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Beklameeinriehtung.
Die Erfindung betrifft eine Reklameeinriehtung, bei welcher an einem elektromagnetisch an- getriebenen Pendel Reklamebilder bzw.-figuren angebracht werden können.
Derartige Einrichtungen sind bereits in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Die dort verwendeten Steuerungsorgane sind jedoch umständlich und arbeiten daher infolge vergrösserter Reparaturgefahr nach längerem Betrieb für Reklamezweeke in Betrieben ohne technisch geschultes Personal nicht mit genügender Sicherheit. Ausserdem ist durch die Bewegungsübertragung mittels Gestänges sowie durch die Kontaktgebung mittels federnder Kontaktorgane ein schädlicher Energieverbrauch bedingt.
Die erfindungsgemässe Reklameeinrichtung besitzt eine Unterbrechungseinrichtung, welche am
Pendelstab selbst befestigt ist und weder Gestänge noch federnde Kontaktorgane aufweist. Dieselbe besteht aus einem am Gehäuse befestigten Kontaktstück und einem am Pendelstab leicht drehbar gelagerten Schleifkontakt, der mit der Pendelachse durch ein flexibles Kabel leitend verbunden ist und dessen Gleitflächen in bekannter Weise einerseits metallisch leitend und anderseits isoliert ausgebildet sind.
Durch die Einfachheit dieser Kontakteinrichtung sowie durch das Fehlen jeder mittelbaren Bewegungsübertragung wird nicht nur eine grössere Betriebssicherheit, sondern auch eine Ersparnis an Betriebsenergie ermöglicht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine teilweise Vorderansicht bei abgenommenem Deckel, Fig. 2 die Anordnung des Absperriegels und Fig. 3 einen Querschnitt in der lotrechten Symmetrieebene. Die Fig. 4 bis 6 stellen in verkleinertem Massstabe Aussenansichten der Einrichtung dar ; hiebei ist Fig. 4 eine Vorder-, Fig. 5 eine Seiten-und Fig. 6 eine Rückansicht derselben. Weiters zeigen die Fig. 7 bis 10 die Kontakteinrich- tung in vier verschiedenen Pendelstellungen. Schliesslich ist in den Fig. 11 bis 13 eine weitere Ausfüh- rungsmöglichkeit der Kontakteinrichtung veranschaulicht, wobei die Fig. 11 und 12 zwei verschiedene Pendelstellungen zeigen und Fig. 13 eine Seitenansicht dieser Kontakteinrichtung darstellt.
Das mit 1 bezeichnete Pendelgehäuse, welches aus dünnen Holzbrettchen hergestellt werden kann, weist in der Ausführung gemäss der Erfindung beispielsweise eine dreieckförmige Form auf und ist durch eine gleichartig geformte Deckplatte 2 abgeschlossen. An der Rückseite des Gehäuses 1 ist das Kästchen 3 für die Batterie 4 angebracht, welches durch einen Schubdeckel. 5 aus Pappe od. dgl. abgeschlossen werden kann. Am Deckel 2 und an der Rückseite des Gehäuses sind Haken 6 und 6'zur Befestigung der unbeweglichen Reklamebilder vorgesehen. Am oberen Teile des Gehäuses 1 ist ein beispielsweise aus einem Stück quadratischen Metallrohres gebildeter Rahmen 7 für die Aufhängung des Pendels 8 befestigt.
Seitlich neben dem Pendel 8 ist die Magnetspule 10 so im Gehäuse angebracht, dass der als Eisenkern wirkende, hakenartig abgebogene Teil 9 des Pendelstabes sleight dutch den Hohlraum der Spule 10 durchschwingen kann. Zur Verminderung der Lagerreibung ist das Pendel zwischen Spitzen gelagert, wobei der mit den Körnerspitzen versehene Achsbolzen 11 von zwei in den Rahmen 7 eingeschraubten, mit Pfannen versehenen Stellschrauben 12 gehalten wird. Am oberen, aus dem Gehäuse 1 herausragenden Ende des Pendels 8 ist ein Befestigungshaken 13 für die schwingenden Reklamebilder angebracht.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Unterbreehungskontaktes ist in den Fig. 7 bis 10 vergrössert dargestellt. Der um einen Stift 14 der Pendelstange 8 leicht schwenkbare Schleifkontakt ! J ist nur an einer seiner beiden Schleifflächen metallisch leitend, während die andere Gleitfläche durch
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ein Isolierstück 16 gebildet wird. Im Innern des Gehäuses 1 ist nun an entsprechender Stelle ein Kontaktstück 11 befestigt, über welches der Schleifkontakt 15 hinweggleitet. Durch diese Gleitbewegungen werden die Kontaktflächen dauernd blank erhalten. Zur Sicherung einer guten leitenden Verbindung zwischen Pendelachse 11 und Schleifkontakt. M dient ein kurzes flexibles Drahtstück 18. Um ein allzu
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ein U-förmiger Bügel 19 befestigt.
Die Batterie 4 ist an die beiden Klemmen 20 und 21 angeschaltet, von denen die eine mit dem Kontaktstück 11 und die andere mit dem einen Spulenende verbunden ist. Das zweite Spulenende führt zur Achse 11 des Pendels 8.
Die Wirkungsweise sei nun an Hand der Fig. 7 bis 10 kurz erläutert : Schwingt das Pendel in der Pfeilrichtung 22, so wird der Kontakt zwischen den Teilen 15 und 17 geschlossen, die Magnetspule 10 wird erregt und zieht das Pendel 8 an (Fig. 7 und 8). Sobald der Schleifkontakt 15 über das Kontaktstück 17 hinweggeglitten ist, wird die Spule 10 stromlos und das Pendel beginnt seine Rückbewegung (Fig. 9). Beim Durchgänge des Pendels durch die Mittellage im Pfeilsinne 23 gleitet der Schleifkontakt 15 mit dem Isolierstück 16 Über das Kontaktstück. 17, wobei naturgemäss kein Stromschluss eintritt.
Eine weitere Ausführungsform der Kontakteinrichtung ist in den Fig. 11 bis 13 veranschaulicht.
Im Innern des Gehäuses 1 ist ein kleiner Winkel 24 angeschraubt, dessen horizontaler Schenkel einen Schlitz aufweist, in welchen ein Kontaktstück 25 lose eingehängt ist.
Am Pendelstab 8 ist ein Stift 26 befestigt, welcher während der Pendelschwingung über die beiden
Gleitflächen 27 und 28, von denen die eine (27) metallisch leitend und die andere (28) isoliert ist, hinweggleitet. Fig. 11 zeigt den Beginn der Pendelschwingung im Pfeilsinne 29, während bei der in Fig. 12 gezeigten Mittellage der Stift 26 eben die Kontaktfläche 27 verlässt, wobei das Kontaktstück 25 ein wenig aus seiner Mittellage herausgehoben wird. Zur Gewährleistung einer guten leitenden Verbindung ist der Winkel 24 mit dem Kontaktstück 25 durch ein flexibles Kabel 30 verbunden.
Am Gehäuse 1 ist an geeigneter Stelle ein beispielsweise aus Draht gebogener Sperriegel 31 drehbar befestigt, durch dessen Verschwenken das Pendel 8 in der einen in Fig. 1 strichliert angedeuteten Endlage festgehalten wird, wodurch auch gleichzeitig der Stromkreis unterbrochen und die Einrichtung ausser Betrieb gesetzt wird. Durch das Festhalten des Pendels in einer Endlage wird auch eine einfache Inbetriebsetzung der Einrichtung erzielt, da das Pendel durch das Zurückschwenken des Sperriegels-H freigegeben wird und selbsttätig zu schwingen beginnt.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Reklameeinrichtung, bei welcher an einem elektromagnetisch angetriebenen Pendel Reklamebilder angebracht werden können, gekennzeichnet durch eine Unterbrechungseinrichtung, welche aus einem am Gehäuse (1) befestigten Kontaktstück (17) und einem am Pendelstab (8) drehbar gelagerten Schleifkontakt (15) besteht, der mit der Pendelachse (11) durch ein flexibles Kabel (18) leitend verbunden ist und dessen Gleitflächen in bekannter Weise einerseits metallisch leitend und anderseits isoliert ausgebildet sind.