AT142722B - Verfahren und Einrichtung zum Empfang elektrischer Wellen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Empfang elektrischer Wellen.

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AT142722B
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Austria
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oscillation
tube
frequency
oscillator
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Inventor
Andre Bastide
Leon Duzea
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Sonora Radio S A
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  • Superheterodyne Receivers (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description


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  Verfahren   und Einrichtung zum Empfang elektrischer WeMen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lationen gleich dem Quadrat der Selektivität des Schwingungskreises, der die Empfangswelle aufnimmt, und sie kann daher sehr gross gemacht werden, sogar grösser als jene des   Superheterodynempfängers.   



   2. Die gewünschte Eingangsselektivität kann durch die. Verwendung von Bandfiltern oder irgendwelcher anderer für solche Zwecke bekannter Vorrichtungen hergestellt werden und benötigt bloss die Abstimmung mehrerer Kreise auf dieselbe Frequenz. 



   3. Die   Möglichkeit,   auf sehr einfache Weise den synchronen Empfang zu verwirklichen. Das nach der Frequenzumwandlung erhaltene modulierte Schwingungsglied befindet sich in strengem Synchronismus mit der Ortsschwingung. Man kann daher die Summe dieser beiden Schwingungen einem Detektor aufdrücken oder zuführen und auf diese Weise einen synchronen Empfang (nach dem Verfahren von   Belleseize-siehe   dessen Aufsatz "Der synchrone Empfang", Paris 1932, Verlag Chiron) ausführen. Es sei übrigens bemerkt, dass bei dem vorliegenden   Frequenzumwandlungsverfahren   der Vorteil der Selektivität des Homodynempfanges überflüssig ist, so dass vom Homodynverfahren nur der Vorteil der linearen Detektion in Erscheinung tritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Empfang elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulation der empfangenen Schwingung (des Signals) auf eine   Ortsschwingung   fester Frequenz übertragen wird, indem die geometrische Summe beider Schwingungen in einer Röhre mit gekrümmter Charakteristik einer
Frequenzumwandlung unterworfen und die durch Umwandlung entstandene modulierte Schwingung der
Ortsfrequenz mittels eines auf diese Frequenz abgestimmten Kreises ausgesondert und der Weiterver- wendung zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterschied zwischen der Fre- quenz der Ortsschwingung und jener der empfangenen Schwingung das beim Superheterodynempfang übliche Mass überschreitet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude der Orts- schwingung gross im Vergleich zur Amplitude der empfangenen Schwingung gewählt wird, gegebenenfalls so gross, dass die Gefahr des Selbstschwingens besteht, welche zweckmässig durch Neutrodynisieren der Röhre beseitigt wird.
    4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Oszillator fester, unveränderlicher Frequenz, durch eine gitterseitig sowohl an diesen Oszillator als auch an einem Empfangskreis für die ankommende Welle (Signalempfangskreis) angeschlossene Frequenzwandlerröhre mit gekrümmter Charakteristik und durch einen auf der Anodenseite dieser Röhre angeordneten, auf die Oszillatorfrequenz abgestimmten Schwingungskreis.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Zwei-oder Mehrgitterröhre ausgebildete Frequenzwandlerröhre mit verschiedenen Gittern an den Oszillator und an den Signalempfangskreis angeschlossen ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Frequenzwandlerröhre mit kubischer Charakteristik.
    7. Einrichtung nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Frequenzumwandlung gewonnene ortsfrequente Schwingung, gegebenenfalls zusammen mit einer vom Oszillator gelieferten unmodulierten Schwingung, einer Vorrichtung für synchronen Empfang zugeführt wird.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die modulierte Schwingung der Ortsfrequenz zunächst einer Verstärkerröhre zugeführt wird, deren Gittervorspannung so hoch gewählt ist, dass auch die Spitzen (Wellenkämme) der Schwingung noch in den linearen, vorzugsweise aber in den steilsten Teil der Röhrencharakteristik fallen.
    9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, gekennzeichnet durch das Fehlen besonderer Selektionskreise, Bandfilter u. dgl. auf der Anodenseite der Frequenzwandlerröhre bzw. in den ihr nachfolgenden Verstärkerstufen, die auch als Widerstandsverstärker ausgeführt werden können.
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, gekennzeichnet durch Filter-oder Selektions- mittel im Eingangskreis, durch welche die Mitübertragung der Modulation empfangswellennaher Störwellen auf die Ortssehwingung verhindert wird.
AT142722D 1934-01-19 1934-09-08 Verfahren und Einrichtung zum Empfang elektrischer Wellen. AT142722B (de)

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FR142722X 1934-01-19

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