmten regelbaren Zeitspanne stillgesetzt %vird, ohne daß dieses Stillsetzen von anderen Einrichtungen des Gerätes abhängig ist. Es wird also hier eine Zeitspanne geschaffen. die mit den Betriebsverhältilissen an und für sich gar nichts zu tun hat und auch durch keinen Thermostaten o. dgl. irgendwie beeinflußt werden kann. Es kommt lediglich darauf an, dali diese Zeitspanne richtig bemessen wird, um zu dem gewünschten Ziele zu gelangen, daß der Motor nicht etwa vorzeitig durch anderweitige Regelungsvorrichtungen stillgesetzt werden kann.
  • Zweckmäßig wird der Zeitschalter finit seinem Uhrwerk durch die Verschwenkung eines Schalthebels gespannt und in Gang gesetzt, der von einem in den Strom der Verbrennungsgase .eingeschalteten Thermostaten aus durch einen Ausdehnungskörper und von der von einem Verbrennungskraftmotor aus allgetriebenen Förderpumpe durch einen bei Überdruck wirksam werdendenAusdehnungskörper ausbalanciert wird.
  • In dieser Ausführung ist die Erfindung auf der Zeichnung schematisch dargestellt. DerSrennstoff ist in dem Behälter i untergebracht. Er wird in der Rohrleitung 2 von der Brennstoffpumpe 3 angesaugt und durch die Leitung .I der Düse 5 zugeführt. Der Verbrennungsraum kann irgendwie in bekannter Weise ausgebildet sein. Die heißen Gase können also beispielsweise durch Heizrohre 6 hindurchtreten, an denen außen die aufzuheizende Luft vorbeistreicht. Der Austritt derHeizgase erfolgt durch dieAhgasleitt1ng7, in der der '\Ä-ärinefiililer für die Abgase angeordnet ist. Dieser Wärmefühler S steht übe idie Leitung 9 in Verbindung mit dem Federrolirkolben io und bewirkt je nach der Tein-,)urzitur der Abgase eine Ausdehnung oder Zusammenziehung dieses Kolbens, die eine Ve i-schiebung der Kolbenstange i i bewirkt.
  • Von der Brennstoffpumpe 3 führen kIilfslei ungen 12 unr1 13 nach einem Zylinder 14. in deni ein Kolben 15 verschiebbar angeorrInet ist. Die Kolbenstange 16 des Kolbens 15 ist in Lagern 17 und 189 verschiebbar gelagert. Auf ihr sitzt ein Anschlagring i9, der mit zwei im Maschinengestell angeordneten einstellbaren Anschlägen 2o und 21 zusatlilnenarbeitet, die den Verstellweg des Kolbens i; begrenzen.
  • Wenn die Düse 5 den ihr durch die Brennstoffleitung d. zugeführten Brennstoff nicht verbraucht, erfolgt ein Riickstan der Flüssigkeit, der sich durch die Hilfsleitung 12 iin Zylinder 14 bemerkbar macht und bestrebt ist. den Kolben 15 nach rechts zu verschieben. Dabei gibt der Kolben i5 einen Ringkanal 22 frei: der zu der Rücklaufhilfsleitun- 13 führt. so daß die Flüssigkeit durch diese Leitung wieder zurück zur Brennstoffpumpe 3 gelangen kann.
  • Eine Pzder 23. die an einem Ansatz 24 ini 1laschinengestell und einem Ansatz 25 all einem uni die Achse 26 drehbaren Hebel 27 angreift, ist bestrebt. den Hebel 27 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinne zu verschwenken. Sie legt sich dabei gegen das Ende 2,9 der Kolbenstange 16 und ist bestrebt. diese nach links zu verschwenken. Te nachdem, ob der Federdruck oder der Staudruck im Zylinder stärker ist, wird daher der Kolben 15 entweder nach rechts oder nach hink: verschoben. Uni bei geringem Standruch ini Zylinder i.1 eine Verschiebung des Kolbens i durch die Feder 23 allzu weit nach links zti verhindern, ist der Anschlag -2o vorgesehen. der zweckmäßigerweise so eingestellt ist. dall in seiner linken Grenzlage der Kolben i 5 den Ringkanal 2 gerade so dato hei auftretender Drucksteigerung der Flüssigkeit und anschließender Verschiebung de: Kolbens 15 sofort ein Rücklauf der Flüssigkeit durch die Hilfsleitung 13 erfolgen kann. Man kann mit Hilfe des Anschlages 2o den Brennstofförderdruck genau einregulieren. Der Allschlag 21 dient im wesentlichen dazu, den Hub des Kolbens 15 zu begrenzen und die Einstellung der gewünschten unteren Brennerleistung zu erzielen, so daß bei sinkendem Flüssigkeitsdruck die Feder 23 schnell ihn Sinne einer Steigerung des Flüssigkeitsdruckes wirksam werden kann.
  • Wenn der Kolben 15 in seilte rechte Grenzlage gefiihrt wird, dann legt sich gleichzeitig ein am Hebel 27 befindlicher Kontakt 2c-) alt einen Gegenkontakt 3o. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen. Die Schließung dieses Stromkreises bewirkt .sofortige Stillsetzung des Antriebsmotors 3 i, der ein Verbrennungsinotor oder ein Elektromotor sein kann. Für den Fall einer Verstopfung in der Brennstoffleitung 4 zwischen Brennstoffpumpe 3 und Düse 5 würde also der-'im Zylinder i4 ansteigende Druck eine Stillsetzung der Vorrichtung ergeben. Diese ist in der Weise ausgebildet, daß vom Motor 31 gleichzeitig der Exhaustor 32, die Brennstoffpumpe 3 und der Zündmagnet für den Brenner ,angetrieben wird.
  • Der Exhaustor 32 saugt Frischluft durch seine Eintrittsöffnung 53 an und drückt sie an den Heizröhren 6 vorbei durch die Austrittsöffnung 54 hindurch, von der sie zur Behandlung des entsprechenden Gutes weitergeführt werden. In der Auslaßöffnung 54 ist ein Wärmefühler 33 angeordnet, der über die Verbindungsleitung 34 auf den Federrohrkolben 35 einwirkt. Er ist im Gehäuse 36 angeordnet und steht unter der Einwirkung der Feder 37. Dehnt sich der Kolben 35 aus, so verschwenkt er mit seiner Kolbenstange 38 den Hebel 27. Steigt die Temperatur der Warmluft, die an dem Fühler 33 vorbeistreicht, über ein gewisses Maß an, dann dehnt sich der Kolben 3 5 aus, und die Kolbenstange 38 verschwenkt den Hebel 27 um seinen Drehpunkt 26 so lange, bis der Kontakt 29 den Kontakt 3o berührt. Die Schließung der Kontakte bewirkt auch die Schließung eines Stromkreises, durch den der Motor 31 stillgesetzt wird. Es kann also niemals eintreten, daß zu heiße Luft an das zu behandelnde Gut kommt und dadurch Schaden anrichtet. Wenn die Vorrichtung automatisch ausgerückt ist, muß in der üblichen Weise die Wiederinbetriebnahme erfolgen.
  • Der Kolben 35 dient aber auch gleichzeitig dazu, den Druck in der Förderleitung 4. einzuregeln und damit die Fördermenge, die der Düse 5 zugeführt wird. Sowie die Temperatur, die der Wärmefühler 33 registriert, abzusinken beginnt; zieht sich auch der Kolben 35 zusammen, und infolgedessen kann die Feder 23 wirksam werden und den Hebel 27 entgegengesetzt -dem Uhrzeigerdrehsinne verschwenken. Sie drückt dabei auf das Ende 28 der Kolbenstange 16 und verschiebt diese mitsamt dem Kolben 15 nach links. Dadurch wird je nach dem Maße der Verschiebung der Ringraum 22 und damit die Rückflußhilfsleitung 13 mehr oder weniger abgeschlossen. Damit steigt auch der Druck in der Förderleitung 4 und infolgedessen auch die Brennstoffmenge, die durch die Düse 5 gefördert wird.
  • Von der Brennstoffleitung 4 fuhrt eine Ab- zweigung 39 zu dem Federrohrkol:ben 40, der in dein Gehäus-e 41 angeordnet ist und unter dem Druck der Feder 42 steht. Je nach dem Druck, :den die Flüssigkeit in der Rohrleitung 4 und 39 aufweist, wird sich der Federrohrko:ben 4o entgegen dem Drucke der Feder 42 mehr oder weniger ausdehnen oder zusammenziehen. Bei auftretendem Bruch inderFörderleitungq. sinkt sofort der Flüssigkeitsdruck, und infolgedessen kommt .die Feder 42 zur Wirkung und verschiebt den Kolben 4o und mit ihm düe Kolbenstange 43 nach links im Sinne der A,bb. i. Bei normalem Betriebszustand liegt die Kolbenstange 43 an einem Hebel 44 an, der um die Achse 45 drehbar angeordnet ist und durch,die Feder 46 dauernd gegen den Kolben 43 gezogen wird. Geht die Kolbenstange 43 nach links, so verschwenkt sich auch der Hebel 44 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne und führt :den Kontakt 47 an den Kontakt 48 heran. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, dessen Schließung eine sofortige Stillsetzung des Motors 31 und damit der ganzen Vorrichtung bewirkt.
  • Weiter oben war schon ausgeführt, daß der Wärmefühler 8 den Kolben i i steuert. Kühlen sich also die Abgase des Brenners ab, dann zieht sich der Federrohrkolb-en i o zusammen, und- die Kolbenstange ii geht nach links. Infolgedessen läßt der Druck der Feder 49 auf den Hebel 44 nach, der dem Drucke der Kolbenstange 43 ;gemeinsam mit der Feder 46-das Gleichgewicht gehalten hat. Die Kolbenstange 43 kann infolgedessen@bei zunehmendem Brennstoffdruck wirksam werden und die Kontakte So, 51 :miteinander .in Berührung bringen und dadurch einen Stromkreis schließen, der den Antriebsmotor stilisetzt.
  • Geht man von <dem Zustande aus, wo sich der den Brennstoff und die Luft fördernde Motor in regelrechtem Betriebe .befindet, dann gilt folgendes: Der Motor 31 befindet sich in vollem Betriebe. Es arbeitet also :der Ventilator 32 und erzeugt einen Luftstrom, der durch die Heizkanäle des Vorwärmers 6 hindurchgeht und bei 54 .in Pfeilrichtung austritt. Dieser Luftstrom wird unterwegs in dem Vorwärmer aufgeheizt, indem nämlich der durch die Leitung ,4 nach dem Brenner 5 zu strömende Brennstoff verbrannt wird und die dadurch entstehenden heißen Gase durch die Röhren des Vorwärmers 6 hindurchstreichen, um durch den Stutzen 7 in Pfeilrichtung auszutreten.
  • Gleichzeitig treibt der Motor 31 noch die Benzinpumpe 3 an, ;die den ihr aus dem Behälter i Tiber die Leitung 2 zugeleiteten Brennstoff in die Leitung 4 pumpt.
  • Gehen nun die Gase, die den Vorwärmer 6 durchstreichen, zu heiß, dann .bewirkt der Thermostat 8 durch den Ausdehnungskörperio eine Schließung des Kontaktes 4i, 48, wodurch der Motor 31 stillgesetzt wird.
  • Tritt eineVerstopfung in der Bren.nerdiise; ein, dann arbeitet die Pumpe 3 weiter, aber nun tritt in der Abzweigleitung 39 ein Überdruck ein, der auf den Ausdehnungskörper einwirkt. Es wird durch Verschwenkung des Teiles 44 der Kontakt 5o, 5 r geschlossen, also auch der Motor 3 i stillgesetzt.
  • . Geht der Luftstrom, der aus dein Stutzen 5 1 austritt, zu heiß, dann tritt der Thermostat 33 in Tätigkeit; er wirkt auf,einenAusd,ehnungskörper 35, der die Verschwenkung des Hebel @; herbeiführt und damit den Kontakt 29, ; o schließt. Infolgedessen wird wiederum der 110t017 31 stillgesetzt.
  • Falls die Pumpe mit Überdruck arbeitet, wird der Kolben 15 verdrängt, um den Rücklauf',veg 13 freizugeben, so daß der Heizstoff einfach in der Pumpe umläuft. Erhöht sich der Überdruck noch «-eiter über Gebühr, dann wird der Kolben noch mehr verdrängt, so daß das Ende der Kolbenstange auf den Hebel 27 drückt und ihn schließlich so weit verdrängt. daß wiederum der Kontakt 29, 30 geschlossen wird, was zur Stillsetzung des Motors 3 i führt.
  • So arbeitet das Gerät, nachdem der Motor 31 angelassen ist und sich in vollem Betriebe befindet. Jedesmal, wenn die gewünschten Verhältnisse nach vorheriger Beeinflussung der Kontakte, die das Stillsetzen des Motors bewirkt haben, wieder eingetreten sind, werden dieseKontakte in ihreAnfangsstellung zurückgezogen, was durch entsprechend eingeschaltete Federn 37, d2 und 49 geschieht.
  • Wenn es sich um die anfängliche Inbetriebsetzung des Gerätes bzw. des Motors 3i handelt, dann fängt zunächst die Pumpe 3 sofort an zu arbeiten und erzeugt in der Leitung ..l bzw. in der Leitung 39 einen Druck. Dieser Druck wirkt Über den Ausdehnungskörper do auf den Hebel 44, durch dessen nicht bis zum Schluß der Kontakte 5o, 51 getriebene Verschwenkung ein mit dem Zeitschalter 52 verbundenes Uhrwerk gespannt wird. Inzwischen ist nun bei 5 gleichzeitig durch ,einen vom Motor V i aus in Tätigkeit gesetzten Zündniagneten die Zündung des zugeförderten Brennstoffes in Gang gesetzt worden, und es tritt demnach der Thermostat 8 in Wirkung. Dadurch wird auf den Ausdehnungskörper in eingewirkt und der Hebel 44 so verschwenkt, daß der Zeitschalter in Gang gesetzt wird. Er verhindert, daß der Motor 31 während der Zeit, in der sein Uhrwerk läuft, stillgesetzt -,werden kann. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in dieser Zeit die aus dem Stutzen 5-1 austretende erwärmte Luft nicht eine Temperatur erreichen kann, die auf den Thertno-:taten 33 im Sinne der Verschwenkung d°" Hebels 2; einwirken könnte. Erst wenn der "Zeitschalter bei Ablauf seines Uhrwerkes seine Wirksamkeit einstellt und der «-arme Luftstrom bereits genügend erwärmt ist, können die Regelungen in die Erscheinung treten, die bei vollem Betriebe, wie bereits geschildert, wirksam werden.
  • Wie gezeigt, handelt es sich um eine Einrichtung, die in keiner Weise von einem elektrischen Betriebsstrom und seinen Unsicherheiten abhängig ist, sondern bei der alle Steuerungen der Kontakthebel für den vorn Motor selbsterzeugten Zündkerzenstrom rein mechanisch bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum Erwärmen eines Luftstromes, hei welchem der Luftstrom an einem durch flüssigen Brennstoff aufgeheizten Heizkörper vorbeistreicht und Thermostaten vorgesehen sind, die durch die Temperaturen sowohl von der Luft als auch der Heizgase beeinflußt und auf die Heizvorrichtung rückwirken, dadurch gekennzeichnet, daß in das Gerät ein Zeitschalter (52) eingeschaltet ist, der den den Brennstoff und die Luft fördernden Motor (3i) zunächst einmal unabhängig von jeder Temperatur in Gang hält, derart, daß. erst kurz vor Ablauf des Zeitschalteruhrwerkes infolge des nunmehr erreichten Wärmezustandes die Thermostaten ($. 33) auf den Motor rückwirke.l können. a. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (.L;.) des Zeitschalters (52) unter dem Einfluß von entgegengesetzt wirkenden Stellgliedern zweier Ausdehnungskörper (io, 4o) steht, von denen der eine Ausdehnungskörper (io) mit einem in den Strom der 'Verbrennungsgase eingeschalteten Thermostaten (8) und der andere Ausdehnungskörper (.1o) mit der Druckseite der von einem Verbrennungsmotor (3i) aus angetriebenen Förderpumpe (3) in @@erbindung steht.
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