DE1034308B - Doppelrohrduesenbrenner fuer schwere und schwerste Heizoele - Google Patents

Doppelrohrduesenbrenner fuer schwere und schwerste Heizoele

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DE1034308B
DE1034308B DEL12841A DEL0012841A DE1034308B DE 1034308 B DE1034308 B DE 1034308B DE L12841 A DEL12841 A DE L12841A DE L0012841 A DEL0012841 A DE L0012841A DE 1034308 B DE1034308 B DE 1034308B
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DE
Germany
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DEL12841A
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English (en)
Inventor
Emil Schwoerer-Lang
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Looser & Co A G E
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Looser & Co A G E
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/24Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space
    • F23D11/26Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space with provision for varying the rate at which the fuel is sprayed
    • F23D11/28Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space with provision for varying the rate at which the fuel is sprayed with flow-back of fuel at the burner, e.g. using by-pass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/001Spraying nozzle combined with forced draft fan in one unit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
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    • F23K5/20Preheating devices

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Doppelrohrdüsenbrenner für schwere und schwerste Heizöle Bekannte Einrichtungen zur Verfeuerung von flüssigen Brennstoffen haben den Nachteil, daß mit ihnen nicht alle vorkommenden flüssigen Brennstoffe verfeuert werden können. Namentlich können mit ihnen die in den Erdölraffinerien anfallenden, preislich günstigen Rückstände infolge ihrer bei normaler Temperatur hohen Viskosität nicht verheizt werden. Man ist deshalb dazu übergegangen, die schweren und schwersten Heizöle vor ihrer Ankunft im Brenner bzw. vor dem Zerstäuben und Verbrennen vorzuwärmen, wozu verschiedene Einrichtungen entwickelt wurden.
  • So wurden beispielsweise Ölfeuerungsanlagen für absatzweisen Betrieb vorgeschlagen, mit einem beheizten: Hilfsölbehälter, der mit einer im Brenner unmittelbar vor der Brennerdüse angeordneten Ölkammer durch je eine Zu- und Ableitung derart verbunden ist, daß bei unterbrochener Ölzufuhr ein Kreislauf heißen Öls zwischen Ölkammer und Hilfsbehälter eintritt, wobei die die Ölkammer mit dem Hilfsbehälter verbindenden, in verschiedener Höhe in letzteren einmündenden Leitungen unter allen Betriebsverhältnissen offen. und frei von jedem dem Flüssigkeitsstrom entgegentretenden Hindernis sind.
  • Solche Anlagen zum Umwälzen erwärmten Brennstoffes, die aber nur während der Betriebspausen wirksam werden, beruhen auf dem Prinzip der Thermosiphonwirkung. Zu Beginn des Feuerungsbetriebes wird aber bei solchen Anlagen mit dickerem Heizöl von beispielsweise über 30-- E/20° C eine Thermosiphonwirkung gar nicht erreicht, so daß das in den Leitungen und im Düsenkopf befindliche Öl noch nicht warm und dünnflüssig sein wird, wenn der Thermostat im Ölvorwärmer den Brennermotor einschaltet. Die Düse wird daher beim ersten Versuch des Brennens das dicke Öl noch nicht durchfließen lassen. Sofern durch das Erwärmen des Öls Gasblasen entstehen, die dann in den Düsenkopf steigen, ist der zur Erzielung der Thermosiphonwirkung erforderliche geschlosseneFlüssigkeitsstrom unterbrochen und damit die Zirkulation gestört, so daß eine weitere Aufheizung des Düsenkopfes nicht mehr möglich ist. Im übrigen ist erfahrungsgemäß die Anordnung des Olvorwärmebehälters in unmittelbarer Nähe der Düse aus Gründen des Platzmangels bei der Brennereinführung in den Heizkessel nicht möglich.
  • Bekannt ist ferner die Ausbildung des Zerstäuberrohres als Doppelrohr, das ein im Zerstäuberrohr gleichachsig angebrachtes Rückleitungsrohr mit einem Kopf, der sich auf einen Sitz des Zerstäuberrohres legt, und eine äußere und eine innere Gruppe von Kanälen enthält, von denen die erstere zur Zuführung des Brennstoffes und die letztere zur Rückführung des Brennstoffes in das Rückleitungsrohr dient. Diese Anordnung einer Doppelrohrdüsenstange dient allein der Leistungsänderung, indem der Rücklauf des Öls beim Austritt entsprechend abgestaut wird, um so die Olmenge für den Düsenaustritt zu verändern. Ein Ölumlauf vor Beginn der Zerstäubung und Verbrennung ist nicht vorgesehen., ebensowenig wie ein ständiger Olumlauf während derVerbrennung, denn bei Höchstleistung fließt kein Öl mehr durch die Rückleitung.
  • Demgegenüber ist erfindungsgemäß ein Doppelrohrdüsenbrenn.er für schwere und schwerste Heizöle, bei dem das Doppelrohr in den von einer Pumpe bewirkten Kreislauf eines Ölvorwärmerseingeschaltet ist und der Rücklauf des Öls von einem Öldruckregler gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelrohrdüsenbrenner mit einem von außen zu betätigenden, unmittelbar hinter der den Kreislauf ermöglichenden Verbindungsöffnung zwischen dem Außen- und dem Innenrohr angeordneten Nadelventil ausgerüstet ist, welches den Ölzufluß zur Zerstäubungsdüse freigibt.
  • Vorzugsweise ist ein in die von der Zerstäubungsdüse zum Ölvorwärmer rückführende Rohrleitung eingeschalteter Thermostat vorgesehen, welcher das Nadelventil steuert.
  • Dadurch wird eine ständig gleichbleibende Öltemperatur beim Düsenaustritt und somit eine gleichmäßige Verbrennung erzielt. Die durch die Brennerpumpe bewirkte zwangläufigeUmwälzung des Heizöls durch sämtliche ölführenden Organe ist viel durchdringender und wirkungsvoller als eine Umwälzung durchThermosiphonwirkung. Diese Umwälzung wird auch während des Betriebes des Brenners weitergeführt, indem beispielsweise die Pumpenleistung das 10fache dessen beträgt, was durch die Düse zerstäubt wird. Somit kehren neun Zehntel der Ölmenge wieder in den Ölvorwärmer zurück.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Die Einrichtung gemäß Fig.1 läßt sich in drei Hauptteile unterteilen, von denen der erste aus dem in der Zeichnung nicht dargestellten Hauptbrennstoffbehälter besteht, während der zweite Teil als wichtigsten Bestandteil einen Ölwärmer enthält und der dritte Teil durch den eigentlichen Brenner gebildet wird.
  • Zwischen dem nicht dargestellten Hauptbrennstoffbehälter und dem Ölvorwärmer 8 ist eine ebenfalls nicht dargestellte Pumpe in die Rohrleitung geschaltet. Im Ölvorwärmer 8 ist oben ein an sich bekannter Ölstandsregler 31 mit Schwimmer 32 eingebaut, welcher die Pumpe steuert und schon auf verhältnismäßig kleine ölstandsänderungen anspricht. Der Regler 31 sorgt dafür, daß der Ölv orwärmer 8 ständig gleich hoch gefüllt ist. Die Pumpe pumpt nur so, viel 0I nach, wie durch den Ölbrenner verbraucht wird. Ihre Abnützung ist dadurch auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Der Einbau eines Überstromv entils erübrigt sich, und eine Rückleitung zum Haupttank entfällt.
  • Zur Erwärmung des im zylindrischen Ölvorwärmer 8 befindlichen Öls dient eine Batterie mit in den Vorwärmer hineinragenden Heizkörpern 10. Eine zusätzliche Wasserheizung 9 ist mit Rohrwindungen ebenfalls angedeutet. Der Vorwärmer 8 ist ferner mit einer Entlüftungsleitung 14, -welche zugleich als Sicherheitsleitung beim Versagen des Ölstandsreglers dient, mit einem Thermostaten 12 und einemThermometer 13 ausgerüstet ist, welch letztere beide vorzugsweise unterhalb des niedrigsten Ölstandes eingebaut sind. Mit 33 ist die Ölzufuhrleitung aus dem Hauptbrennstoffbehält.er bezeichnet.
  • Der Brennerteil weist ein der Saug- und Druckpumpe 1 vorgeschaltetes Feinkornfilter 2 auf. Von der Pumpe 1 führt eine Rohrleitung 34 zu einer Doppelrohrdüsenstange 20, bestehend aus einem äußeren Mantel 19 und einem inneren Mantel 21. Das eine Ende der Doppelrohrdüsenstange 20 trägt die Zerstäuberdüse 3. Unmittelbar hinter der Düse 3 kann das Öl durch Öffnungen 35 vom äußeren Mantel 19 in den inneren. Mantel 21 übertreten. Im inneren Mantel 21 ist ein durch einen Steuerautomaten 36 elektrisch gesteuertes Nadelventil 37 vorgesehen, mit dessen Spitze 37c die Düse geschlossen oder geöffnet werden kann. Von dem der Düse 3 entgegengesetzten Ende der Doppelrohrdüsenstange führt eine Rohrleitung 38 zu einem Ölkreislauf- und Öldruckregler 39. Mittels eines Membranventils 40 wird durch den Regler 39 das überschüssige Öl über eine Rohrleitung 22 in den Ölvorwärmer 8 zurückgeleitet.
  • Im übrigen ist die Arbeitsweise der Einrichtung, wie an Hand der in der Zeichnung angebrachten Pfeile leicht verfolgt werden kann, folgende: Bei Inbetriebsetzung der Einrichtung fördert vorerst die nicht dargestellte Pumpe das kalte Öl aus dem ebenfalls nicht dargestellten Hauptbrennstoffbehälter über die Ölzufuhrleitung 33 in den Ölvorwärmer B. Dabei sorgt der Ölstandsregler 3,1, daß bei gefülltem Ölvorwärmer die Pumpe ausgeschaltet wird. Nach Einschalten des Stromes mittels des Hauptschalters der Anlage heizt die elektrische Batterie über die Heizkörper 10 das sich im Ölvorw ärmer befindliche zähflüssige Öl auf. Bis jetzt arbeitet noch kein anderes Organ der Anlage. Erst wenn das Öl im Vorwärmer 8 die ungefähr 10° C unter der Verbrennungstemperatur liegende, -für die Zerstäubung und Verbrennung günstigste Dünnflüssigkeit erreicht hat, schaltet der Thermostat 12 im Vorwärmer den Ölbrennermotor und damit die Ölpumpe 1 und das Verbrennungs,luftgebläse ein. Die Düse ist noch geschlossen und die Zündung noch nicht eingeschaltet.
  • Nun findet-folgender Kreislauf statt: Das Öl wird aus dem Olvorwärmer 8 durch die Rohrleitung 23 und das Feinkornfilter 2 in die Saug- und Druckpumpe 1 gesaugt und gelangt von dort durch die Rohrleitung 34 in den äußeren Mantel 19 der Doppelrohrdüsenstange 20. In diesem Mantel 19 fließt das erwärmte Öl bis unmittelbar hinter die Zerstäuberdüse 3, tritt durch die Öffnungen 35 in den inneren Mantel 21, fließt durch diesen und durch die Rohrleitung 38 zurück in den Öldruckregler 39, durchströmt das Membranventi140 und gelangt durch die Rohrleitung 22 in den Ölvorwärmer 8 zurück.
  • Dieser Vorgang erfüllt zwei Zwecke: Erstens werden durch das Verbrennungsluftgebläse die Feuer-und Kaminzüge von möglicherweise sich darin befindlichen gefährlichen Gasen befreit; zweitens wird durch den Kreislauf des Öls zwischen Düse und Ölvorwärmer alles kalte, zähflüssige Öl aus dem Brend ner und den Leitungsteilen in den Vorwärmer zurückbefördert. Dieser Kreislauf erfolgt bei beständigem Erwärmen des Öls im Ölvorwärmer, bis das gesamte kreisende Öl eine Temperatur erreicht, in welcher es eine für die Verbrennung günstigste Dünnflüssigkeit aufweist. Gleichzeitig werden auch alle ölführenden Organe bis zur Zerstäuberdüse aufgewärmt.
  • Erfahrungsgemäß genügt für diesen Zweck je nach Ölbeschaffenheit eine Umwälzung von 11/s bis 21/z Minuten. Die gewünschte Umwälzzei, kann an einem nicht dargestellten Steuerautomaten eingestellt werden. Nach Ablauf dieser Lüftungs- und Umwälzzeit wird durch den Steuerautomaten über dessen Antrieb 36 . das elektrische Düsennadelventil 37 betätigt und über den Zündtransformer 7 die elektrische Zündung 5 eingeschaltet. Nachdem nun durch Betätigen des Düsennadelventils 37 die Düsennadelspitze 37a in ihre Rückzugsstellung gebracht wurde, tritt Öl durch die Düse, wird zerstäubt und durch die Zündung entbrannt. Die Ölumwälzung bleibt auch während des Feuerns weiter aufrechterhalten, indem z. B. 20 1 zur Düse hinausgepreßt werden, während beispielsweise die restlichen 1001 Öl, welche durch die Pumpe 1 gefördert werden, wieder in den Ölv orwärmer zurückfließen. Der Öldruck in der Doppelrohrdüsenstange wird durch den Öldruckregler 39 konstant gehalten.
  • Sobald sich eine Flamme bildet, wird der Automat durch einen elektrischen Flammenwächter gesichert und bleibt dadurch in Betriebsstellung, bis durch einen Kessel-, Zimmer- oder Vorwärmethermostaten die Steuerspannung unterbrochen wird.
  • Nach Ausschalten des Stromes mittels des Hauptschalters oder nach Ansprechen der Kessel-, Kamin-oder Zimmerthermostaten wird die gesamte Anlage stillgelegt. Beim Wiedereinschalten erfolgt wieder zunächst die Vorwärmung des Öls und der ölführenden Organe durch die Ölumwälzung, und der ganze beschriebene Vorgang wickelt sich von neuem ab.
  • In Fig. 2 der Zeichnung ist eine zweite Ausführungsform einer Einrichtung zur Lösung der Erfindungsaufgabe dargestellt.
  • Ihre Arbeitsweise kann an Hand der in der Figur angebrachten Pfeile leicht verfolgt werden. Gleiche Teile tragen bei beiden Ausführungsformen die gleichen Bezugsziffern.
  • Bei Inbetriebsetzung dieser Einrichtung fördert vorerst die Pumpe 15 das kalte Öl aus dem nicht dargestellten Hauptbrennstoffbehälter in den Ölvorwärmer B. Dabei sorgt das Niederdruck-Überstromventil 16 bei gefülltem Ölvorwärmer 8 für den Rückfluß des überschüssigen Öls in den Hauptbrennstoffbehälter. Nach Einschalten des Stromes mittels des Hauptschalters der Anlage heizt eine elektrische Batterie durch die Heizkörper 10 das sich im Ölvorwärmer befindliche zähflüssige Öl auf. Bis jetzt arbeitet noch kein anderes Organ der Anlage. Erst wenn das Öl im Vorwärmer die ungefähr 10° C unter der Verbrennungstemperatur liegende, für die Zerstäubung und Verbrennung günstigste Dünnflüssigkeit erreicht hat, schaltet ein Thermostat 12 im Ölvorwärmer die Ölbrennerpumpe 1 bzw. deren Antriebsmotor ein.
  • Nun findet folgender, zunächst druckloser Kreislauf statt: Das Öl gelangt vom Ölvorwärmer 8 durch ein LamellenspaItfilter 11, durch die Rohrleitung 23 und durch das Feinkornfilter 2 in die Saug- und Druckpumpe 1 und von dort durch ein Thermostatengefäß 17, die Rohrleitung 18 in den äußeren Mantel 19 der Doppeldüsenstange 20. In diesem Mantel 19 fließt das erwärmte Öl bis unmittelbar hinter die Zerstäuberdüse 3 und tritt dann durch entsprechende Öffnungen in den inneren Mantel 21 der Doppeldüsenstange ein, fließt von dort zurück in ein elektrohydraulisches Ventil 4, durchströmt dieses und fließt über die Rohrleitung 22 zum Ölvorwärmer zurück.
  • Dieser Kreislauf erfolgt bei beständigem Erwärmen des Öls mittels der Batterie so lange, bis die gesamte kreisende Ölmenge eine bestimmte Temperatur erreicht hat, welche von der Beschaffenheit des Öls abhängig ist und welche am Kreislaufthermostaten 6 eingestellt werden kann. Durch die Umwälzung sind auch alle ölführenden Organe bis zur Zerstäuberdüse 3 aufgewärmt, und das 0I ist dünnflüssig genug, um einwandfrei zerstäubt zu werden.
  • Ist die erwähnte Temperatur erreicht, so bewirkt der Ölkreislaufthermostat 6 das Umsteuern des elektrohydraulischen Ventils 4. Dadurch, daß alsdann ein Zurückfließen des. Öls in den Ölvorwärmer verhindert wird, entsteht ein Druck, welchem das vor der Düsenmündung angeordnete hydraulische Ventil 24 noch widersteht. Gleichzeitig mit der Umsteuerung des Ventils 4 schaltet der Thermostat 6 auch die elektrische Zündung 5 ein. Inzwischen hat der Öldruck einen Wert (etwa 20 atü) erreicht, welcher das Öffnen des hydraulischen Ventils 24 vor der Düsenmündung bewirkt. Das vorgewärmte Öl gelangt durch die Düse, wird zerstäubt und verbrennt wie Leichtöl. Das überschüssige Öl kann beim Öffnen des hydraulischen Ventils durch eine dadurch frei werdende und zugleich druckregelnde Bohrung durch den Ölkreislaufthermostaten 6 und die Leitung 22 zum Vorwärmer 8 abfließen.
  • Nach Ausschalten des Stromes mittels des Hauptschalters oder nach Ansprechen des Kessel-, Kamin-oder Zimmerthermostaten oder des Druckreglers wird die gesamte Anlage stillgelegt. Beim Wiedereinschalten der Ölfeuerungsanlage erfolgt wieder zunächst die Vorwärmung des Öls und der Ölleitungen, und der ganze beschriebene Vorgang wickelt sich von neuem ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Doppelrohrdüsenbrenner für schwere und schwerste Heizöle, bei dem das Doppelrohr in den von einer Pumpe bewirkten Kreislauf eines Ölvorwärmers eingeschaltet ist und der Rücklauf des Öls von einem Öldruckregler gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelrohrdüsenbrenner (20) mit einem von außen zu betätigenden, unmittelbar hinter der den Kreislauf ermöglichenden Verbindungsöffnung (35) zwischen dem Außen- (19') und dem Innenrohr (20) angeordneten Nadelventil (37) ausgerüstet ist, welches den Ölzufluß zur Zerstäubungsdüse (3) freigibt.
  2. 2. Doppelrohrdüsenbrenner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in die von der Zerstäubungsdüse zum Ölvorwärmer rückführende Rohrleitung (22) ein@geschaltetenThermostaten (6), welcher das Nadelventil steuert, In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 380 935, 547 654, 604083.
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