AT144615B - Gasgefüllte elektrische Glühlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Gasgefüllte elektrische Glühlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT144615B
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Ver Gluehlampen & Elec Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gasgefüllte elektrische Glühlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf gasgefüllte elektrische Glühlampen mit doppelwendelförmigem
Glühkörper, bei denen mindestens eine Stromzuführung im Raume zwischen Sockelkontakt und Ein- schmelzstelle im Glase als Sicherung ausgebildet ist, sowie auf das Verfahren zur Herstellung solcher
Lampen. 



  Es ist bekannt, dass beim Ansprechen der Sicherung im Sockel der Lampen, dortselbst ein Licht- bogen entstehen kann, welcher entweder zur Zerstörung der Metallteile des Sockels und der Fassung führen kann, oder ein Durchschmelzen der   Vorlegesicherung verursacht,   wobei zu bemerken ist, dass beide
Missstände auch gleichzeitig aufzutreten pflegen. 



   In erhöhtem Masse treten Sockelbesehädigungen auf, wenn beide Stromzuführungen zur Grundplatte des Sockels geführt sind, wie z. B. beim Swan-Sockel. Bei diesem Sockel kann der Lichtbogen auch zwischen der Stromzuführung und dem normalerweise geerdeten   Sockelkörper   entstehen. 



   Zur Vermeidung dieser Missstände sind schon verschiedene Massnahmen vorgeschlagen worden. 



   Es ist bekannt, die Innenwand des Sockels mit einer Lackschicht zu isolieren. Es ist aber nicht gelungen eine solche Lackschicht herzustellen, welche die bei der Sockelung der Lampe auftretende hohe Temperatur verträgt, so dass tatsächlich keine verlässliche Isolation auf diese Weise hergestellt werden kann. Es ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, eine Glasisolierung der Innenwand vorzunehmen, was aber eine starke Gewichtszunahme der Lampe mit sich bringt ; dabei wird auf diese Arten nur der Bogen zwischen Stromzuführung und Sockelwand verhindert, während der Bogen zwischen beiden Strom-   zuführungen   auch weiterhin entstehen und die Vorlegesicherung gefährden kann. Ein weiterer Vorschlag ist die Ausbildung beider Stromzuführungen als Schmelzsicherung.

   Diese Lösung ist aber teuer, teilweise wegen des Materialpreises und teilweise, weil in diesem Falle die Glühlampen   für Swan-Sockel,   bei welchen diese Übelstände am häufigsten auftreten, gesondert hergestellt werden müssten. 



   Bei der erfindungsgemässen Lampe ist der ganze Sockelraum nur mit eventueller Ausnahme des
Raumes im Gestellrohr, mit einer leichten porösen Isoliermasse ausgefüllt. Versuche haben gezeigt, dass bei gleichen Bedingungen Brennen bei erhöhter Spannung, bei welchen Lampen mit der vorhin erwähnten inneren Isolierung der Sockelwand zu 85-90% fehlerhaft, also unter Beschädigung des Sockels oder
Ausschmelzen der Vorlegesicherung ausbrennen, die erfindungsgemässen Lampen 100% ig richtig, also   Sockelbeschädigung   und ohne Ausschmelzen der Netzsicherung ausgebrannt sind. 



   Die erfindungsgemässe Lampe wird zweckmässig folgendermassen hergestellt :
Vor dem Sockeln wird das   offene Ende des Gestellrohres der Lampe mit einem runden Plättchen aus  
Isoliermaterial in an und für sich bekannter Weise abgeschlossen. Der Rand des Sockels wird in ebenfalls bekannter Weise mit Kittmaterial versehen, während in das Innere des Sockels eine kleine Pastille Alaun von etwa 1 g Gewicht gelegt wird. Die Lampe wird in der üblichen Weise   gesoekelt,   wobei sich der Alaun bei der zur Sockelung nötigen Temperatur stark aufbläht und den inneren Hohlraum mit einer porösen
Masse ausfüllt. 



   Eine andere zweckmässige Ausführungsart des Herstellungsverfahrens ist die, bei welcher das
Kittmaterial selber im Sinne der Erfindung als poröse Masse verwendet wird. Wenn man nämlich dafür sorgt, dass das Kittmaterial solche Stoffe in genügender Menge erhält, welche bei der Sockelung Gase entwickeln und die Menge des   Kittmateriales'so ; bemisst, daJhnach   Aufblähen und Erstarren desselben 

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 der Hohlraum im Sockel gerade   ausgefüllt   wird, so kann die erfindungsgemässe Lampe auf folgende Weise hergestellt werden :'
Als Kittmaterial wird zweckmässig eine alkoholische Kunstharzaufmachung unter Zusatz von Naturharz und den üblichen Füllmitteln, wie Kreide usw. sowie einem eventuellen Zusatz von doppelkohlensauren Salzen verwendet.

   Die Menge des zu verwendenden Kittes kann je nach   Soekelgrösse   durch Versuche festgestellt werden. Als Beispiel sei angegeben, dass bei einem Swan-Sockel von 25 mm Durchmesser   5. 7 g Kittmaterial   genügen, um die Lichtbogenbildung im Sockel und alle damit verbundenen Missstände vollkommen zu beseitigen, während bei demselben Sockel die übliche Kittmenge von   2.     8 g   nicht genügt, eine starke Lichtbogenbildung im Sockel zu verhindern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit doppelwendelförmigem Glühkörper und im Sockel der Lampe eingebauter Sicherung, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum des Sockels mit einem porösen Isoliermaterial ausgefüllt ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Glühlampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Sockels ein Stoff zum Aufblähen gebracht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Erhitzung aufblähendes Kittmaterial verwendet wird.
AT144615D 1935-05-20 1935-05-20 Gasgefüllte elektrische Glühlampe und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT144615B (de)

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