AT143559B - Schraubensicherung. - Google Patents

Schraubensicherung.

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AT143559B
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ring
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cap
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screw locking
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Jean Bill
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Jean Bill
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Description


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    Schraubensielherung.   



   Die Erfindung betrifft eine Schraubensicherung mit einer   die Mutter übergreifenden   Kappe und einem in den Schraubenbolzen eingreifenden Teil. Im Unterschied zu bekannten derartigen Ausführungen. ist gemäss der Erfindung wenigstens ein Ring vorgesehen, welcher drehbar auf einen an der Kappe vorgesehenen Halsschaft aufgeschoben ist, der mindestens einen Ausschnitt zur Aufnahme des mit dem Bolzenschaft in Eingriff zu bringenden und dadurch den Ring gegenüber dem Bolzen festlegenden Teiles aufweist 
 EMI1.1 
 fenden   Halsschaftteiles   an den Ring festgelegt wird. 



   Diese Sicherung kann im Gegensatz zu bekannten Ausführungen in jeder Stellung der Mutter angebracht werden, was von besonderem Vorteil ist, wenn eine bestimmte Bolzenspannung eingehalten werden soll, wie dies z. B. im Flugzeugbau, Kraftwagenbau usw. von wesentlicher Bedeutung ist. Dabei ist bei richtiger Ausführung eine zuverlässige Wirkungsweise der Sicherung gewährleistet, bei welcher die Kappe nicht unmittelbar am Bolzen, sondern erst mittelbar über den am Halsschaft der Kappe angeordneten Ring festgelegt wird. 



   Auf der Zeichnung sind eine Anzahl Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Fig. 1 zeigt ein erstes Beispiel mit Schnitt. Fig. 2 eine Ansicht von links der Fig. 1 her, Fig. 3 eine Oberansicht zu Fig. 2, Fig. 4 einen andern Zustand gegenüber der Fig. 1, Fig. 5 ein Hilfswerkzeug, Fig.'6 zeigt ein zweites Beispiel mit Schnitt, Fig. 7 eine   Oberansieht   hiezu, Fig. 8 einen andern Zustand gegenüber Fig. 6,   Fig. - 9   eine Oberansicht zu Fig. 8, Fig. 10-13 zeigen in ähnlichen Darstellungen ein anderes Beispiel, während Fig. 14, 15 und 16, 17 im Schnitt und in   Oberansieht   je ein weiteres Beispiel veranschaulichen. 



   Beim ersten Beispiel (Fig. 1-4) bezeichnet 1 einen Bolzenschaft mit Sechskantmutter 4, auf welche die Kappe 2 aufgesetzt ist, die mittels eines sechskantigen Flansches die Mutter   4   übergreift und dadurch gegen Relativdrehung gesichert ist. Die Kappe 2 besitzt einen mit zwei Ausschnitten 6 versehenen Halssehaft   7,   auf welchen der Ring 3 aufgestülpt ist ; vor dem Aufstülpen des Ringes. 3 ist der   Halsschaft   7 gestreckt und es werden dessen zwei einander gegenüberstehende Lappen erst nachher am freien Ende auswärts umgelegt, wodurch der Ring eine lose Verbindung mit der Kappe erhält. 5 ist ein Splint, welcher im Bereiche der Ausschnitte 6 der Kappe 2 durch Ausnehmungen 8 des Ringes 3 und durch eine Bohrung des   Bolzenschaftes   1 hindurchgeht. 



   Zwecks Herstellung der Sicherung wird die Kappe 2 in dem in Fig. 1 gezeichneten Zustand, d. h. mit aufgestülptem Ring 3 und umgelegten Lappen des Halsschaftes 7 auf die festgezogene Schraubenmutter 4 in der erforderlichen Weise aufgebracht. Der Ring 3 lässt sich jetzt auf der Kappe 2 noch drehen und wird so eingestellt, dass dessen Ausnehmungen 8 der Querbohrung des Bolzenschaftes 1 gegenüber zu stehen kommen. Alsdann wird der Splint   5   eingesteckt und dadurch der Ring 3 gegenüber dem Bolzen 1 festgelegt. Schliesslich werden mittels eines Stempels 9 (Fig. 5) durch Hammerschlag die beiden Lappen des   Halsschaftes   der Kappe 2 am freien Ende aussenseitig an den Ring. 3 angepresst, worauf der Zustand gemäss Fig. 4 geschaffen ist, in welchem der Ring 3 an der Kappe 2 festgeklemmt und folglich gegenüber derselben festgelegt ist. 



   Falls man die Schraubenmutter entsichern und sie nach dem Nachspannen wieder sichern will. so biegt man mittels eines geeigneten Schlüssels od. dgl. den äusseren Rand der beiden Lappen des Hals- 

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 zweite Ende des einzelnen Halbringes gegen das zu einer Nase abgebogene Ende des andern Halbringes bewegt wird bzw. daran anzustehen kommt, wenn der umgelegte Rand jedes der beiden Lappen des Halsschaftes an den betreffenden Halbring angedrückt wird. 



   Fig. 16 und 17 zeigen eine andere Ausführung unter Benutzung von zwei federnden Halbringen 3. 



  Es besitzt hier jeder Halbring 3 an seinen beiden Enden eine einwärts gerichtete Nase   5.   Die einander benachbarten Enden bzw. Nasen 5 der beiden Halbringe 3 werden mit der einen. d. h. mit der gleichen der am Bolzenschaft 1 vorgesehenen zwei Ausnehmungen 8 in Eingriff gebracht, wie die Zeichnung zeigt, aus welcher auch alles weitere ersichtlich ist. 



   Eine Änderung dieser Ausführung wäre z. B. in der Weise möglich, dass jeder der beiden Halbringe sich etwa bis annähernd zur Mitte der beiden Lappen des Halsschaftes 7 erstrecken würde. Dabei würde dann jeder Halbring durch eine in seinem Mittelteil vorhandene einwärts gerichtete Nase mit der betreffenden einen Ausnehmung 8 des Bolzenschaftes 1 in Eingriff gebracht ; es käme hiebei somit mit jeder der beiden Ausnehmungen 8 des Bolzenschaftes 1 nur eine Nase in Eingriff. nämlich diejenige des den entsprechenden Ausschnitt des   Halsschaftes     überbrückenden   Halbringes. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Schraubensicherung mit einer die Mutter übergreifenden Kappe und einem in den Schraubenbolzen eingreifenden Teil, gekennzeichnet durch wenigstens einen Ring   (3),   welcher drehbar auf einen an der Kappe   (2)   vorgesehenen   Halsschaft     (7)   aufgeschoben ist, der mindestens einen Ausschnitt   (6)   
 EMI3.1 
 Ring   (3)   festgelegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des Ringes (3) am Bolzenschaft (1) ein durch den Ring (3) hindurchgehender. in den Bolzenschaft (1) eingreifender Splint (5) dient.
    3. Sehraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des Ringes (3) am Bolzenschaft (1) eine am Ring (3) innenseitig vorgesehene Nase dient, u. zw. im Zusammenwirken derselben mit einer am Bolzenschaft vorgesehenen Längsnut.
    4. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Halsschaft (7) der Kappe (2) wenigstens ein nicht geschlossen ausgeführtes Ringelement aufgestülpt ist, das ein einwärts gerichtetes Ende (5) aufweist, welches zwecks Festlegung des Ringelementes (3) und damit der Kappe (2) zugleich am Bolzenschaft (1) mit der an diesem vorhandenen Ausnehmung (8) in Eingriff zu bringen ist.
    5. Schraubensicherung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an das einwärts gerichtete Ende des Ringelementes (3) dessen zweites Ende angelegt werden kann, behufs Sicherung des ersterwähnten Endes des Ringelementes (. 3) in Eingriffslage.
    6. Schraubensicherung nach den Ansprüchen 1. 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein federndes Ringelement (3) vorgesehen ist, dessen Durchmesser verkleinert wird, wenn der Halsschaft (7) an das Ringelement (3) angedrückt wird, wobei das einwärts gerichtete Ende des Ringelementes (3) in die am Bolzenschaft (1) vorgesehene Ausnehmung (8) gedrückt und das zweite Ende des Ringelementes (3) an dessen ersterwähntes Ende angelegt, wird. EMI3.2 darstellt.
    8. Schraubensicherung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass auf den Halsschaft (7) der Kappe (2) ein Ringelement (3) aufgestülpt ist, mit sich übergreifenden Enden, die je eine einwärts gerichtete Nase (5) für den Eingriff in am Bolzenschaft (1) vorhandene Ausnehmungen (8) aufweisen zwecks Festlegung des Ringelementes (3) und damit der Kappe (2) zugleich am Bolzenschaft (1).
    9. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Halsschaft (7) der Kappe (2) zwei einander gegenüberstehende Halbringe (3) aufgestülpt sind, welche einwärts gerichtete Nasen (5) für den Eingriff in am Bolzenschaft (1) vorgesehene Ausnehmungen (1) auf weisen, zwecks Festlegung der Halbringe (3) und damit der Kappe (2) zugleich am Bolzenschaft (1).
AT143559D 1935-02-04 Schraubensicherung. AT143559B (de)

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