AT143484B - Holzbearbeitungsmaschine. - Google Patents
Holzbearbeitungsmaschine.Info
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- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Holzbearbeitungsmaschine. Bei Holzbearbeitungsmaschinen, bei denen das an der oberen Fläche durch eine Messerwelle bereits behobelte Brett während der Bearbeitung an den beiden Schmalseiten durch Druckkörper in der richtigen Lage gehalten wird, besteht bekanntlich der Nachteil, dass zwischen die Druckkörper und die bereits glatte obere Fläche des Brettes Späne gelangen. Die Folge davon ist eine durch Spaneindrücke zerstörte obere Fläche, die die Ware entwertet. Insbesondere ist dies bei Holzbearbeitungsmaschinen der Fall, die ohne Spanabsaugvorrichtungen arbeiten. Man hat bereits versucht, diesem Übelstand zu begegnen, indem man vor den Druckkörpern Spanfänger in Gestalt von Bürsten anordnete. Diese verhinderten aber das Einpressen der Späne in die Werkstückoberfläche keineswegs in hinreichendem Masse, weil insbesondere dann, wenn sich ein Häufchen Späne vor den Bürsten angesammelt hatte, immer einige Späne unter den Borsten hindurchschlüpften und dann unter die Druckkörper gerieten. Weiter war auch der Nachteil vorhanden, dass die Bürsten in einem solchen Abstand von den Druckkörpern angeordnet waren, dass Späne zwischen die Druckkörper und die Bürsten gelangen konnten und von den Druckkörpern erfasst und in die Brett- oberfläche eingedrückt wurden. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass unmittelbar vor den Druckkörpern Blattfedern angeordnet sind, die das Eindringen der Späne zwischen das Brett und die Druckkörper verhindern. In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Gemäss den Fig. 1-3 ist der Druckkörper eine Rolle 12, die in einem Gehäuse 14 gelagert ist. Zwei Rollen 12 sind im Bereich der waagrecht umlaufenden, die Flanken des Brettes bearbeitenden Werk- EMI1.1 am Maschinengestell befestigten Arm 15 lotrecht verschiebbar und feststellbar gelagert, damit die Rolle 12 der jeweiligen Stärke des Werkstückes TV entsprechend eingestellt werden kann. Die Seitenwände 141 des Gehäuses 14 sind nach beiden Seiten in der Längsrichtung des Maschinentisches ausgezogen und unten abgerundet, so dass das Werkstück W leicht unter das Gehäuse gebracht werden kann. Die Seitenwände 141 reichen fast bis zum unteren Scheitelpunkt x der Rolle 12 herab. An einem zwischen den Seitenwänden 141 angebrachten Steg 143 ist eine Blattfeder 16 befestigt, die sich mit ihrem unteren Ende als Spanfänger auf das Werkstück TV aufsetzt. Da also der Zwischenraum zwischen der Druckstelle x der Rolle 12 und der Blattfeder 16 zugedeckt ist, können dahin keine Späne gelangen. Die vom Brett mitgeführten Späne werden vom unteren Ende der Blattfeder 16 zurückgehalten. Das obere Ende 161 der Blattfeder 16 liegt an der Rolle 12 unter einem Winkel an, verhindert das Eindringen der Späne von oben her zwischen die Rolle und die Feder und wirkt gleichzeitig als Harzschaber. Das in den Fig. 4 und 5 gezeigte Gehäuse 14 umschliesst die Druckrolle 12 haubenartig. Die Verbindungswand 144 hört in einer gewissen Höhe über dem Werkstück auf. An ihrem unteren Ende ist eine Blattfeder 18 befestigt, die sich mit ihrem unteren Ende 181 als Spanfänger auf das Werkstück aufsetzt. Nach den Fig. 6 und 7 ist der Druckkörper-M schlittenkufenförmig ausgebildet und mit zwei Seitenwänden 192 ausgerüstet, die auf der Holzeinführungsseite über ihn gabelförmig vorragen. Zwischen den Seitenwänden 192 ist am Druckkörper 19 eine Blattfeder 20 befestigt, die sich mit ihrem unteren Ende 201 als Spanfänger auf das Werkstück aufsetzt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Holzbearbeitungsmaschine, bei der das an der oberen Fläche bereits behobelte Brett während der Bearbeitung an den beiden Schmalseiten durch Druckkörper in der richtigen Lage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor den Druckkörper Blattfedern angeordnet sind, die das Eindringen von Spänen zwischen das Brett und die Druckkörper verhindern.2. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen jeder Blattfeder und dem zugehörigen Druckkörper durch seitliche Wände zugedeckt ist.3. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, bei der in Gehäusen gelagerte Rollen als Druckkörper dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern an den Gehäusen befestigt sind.4. Holzbearbeitungsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden der Blattfedern, unter einem Winkel an den Rollen, anliegen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT143484T | 1932-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT143484B true AT143484B (de) | 1935-11-11 |
Family
ID=3642666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT143484D AT143484B (de) | 1932-06-02 | 1932-06-02 | Holzbearbeitungsmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT143484B (de) |
-
1932
- 1932-06-02 AT AT143484D patent/AT143484B/de active
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