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Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden
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relais, des Kontaktwählers, des Impulsgebers und die von diesen Apparaturen gesteuerten Stromkreise mit Bezugszeichen versehen, da die übrigen Kontaktrelais in Ausbildung, Anordnung und Wirkungs-
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dung von fünf verschiedenen Impulsfolgen gezeichnet. Die Sendeeinrichtung kann jedoch für die Aussendung einer beliebigen Anzahl von Impulsfolgen gebaut werden. Bei dem in der Zeichnung darge-
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einen Kollektor 15 und eine Erregerspule 16, die in der mit allen Stromkreiszweigen 7 verbundenen Leitung 17 angeordnet ist. In den Stromkreis des Kollektors M ist das Fernübertragungsnetz 18 eingeschaltet.
Der Kontaktwähler C setzt sieh in bekannter Weise aus einem elektromagnetischen Sehrittschalt- werk, einer Kontaktwählervorrichtung und einer Nullstellvorrichtung zusammen.
Das Schrittschaltwerk enthält ein Impulsrelais 19, dessen Spule 20 parallel zum Fernübertragungs- netz 18 liegt und an dessen unter dem Einfluss einer Rückzugfeder 21 stehenden Anker 22 eine in ein Klinkenrad 23 eingreifende Klinke 24 angelenkt ist.
Die Wählerkontaktvorrichtung besitzt einen mit dem Klinkenrad 23 des Schrittschaltwerkes verbundenen Drehkontakt 25 und mit diesem zusammenarbeitende, mit je einem Wählerstromkreiszweig 6 verbundene Kontakte 26 und einen mit der Erregerstromkreisleitung 27 verbundenen Nullkontakt 28.
Die Nullstellvorrichtung weist einen mit einem Stift 29 des Klinkenrades 23 zusammenarbeitenden Rückstellhebel 30, einen diesen antreibenden Rückstellmotor 31 und eine in dem Motorstromkreis 32 liegende und von dem Drehkontakt 25 der Kontaktwählervorrichtung gesteuerte Kontaktvorrichtung 33 auf.
Zwecks Aussendung einer bestimmten Impulsreihe zur Ausführung eines Arbeitsvorganges an der Empfangsstation wird beispielsweise auf den zu dem Kontaktrelais j4i gehörenden Druckknopf 9 gedrückt, wodurch der Erregerstromkreis 34, 8, 27,35 der Spule 1 des Kontaktrelais A1 geschlossen und demzufolge der Anker 36 von der Spule 1 angezogen wird. Hiedurch wird durch die Überbrückung der Kontaktstelle 2 ein Haltestromkreis 34, 5, 10 geschlossen.
Durch die Überbrückung der Kontaktstelle 3 wird der Wählerstromkreis 6, 13, 35 für die Schliessung vorbereitet und durch die Überbrückung
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wirken dort auf die den Arbeitsvorgang ausführende Einrichtung ein, die einen ähnlich gestalteten Kontaktwähler wie den bei der Sendeeinriehtung verwendeten Kontaktwähler enthält.
Ferner wird jeder von dem Kollektor 15 des Impulsgebers D hervorgerufene Impuls die Strom-
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während des Anzuges gedehnte Rückzugfeder 21 den Anker 22 wieder zurückziehen. Die Klinke 24 wird dann das Klinkenrad 23 um ein bestimmtes Stück weiterschalten, so dass der Drehkontakt 25 ebenfalls um einen bestimmten Winkel verdreht wird. Dadurch wird nun der Drehkontakt 25 die Kontaktvorrichtung 33 schliessen und von dem Nullkontakt 28 entfernt. Durch die Freigabe der Kontaktvorrichtung 33 von dem Drehkontakt 25 wird diese infolge ihrer Federkraft in die Schliessstellung gebracht und somit der Motorstromkreis 32 geschlossen. Der nunmehr in Tätigkeit gesetzte Rüekstellmotor 31 überträgt dann seine Bewegung auf den Rückstellhebel 30.
Da durch die Entfernung des Drehkontaktes 25 von dem Nullkontakt 28 die beiden Leitungen 27 und 35 des Erregerstromkreises 34, 8, 27,. 35 voneinander getrennt werden, ist bei Einwirkung auf einen der andern Druekkontakte 9 eine Erregung des zuge-
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Nach Aussenden einer der gewünschten Impulsfolge zugeordneten Anzahl von Impulsen wird der Drehkontakt 25 mit dem festen Kontakt 26 des durch das Kontaktrelais Al für die Schliessung vorbereiteten Wählerstromkreises 13, 6, 35 zur Berührung gelangen. In diesem Moment wird der Wählerstromkreis 13, 6,35 geschlossen und demzufolge das Abstellrelais B erregt. Die Erregung des Abstellrelais B bewirkt dann eine Unterbrechung des Haltestromkreises 34, 5, 10, so dass das Kontaktrelais ii zum Abfallen kommt. Die Kontaktstellen 2, 3, 4 des Kontaktrelais . i werden dadurch wieder geöffnet.
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kontakt 25 werden dann von dem Rückstellhebel 30 mitgenommen.
Sobald der Drehkontakt 25 von dem Rückstellhebel 30 so weit verdreht worden ist. dass dieser wieder auf die Kontaktvorrichtung. 33 einwirkt, gelangen die beiden Kontaktfedern der Kontaktvorrichtung-3. 3 ausser Eingriff. Ferner wird auch dann durch das Aufliegen des Drehkontaktes 25 auf dem Nullkontakt 28 die Leitung 35 mit der Leitung 27 wieder verbunden. Der Motorstromkreis 32 wird dann unterbrochen und damit der Rüekstellmotor 31 stillgesetzt. Das Kontaktrelais li, das Abstellrelais B, der Kontaktwähler C und der Impulsgeber D nehmen dann wieder die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung ein.
DieEinrichtungbefindetsichalsonunmehrwiederinderBereitschaftstellungfürdieAussendungeiner andern Impulsfolge, u. zw. wird wiederum durch Einwirkung auf einen der weiterhin vorhandenen Druckkontakte 9 das diesem zugeordnete Kontaktrelais erregt, was, wie bereits erwähnt, während der Tätigkeit des Kontaktwählers C nicht möglich ist, weil dann die Leitung 27 von der Leitung 35 des Erregerstrom-
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leitete Vorgang entspricht genau dem bereits vorstehend beschriebenen, bei Betätigung des Druckkontaktes 9 des Kontaktrelais Al eingeleiteten Vorgang.
Die Sendeeinrichtung braucht keineswegs so ausgeführt zu sein, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist. Es sind vielmehr auch noch andere Ausführungsformen des Kontaktrelais, des Impulsgebers und der noch zur Verwendung gelangenden Relais denkbar, Auch kann an Stelle der Druckknöpfe eine Kontaktuhr treten. Auf diese Weise wird dann ein vollautomatisches periodisches Aussenden der Impulsfolgen erreicht. Es ist selbstverständlich, dass die Sendeeinrichtung auch mit Gleichstrom betrieben werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aussenden bestimmter Impulsfolgen bei nach der Impulszahlmethode arbeitenden Fernwirkanlagen unter Verwendung eines von einem Impulsgeber beeinflussten Kontaktwählers, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aussendung einer bestimmten Impulsfolge der Impulsgeber erregt und ein Vorkontakt des dieser Impulsfolge zugeordneten Wählerstromkreiszweiges des Kontaktwählers geschlossen wird und dass ein Abstellen des Impulsgebers erfolgt, sobald der von den Impulsen beeinflusste Drehkontakt des Kontaktwählers den durch den Vorkontakt für die Schliessung vorbereiteten Wählerstromkreis schliesst.