AT142616B - Pendelachse und deren Befestigungseinrichtung für Motorradbeiwagen. - Google Patents

Pendelachse und deren Befestigungseinrichtung für Motorradbeiwagen.

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AT142616B
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AT
Austria
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pendulum
motorcycle
spring
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sidecars
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Adolf Felber
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Adolf Felber
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 EMI1.1 
 



   Für Motorradbeiwagen sind schon verschiedene Pendelachskonstruktionen vorgeschlagen und ausgeführt worden, die sieh jedoch in der Praxis nicht ganz zufriedenstellend bewähren. Dies hat seine
Ursache darin, dass ein Motorrad mit Beiwagen ganz aus dem normalen Aufbau eines Motorfahrzeuges herausfällt und aus diesem Grunde eine ganz spezielle   Pendelaehse   erfordert, die den wechselnden Ver- hältnissen, die beim Fahren mit Motorrad mit Beiwagen auftreten, entsprechend Rechnung trägt. Schon für das Befahren von geraden Strassen ist es nicht leicht, das Beiwagenrad so abzufedern, dass dem Motorrad nicht ungünstige Seitenschwingungen erteilt werden, die vom Fahrer lästig empfunden werden ; um so schwieriger ist es, das Beiwagenrad für das Befahren von Kurven richtig abzufedern. 



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht, weitgehend das Beiwagenrad zweckentsprechend abzufedern, u. zw. durch eine Pendelarmfederung, bei welcher alle bewegten Teile und die Federn in einem mit 01 oder Fett gefüllten Gehäuse untergebracht sind und mittels eines längsverstellbaren Verschlusses des
Gehäuses jeweils die Spannung der Federn einstellbar ist, so dass die Federung nicht nur der Belastung entsprechend, sondern nach Wunsch weicher oder härter eingestellt werden kann. Für das Befahren von Kurven sind elastische, einstellbare Federungsbegrenzungen vorgesehen, die ein zu starkes Neigen des Fahrzeuges in der Kurve verhindern. Jeder Fahrer kann sich nun die Beiwagenradfederung so einstellen, wie sie von ihm am angenehmsten empfunden wird.

   Die Federung ist so ausgebildet, dass eine Dämpfung gleich an der Lagerstelle des Pendelarmes erfolgt.   Das ganze Pendelachsaggregat   ist für Bogenrohrrahmen durchgebildet, wodurch es ermöglicht ist, normale Bogenrohrbeiwagen oder Rohrrahmenbeiwagen auf   Pendelachsbeiwagen   umzubauen. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Erfindung im Aufriss, in Ansicht und teilweise im Schnitt, Fig. 2 ist ein vertikaler Schnitt durch das Federgehäuse. Fig. 3 stellt eine Draufsicht dar. 



   Auf dem Beiwagenrahmen 1 ist das Federgehäuse 2 mittels einer Klemmuffe 3 befestigt. Am Lagerbügel   4,   in welchen das Beiwagenrad 5 gelagert ist, ist der Pendelzapfen 6 mit Muffen 7 und 8 aufgeklemmt und gegebenenfalls mit einem Fixierstift gesichert. Der Pendelzapfen 6 besitzt eine Riffelung 9, mittels welcher der Pendelarm 10 befestigt ist, welcher ein Gewinde 11 besitzt, auf welchem längsverstellbar eine Kugel 12 sitzt, die die Lagerung für den Federteller 13 bildet. Ein Deckel 14 ermöglicht die Einstellung der Länge des Pendelarmes 6 durch Drehen der Kugel 12 nach links oder rechts. Diese Längeneinstellung des Pendelarmes 6 kann allein oder in Verbindung mit der Federeinstellung sowie ohne der Längeneinstellung des Pendelarmes 6 nur mit der Federeinstellung ausgeführt sein.

   Um das Gehäuse 2 nicht zu lang und dabei doch eine entsprechende Federung zu erhalten, sind zwei Federn 15 und 16 vorgesehen, die zwischen den beiden Federtellern 13 und 17 gehalten sind. Der Federteller 17 besitzt eine kugelige Ausbuchtung 18, die in der Einstellkappe 19 gelagert ist, die ihrerseits mittels eines Gewindes 20 am Gehäuse 2 verstellbar gehalten wird. Zwischen dem Flansch 21 des Pendelzapfens 6 und dem Gehäuse 2 ist eine Reibscheibe 22 vorgesehen, die mittels der Feder 23 angepresst wird. Eine Flanschenmutter 24 hält die Feder 23, die sich mittels einer Bremsscheibe 25 gegen das Gehäuse 2 abstützt. 



   Am Pendelzapfen 6 ist ein Arm 26 vorgesehen, welcher mittels   Gummianschlägen   27 und 28 die Ausschwingungen des Pendelzapfens 6, des Pendelarmes 10 sowie Lagerbügel   4   und damit des Laufrades 5 nach beiden Richtungen unabhängig von den Federn 15 und 16 begrenzt. Die Gummipuffer 27 und 28 sind mittels der Gewindezapfen 29 und   30,   die in Ansätzen 31 und 32 des Gehäuses 2 gehalten sind, unabhängig voneinander einstellbar. 

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   Diese Konstruktion gibt die Möglichkeit, die Federung nach Bedarf und Wunsch einstellen zu können. 



   Die   Dämpferwirkung   kann durch Spannen der Feder 23 mittels der Mutter 24 reguliert werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Pendelachse und deren Befestigungseinrichtung   für Motorradbeiwagen, dadurch gekennzeichnet,   dass der am Tragarm   (4)   des Beiwagenrades abnehmbar befestigte Pendelzapfen   (6)   in einem auf dem   Rohrrahmen   (1) des Beiwagens aufklemmbaren Federgehäuse   (2)   gelagert ist und einen innerhalb des
Federgehäuses schwingenden Arm   (10)   trägt, der sich gegen eine oder mehrere mittels eines Verschluss-   deckels (19)   des Federgehäuses einstellbare Federn (15, 16) abstützt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Länge des Pendelarmes (10) einstellbar ist.
    3. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Be- grenzung der Schwingungen der Pendelachse die Schwingungen des mit dem Pendelzapfen (6) fest ver- bundenen Armes (26) durch elastische, einstellbare Anschläge (27, 28) begrenzt werden.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelzapfen einen Flansch (21) trägt, der mittels einer Feder (23) gegen einen Flansch am Federgehäuse (2) angepresst wird, so dass durch eine zwischen den beiden Flanschen eingelegte Reibscheibe (22) eine Dämpferwirkung erzielt wird.
    5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendel- zapfen (6) sowie das Federgehäuse (2) mit Rohrklemmuffen versehen sind, um normale Rohrrahmen oder Bogenrohrbeiwagen auf Pendelaehsbeiwagen umbauen zu können. EMI2.1
AT142616D 1934-05-15 1934-05-15 Pendelachse und deren Befestigungseinrichtung für Motorradbeiwagen. AT142616B (de)

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