AT145175B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von hohlen Metallingots. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von hohlen Metallingots.

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AT145175B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von hohlen Metallingots. 
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 sind, früher angehalten wird. Beim Einführen des Kolbens wird das flüssige Metall 6 a verdrängt und füllt gerade die Form aus, was durch entsprechende Bemessung der Beschickung leicht erreicht werden kann. Nun wird die Manschette 4 mit grosser Kraft in die in Fig. 2 mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung niedergedrückt und dadurch das geschmolzene Metall unter hohen Druck gesetzt. Das Pressen hat die Wirkung, dass die Dichte des Metalls im fertigen Ingot erhöht wird. Der Druck wird so lange aufrechterhalten, bis das Metall so weit erhärtet ist, dass es formbeständig bleibt. Während des Erhärtens schwindet das Metall, die Manschette   4   bewegt sich daher abwärts.

   Der Kolben 3 hat konische Gestalt und weist am Boden einen kleineren Durchmesser auf als im oberen Teil, um das Herausziehen aus dem Ingot zu erleichtern. Wenn das Metall erhärtet und die Manschette 4 sich'dabei abwärts bewegt, so findet die Bewegung des Metalls ständig in der Richtung statt, in welcher sich der Durchmesser verjüngt. Auf diese Weise wird ein Springen beim Beginn der Kontraktion des Metalls verhindert. 



   Sobald das Metall so weit erhärtet ist, dass es seine Form beibehält, wird der Kolben rasch herausgezogen (Fig. 3). Das rasche Herausziehen des Kolbens zu dem Zeitpunkt, wo das Metall eben Formbeständigkeit erhält und die Kontraktion demnach noch nicht erheblich ist, ist erforderlich, um das Herausziehen zu ermöglichen und ein Springen des Metalls zu verhindern. Ist der Kolben herausgezogen, so kann durch die Kontraktion ein Springen des Metalls nicht mehr herbeigeführt werden. Im Augenblick, wo das Herausziehen des Kolbens einsetzt, wird die Manschette 4 vom Druck entlastet. Die Manschette verbleibt aber in ihrer Stellung und wirkt als Abstreifer, indem sie den Ingot 6b in der Form niederhält. Unmittelbar bevor der Kolben herausgezogen wird, setzt eine   rasehe   Zirkulation des Kühlmittels im Kolben ein.

   Hiebei zieht sich der Kolben zusammen und kann daher leicht aus dem Ingot herausgezogen werden. Schliesslich wird auch der Ring hochgehoben und die Form in die zum Auswerfen des Ingots erforderliche Stellung gebracht. Der Ingot wird nun durch Walzen oder Ziehen weiterverarbeitet, um ihn in die Rohrform zu bringen, wobei eine neuerliche Erhitzung unterbleiben kann. Die untere Stirnfläche der Manschette 4 wird zweckmässig konkav gestaltet, damit der Rand des   Gussstückes   abgerundete Kanten erhält, was für die Rohrerzeugung erwünscht ist. 



   Im Sinne einer Ausführungsform der Erfindung ist der Ingot an seiner Innenwand mit einer Verkleidung ausgestattet, die zweckmässig aus nichtrostendem Stahl besteht. Das in diesem Falle zur Anwendung kommende Verfahren wird durch die Fig. 4 und 5 veranschaulicht. Auf den Kolben wird ein Verkleidungsrohr 7 aufgebracht, das, unterhalb der Manschette 4 liegend, durch Reibung festgehalten wird. Das Rohr wird mit dem Kolben 3 in das geschmolzene Metall eingeführt und verbleibt in demselben. 



  Das die Innenwand verkleidende Rohr verhält sich ebenso wie ein   aufgeschweisstes.   Das Abstreichen des Verkleidungsrohres vom Kolben bewirkt der Ring 4. Zwischen den Kolben und das Verkleidungrohr wird zweckmässig eine Lage 8 aus einem die Wärme schlechtleitenden Material, z. B. Asbest, eingesetzt, damit beim Kühlen des Kolbens die Wärme nicht auch auf das Rohr 7 übertragen wird, das sich demnach nicht in gleichem Masse zusammenzieht wie der Kolben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von hohlen Metallingots, bei welchem ein Kolben in eine mit geschmolzenem Metall teilweise gefüllte Form durch Abwärtsbewegen in achsialer Richtung eingeführt und während des Erstarrens ein Druck auf die Oberfläche des Metalls ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck auf die Oberfläche des Metalls aufgehoben wird, bevor der Kolben durch Aufwärtsbewegen herausgezogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung eines Kolbens, der gegen den Boden zu verjüngt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall während des Ausziehens des Kolbens in der Form festgehalten wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Kolben vor dem Einführen in die Form ein Verkleidungsrohr, zweckmässig aus legiertem Stahl aufgesetzt wird, das nach dem Herausziehen des Kolbens als Überzug am Ingot verbleibt.
    4. Vorrichtung zur Herstellung von hohlen Metallingots gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1, die aus einer Form und einem in der Achsenrichtung der Form verschiebbaren Kolben, dessen Durchmesser der gewünschten lichten Weite des Ingots entspricht, besteht, gekennzeichnet durch eine den Kolben umschliessende sowie in die Form einpassende Manschette, die unabhängig von dem Kolben verschiebbar ist und dazu dient, das Metall in der Form während des Erstarrens unter Druck zu setzen und während des Ausziehens des Kolbens in der Form festzuhalten.
AT145175D 1932-04-06 1932-12-12 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von hohlen Metallingots. AT145175B (de)

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