AT143022B - Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden Fernwirkanlagen unter Verwendung eines von einem Impulsgeber beeinflußten Kontaktwählers. - Google Patents

Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden Fernwirkanlagen unter Verwendung eines von einem Impulsgeber beeinflußten Kontaktwählers.

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AT143022B
AT143022B AT143022DA AT143022B AT 143022 B AT143022 B AT 143022B AT 143022D A AT143022D A AT 143022DA AT 143022 B AT143022 B AT 143022B
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  Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden 
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 relais, des   Kontaktwählers,   des Impulsgebers und die von diesen Apparaturen gesteuerten Stromkreise mit Bezugszeichen versehen, da die übrigen Kontaktrelais in Ausbildung, Anordnung und   Wirkungs-   
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 dung von fünf verschiedenen Impulsfolgen gezeichnet. Die Sendeeinrichtung kann jedoch für die Aussendung einer beliebigen Anzahl von Impulsfolgen gebaut werden. Bei dem in der Zeichnung darge- 
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 einen Kollektor 15 und eine Erregerspule 16, die in der mit allen   Stromkreiszweigen 7 verbundenen   Leitung 17 angeordnet ist. In den Stromkreis des Kollektors M ist das Fernübertragungsnetz 18 eingeschaltet. 



   Der   Kontaktwähler C   setzt sieh in bekannter Weise aus einem   elektromagnetischen Sehrittschalt-   werk, einer   Kontaktwählervorrichtung   und einer Nullstellvorrichtung zusammen. 



   Das Schrittschaltwerk enthält ein Impulsrelais   19,   dessen Spule 20 parallel zum   Fernübertragungs-   netz 18 liegt und an dessen unter dem Einfluss einer Rückzugfeder 21 stehenden Anker 22 eine in ein Klinkenrad 23 eingreifende Klinke 24 angelenkt ist. 



   Die   Wählerkontaktvorrichtung   besitzt einen mit dem   Klinkenrad 23   des Schrittschaltwerkes verbundenen Drehkontakt 25 und mit diesem zusammenarbeitende, mit je einem Wählerstromkreiszweig 6 verbundene Kontakte 26 und einen mit der Erregerstromkreisleitung 27 verbundenen Nullkontakt 28. 



   Die Nullstellvorrichtung weist einen mit einem Stift 29 des   Klinkenrades   23 zusammenarbeitenden Rückstellhebel 30, einen diesen antreibenden   Rückstellmotor   31 und eine in   dem Motorstromkreis 32   liegende und von dem Drehkontakt 25 der   Kontaktwählervorrichtung   gesteuerte Kontaktvorrichtung 33 auf. 



   Zwecks Aussendung einer bestimmten Impulsreihe zur Ausführung eines Arbeitsvorganges an der Empfangsstation wird beispielsweise auf den zu dem   Kontaktrelais j4i   gehörenden Druckknopf 9 gedrückt, wodurch der Erregerstromkreis 34, 8, 27,35 der Spule 1 des Kontaktrelais A1 geschlossen und demzufolge der Anker 36 von der Spule 1 angezogen wird. Hiedurch wird durch die   Überbrückung   der Kontaktstelle 2 ein Haltestromkreis 34, 5, 10 geschlossen.

   Durch die   Überbrückung   der Kontaktstelle 3 wird der Wählerstromkreis 6, 13, 35 für die Schliessung vorbereitet und durch die   Überbrückung   
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 wirken dort auf die den Arbeitsvorgang ausführende Einrichtung ein, die einen   ähnlich   gestalteten Kontaktwähler wie den bei der Sendeeinriehtung verwendeten Kontaktwähler enthält. 



   Ferner wird jeder von dem Kollektor 15 des Impulsgebers D hervorgerufene Impuls die Strom- 
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 während des Anzuges gedehnte   Rückzugfeder   21 den Anker 22 wieder zurückziehen. Die Klinke 24 wird dann das Klinkenrad 23 um ein bestimmtes   Stück weiterschalten,   so dass der Drehkontakt 25 ebenfalls um einen bestimmten Winkel verdreht wird. Dadurch wird nun der Drehkontakt 25 die Kontaktvorrichtung 33 schliessen und von dem   Nullkontakt   28 entfernt. Durch die Freigabe der Kontaktvorrichtung 33 von dem Drehkontakt 25 wird diese infolge ihrer Federkraft in die   Schliessstellung   gebracht und somit der Motorstromkreis 32 geschlossen. Der nunmehr in Tätigkeit   gesetzte Rüekstellmotor 31   überträgt dann seine Bewegung auf den Rückstellhebel 30.

   Da durch die Entfernung des   Drehkontaktes 25   von dem Nullkontakt 28 die beiden Leitungen 27 und   35   des   Erregerstromkreises 34, 8, 27,. 35   voneinander getrennt werden, ist bei Einwirkung auf einen der andern Druekkontakte 9 eine Erregung des zuge- 
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   Nach Aussenden einer der gewünschten Impulsfolge zugeordneten Anzahl von Impulsen wird der Drehkontakt 25 mit dem festen Kontakt 26 des durch das Kontaktrelais Al für die Schliessung vorbereiteten Wählerstromkreises 13, 6, 35 zur Berührung gelangen. In diesem Moment wird der Wählerstromkreis 13, 6,35 geschlossen und demzufolge das Abstellrelais B erregt. Die Erregung des Abstellrelais B bewirkt dann eine Unterbrechung des Haltestromkreises 34,   5, 10,   so dass das   Kontaktrelais ii   zum Abfallen kommt. Die Kontaktstellen 2, 3, 4 des   Kontaktrelais . i   werden dadurch wieder geöffnet. 

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 kontakt 25 werden dann von dem   Rückstellhebel   30 mitgenommen.

   Sobald der Drehkontakt 25 von dem   Rückstellhebel   30 so weit verdreht worden ist. dass dieser wieder auf die Kontaktvorrichtung. 33 einwirkt, gelangen die beiden Kontaktfedern der   Kontaktvorrichtung-3. 3 ausser   Eingriff. Ferner wird auch dann durch das Aufliegen des   Drehkontaktes 25   auf dem Nullkontakt 28 die Leitung 35 mit der Leitung 27 wieder verbunden. Der Motorstromkreis   32   wird dann unterbrochen und damit der   Rüekstellmotor   31 stillgesetzt. Das Kontaktrelais   li, das   Abstellrelais B, der Kontaktwähler C und der Impulsgeber D nehmen dann wieder die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung ein. 



   DieEinrichtungbefindetsichalsonunmehrwiederinderBereitschaftstellungfürdieAussendungeiner andern Impulsfolge, u. zw. wird wiederum durch Einwirkung auf einen der weiterhin vorhandenen Druckkontakte 9 das diesem zugeordnete Kontaktrelais erregt, was, wie bereits erwähnt, während der Tätigkeit des Kontaktwählers C nicht   möglich ist,   weil dann die Leitung 27 von der Leitung 35 des Erregerstrom- 
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 leitete Vorgang entspricht genau dem bereits vorstehend beschriebenen, bei Betätigung des Druckkontaktes 9 des Kontaktrelais Al eingeleiteten Vorgang. 



   Die   Sendeeinrichtung braucht keineswegs   so ausgeführt zu sein, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist. Es sind vielmehr auch noch andere Ausführungsformen des Kontaktrelais, des Impulsgebers und der noch zur Verwendung gelangenden Relais denkbar, Auch kann an Stelle der Druckknöpfe eine Kontaktuhr treten. Auf diese Weise wird dann ein vollautomatisches periodisches Aussenden der Impulsfolgen erreicht. Es ist selbstverständlich, dass die Sendeeinrichtung auch mit Gleichstrom betrieben werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden Fernwirkanlagen unter Verwendung eines von einem Impulsgeber beeinflussten Kontaktwählers, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aussendung einer bestimmten Impulsfolge der Impulsgeber erregt und ein Vorkontakt des dieser Impulsfolge zugeordneten Wählerstromkreiszweiges des   Kontaktwählers   geschlossen wird und dass ein Abstellen des Impulsgebers erfolgt, sobald der von den Impulsen beeinflusste Drehkontakt des   Kontaktwählers   den durch den Vorkontakt für die Schliessung vorbereiteten Wählerstromkreis   schliesst.  

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Impulsfolgen entsprechende Anzahl von Hand aus oder automatisch erregter Kontaktrelais mit einem Haltekontakt, einem Vorkontakt und einem den Impulsgeber steuernden dritten Kontakt und ein vom Drehkontakt des Kontaktwählers gesteuertes, den Haltestromkreis überwachendes weiteres Abstellrelais vorgesehen sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit sämtlichen Erregerstromkreiszweigen der Kontaktrelais verbundene Leitung zu einem Nullkontakt des Kontaktwählers führt, mit dem der Drehkontakt in der Nullstellung in Berührung steht.
AT143022D 1934-01-13 1934-11-12 Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden Fernwirkanlagen unter Verwendung eines von einem Impulsgeber beeinflußten Kontaktwählers. AT143022B (de)

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AT143022D AT143022B (de) 1934-01-13 1934-11-12 Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden Fernwirkanlagen unter Verwendung eines von einem Impulsgeber beeinflußten Kontaktwählers.

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