AT47669B - Stoßdämpfer für Fahrzeuge. - Google Patents

Stoßdämpfer für Fahrzeuge.

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AT47669B
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Frank Gerhardt Koehler
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Frank Gerhardt Koehler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stossdämpfer für Fahrzeuge. 



   Es sind bereits   Stossdämpfer für   Fahrzeuge bekannt geworden, bei welchen die den Fahrzeugkörper tragenden Hauptfedern aus zwei Teilen bestehen, die drehbar an die Fahrzeugachse angeschlossen sind. Die Erfindung, welche solche Stossdämpfer betrifft, besteht darin, dass je eine Blattfeder der beiden gelenkig verbundenen Federhälften im Winkel zu dem Federkörper umgebogen ist und dass die äusseren Enden der so gebildeten Federarme nach den Körpern der 
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 elastische Träger für die Federbremsvorrichtung zu bilden. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht (teilweise im Längsschnitt) des Erfindung- 
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 hälften. 



     A   bezeichnet einen Teil des Körpers des Fahrzeuges und B eine Achse desselben. Auf der Achse B ist das Lager 1 und der mit diesem durch Schrauben 4 verbundene Scharnierblock 2 befestigt, welcher durchlochte Ansätze 3 besitzt. Die beiden   Hauptfederhälften.   Y überragen seitlich die Ansätze des   Scharnierblockes   2, an welche sie, wie später beschrieben werden wird, drehbar angeschlossen sind.   Die Blattfedcrhälften   sind an ihren äusseren Enden vermittels der Glieder 6 an den Teil   A des Fahrzeugkörpers angelenkt.   



   Der Erfindung gemäss ist je eine Blattfeder 5 der beiden glenkig verbundenen Federhälften X im Winkel zu dem Federkörper umgebogen und die äusseren Enden der so gebildeten Federarme 7 sind   nach den Körpern   der Hauptfedern zurückgebogen sowie an denselben mittels der Beschläge 9 befestigt. Durch die Ansätze 3 und durch die von den Ansätzen 12 der Blattfeder 5 gebildeten Scharnierösen ist ein Bolzen   j ! J durchgeschoben,   welcher die beiden Federhälften drehbar miteinander verbindet. 



   EinPaar   schraubenförmige   Druckfedern 17 sind auf gleicher Höhe miteinander zwischen den Federarmen 7 angeordnet, und zwischen deren inneren Enden ist ein Federsitz in Gestalt eines Ringes 18 eingebaut. Die äusseren Enden der Federn 17 liegen an den gleichfalls Federsitze bildenden, verstellbaren hohlen Schrauben 19 an, welche in die Hülsen 20 eingeschraubt sind, die in die Federarme 7 eingelassen sind und in ihrer Stellung durch die aufgeschraubten Kappen 21 festgehalten werden. Innerhalb der Federn 17 ist eine schraubenförmige Zugfeder 22 angeordnet, die an Zugstangen 25 angreift, welche die   Schrauben 79   durchsetzen und an ihrem   oberen zende   je eine Scheibe 26 und Mutter 251 besitzen) die Scheiben 26 liegen auf den äusseren Enden der Schrauben 19. 



   Die Wirkungsweise der   dargestellten Vorrichtung   ist die folgende : Wann das Radgestell einen Stoss erleidet, so worden   sich die äusseren Teile   der Arme der den Körper des Fahrzeuges tragenden Hauptfedern   X   so weit bewegen, dass die Federarme 7 sich nähern. Hiedurch werden die Federn 17 zusammengepresst und setzen infolgedessen der Abwärtsbewegung der Hauptfedern einen Widerstand entgegen. Wenn dann die Hauptfedern sich wieder zurück bewegen, wird dem   Rückstoss derselben ein nachgiebiger Widerstand   durch die Federn 22 entgegengesetzt ; diese Einrichtung trifft für eine leichte Auf-und Abwärtsbewegung der Hauptfedern und der von diesen getragenen Last Sorge.

   Bei den Bewegungen der Hauptfedern tragen die Federn 17 und 22 sowie die Federarme 7 beträchtlich dazu bei, die Übertragung von Stössen auf den Fahr-   zeugkurper   abzuschwächen, und zwar aus dem Grunde, weil die genannten Federarme unter den durch plötzliche Bewegungen der Hauptfedern hervorgerufenen Beanspruchungen bis zu einem gewissen Grade nachgeben. 

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 der Unterseite der Hauptfeder und dem Lager oder auch dem   Scharnierblock   ist eine Bremsfeder 30   eingeschaltet, welche   die Schraube 27 einschliesst. 



   Wenn eine Schwingbewegung der Achse in der einen oder anderen Richtung stattfindet, dient die eine oder die andere Bremsfeder 29 oder 30, je nach der Richtung, in welcher die Achse   ausschwingt,   dazu, der Bewegung der Achse einen nachgiebigen Widerstand entgegenzusetzen, wodurch verhindert wird, dass die Achse oder ein von derselben getragener Teil gegen die betreffende Hauptfeder anschlägt und dadurch einen Stoss hervorruft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Stossdämpfer für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Blattfeder   (5)   der beiden gelenkig verbundenen Federhälften (X) im Winkel zu dem Federkörper umgebogen ist und dass die äusseren Enden der so gebildeten Federarme   (7)   nach den Körpern der Hauptfedern (X) zurückgebogen und an denselben mittels der Beschläge (9) befestigt sind, zu-dem Zwecke, elastische Träger für die Federbremsvorrichtung zu bilden.

Claims (1)

  1. 2. Stossdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse mit einem Federsitze (1, 2) ausgerüstet ist, in dessen Bohrung ein in einem Schlitze der einen Hauptfederhälfte beweglicher Schraubenbolzen (27) sitzt, dessen Kopf auf der Oberseite der Feder (X) aufliegt, und dass zwischen dem Federsitz und der Hauptfeder einerseits und der Schraubenmutter (28) und dem Federsitz andererseits Schraubenbremsfedern (29, 30) eingeschaltet sind, welche den Schwingbewegungen der Achse in der einen oder anderen Richtung einen elastischen Widerstand entgegensetzen.
AT47669D 1909-12-20 1909-12-20 Stoßdämpfer für Fahrzeuge. AT47669B (de)

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AT47669B true AT47669B (de) 1911-05-10

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