AT143238B - Regulierwiderstand oder Potentiometer. - Google Patents

Regulierwiderstand oder Potentiometer.

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AT143238B
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Austria
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potentiometer
pressure member
resistance layer
rotary arm
insulating material
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English (en)
Inventor
Kurt Slawik
Original Assignee
Kremenezky Ag Joh
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    Regulierwiderstand   oder Potentiometer. 



   Die Erfindung bezieht sich auf solche Regulierwiderstände oder Potentiometer, bei welchen mit einer Widerstandsschicht ein federndes. Organ zusammenwirkt, welches vermittels eines von einem
Dreharm getragenen Druekgliedes in wandernde Berührung mit der Widerstandsschicht gebracht wird. 



   Bei Widerständen oder Potentiometern dieser Art hat man das das federnde Glied an die Widerstands- schicht andrückende Druckglied schon verschiedenartig hergestellt. Man hat es beispielsweise als Metallstift ausgebildet, in welchem Falle man jedoch gezwungen war, eine geeignete Isolierung entweder zwischen
Druckglied und metallischem Dreharm oder zwischen diesem und der Drehachse vorzusehen. Man hat ferner das Druckglied aus einem harten isolierenden Stoff, wie z. B. Bakelit oder Leder ausgeführt, wobei sich wieder der Nachteil bemerkbar machte, dass das Druekglied, wenn es durch eine längere Zeit des
Betriebes des Widerstandes an der gleichen Stelle belassen wurde, gewissermassen klebte und dann seiner
Weiterbewegung Schwierigkeiten entgegensetzt.

   Sowohl bei der Ausbildung als Metallstift als auch als Stift aus hartem Isoliermaterial erwies sieh auch noch als nachteilig, dass das Druckglied mit dem federnden Organ nur punktförmige Berührung aufwies.   Schliesslich   ist auch vorgeschlagen worden, das
Druckglied zweiteilig auszubilden, u. zw. in der Weise, dass in einer   metallischen Hülse   ein Stift aus hartem
Isoliermaterial untergebracht wurde, welcher ein kurzes Stück über die metallische Hülse vorragte. 



   Auch hier ergab sich wieder der Nachteil eines harten Ganges und der bloss punktförmigen Berührung, wozu noch kam, dass für den elektrischen Strom ein sehr kurzer Kriechweg vorhanden war, welcher bloss jene Länge hatte, um welche der Isolierstift über die Metallhülse vorragt. 



   Gemäss der Erfindung werden die vorstehend angeführten Übelstände dadurch beseitigt, dass das Druckglied aus einem am Dreharm befestigten Stück aus hartem Isolierstoff und einem über dieses
Stück vorstehenden zweiten   Stück   aus verhältnismässig weichem Isolierstoff zusammengesetzt ist. Ein derart ausgebildetes Druckglied verbürgt einen weichen und leichten Gang des Widerstandes oder Potentiometers, ferner erfolgt der Andruck nicht auf einem Punkt sondern auf einer mehr oder weniger grossen Fläche und überdies ist der Kriechweg für den elektrischen Strom sehr lang, so dass unerwünschte Stromübergänge nicht zu befürchten sind. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 ein Potentiometer in Draufsicht bzw. in einem lotrechten Mittelschnitt, während Fig. 3 in grösserem Massstabe einen Schnitt durch das Druckglied zeigt. 



   Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Potentiometer weist eine Platte 1 aus Isoliermaterial auf, auf welcher eine kreisbogenförmige Widerstandsschicht 2 aus Kohle od. dgl. aufgetragen ist. Mit dieser Widerstandsschicht kann ein federndes Organ 3 in stellenweise Berührung gebracht werden. Der sich nach Art einer Abwälzung vollziehende Andruck des federnden Organs 3 an die Widerstandsschicht 2 wird durch das von dem Dreharm 4 getragene zweiteilige Druckglied 5, 6 bewirkt. Der Dreharm 4 ist mit der Drehachse 7 fest verbunden. Der Anschluss der Stromzuführungen erfolgt in üblicher Weise an den sogenannten Lötfahnen   8,   9 und 10. 



   Das in Fig. 3 vergrössert dargestellte   Druekglied   5,6 besteht im gezeichneten Falle aus einer mit dem Dreharm 4 fest verbundenen Fassung 5 aus hartem Isoliermaterial, wie z. B. Fiber, Bakelite, Hartgummi usw. und einem in dieser Fassung untergebrachten, über dieselbe jedoch ein Stück vorragenden Kern 6 aus weicherem nachgiebigem Material, wie z. B. Filz, Borsten, Textilfasern, weichem Gummi usw. 



    Dieses verhältnismässig weiehe Material kann sieh dadureh,   dass es nur ein kurzes Stück über die Fassung 

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 vorsteht, nur soweit deformieren, als für einen weichen und leichten Gang des Potentiometers und für ein sattes Aufliegen der unteren Fläche dieses Materials auf dem federnden Organ 3 erforderlich ist. 



  Sollte die Widerstandsschicht an einzelnen Stellen Unebenheiten aufweisen, so ist zufolge der durch den weichen Kern 6 gebildeten nachgiebigen Zwischenlage zwischen dem federnden Organ. 3 und dem Dreharm 4 doch dafür gesorgt, dass auch an solchen unebenen Stellen ein einwandfreier Kontakt mit dem federnden Organ 3 zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Regelwiderstand oder Potentiometer, bei welchem mit einer Widerstandsschicht ein federndes Organ zusammenwirkt, welches vermittels eines von einem Dreharm getragenen Druckgliedes in wandernde Berührung mit der Widerstandsschicht gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckglied aus einem am Dreharm befestigten Stück aus hartem Isolierstoff und einem über dieses Stück vorstehen- EMI2.1 EMI2.2
AT143238D 1934-12-06 1934-12-06 Regulierwiderstand oder Potentiometer. AT143238B (de)

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