AT142069B - Vorrichtung zum Umspulen von Drähten, Bändern, Filmen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Umspulen von Drähten, Bändern, Filmen u. dgl.

Info

Publication number
AT142069B
AT142069B AT142069DA AT142069B AT 142069 B AT142069 B AT 142069B AT 142069D A AT142069D A AT 142069DA AT 142069 B AT142069 B AT 142069B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tapes
films
reel
wires
driven
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Giovanni Liguori
Original Assignee
Giovanni Liguori
Filing date
Publication date
Application filed by Giovanni Liguori filed Critical Giovanni Liguori
Application granted granted Critical
Publication of AT142069B publication Critical patent/AT142069B/de

Links

Landscapes

  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Umspulen von Drähten,   Bändern,   Filmen u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Spulen von Bändern, Streifen (Filmen) oder Drähten, die Aufzeichnungen irgendwelcher Art tragen. Diese Aufzeichnungen können beispielsweise in Ton- oder Lichtaufzeichnungen bestehen. Solche Bänder usw. müssen von einer Spule abgewickelt und auf eine andere wieder aufgewickelt werden, wobei sie an irgendeiner andern Vorrichtung vorbeigeführt werden, welche beispielsweise von den Aufzeichnungen auf dem Bande beeinflusst werden soll. 



   Es wäre nun das Einfachste, eine solche Vorrichtung derart zu betreiben, dass man jene Spule, auf welche das Material wiederum aufgewickelt werden soll, antreibt. beispielsweise durch einen Elektro- motor. Dann würde das Material auf dem Wege von der ersten Spule zur zweiten (Aufwickel-) Spule meist in ausreichender Spannung gehalten werden, besonders dann, wenn die erste Spule mehr oder weniger gebremst wird. Nun ist aber meistens eine   gleichförmige   Geschwindigkeit des Materials erforderlich, z. B. um die gewünschte Aufnahme oder Widergabe der Aufzeichnung auf dem Bande usw. richtig zu bewirken. Anderseits wird aber der Durchmesser des aufgewickelten Materials mit zunehmender Lagen- zahl auf der Aufwickelspule immer grösser.

   Wird darum die Aufwickelspule mit gleichmässiger Dreh- geschwindigkeit angetrieben, dann wird wegen des zunehmenden Durchmessers der aufgewickelten Lagen die Transportgeschwindigkeit des Materials selbst zunehmen müssen. Darum hat man versucht, das
Material selbst anzutreiben, indem man es beispielsweise zwischen Druckrollen fasste und diese mit gleich- förmiger Geschwindigkeit antrieb, oder indem man das Material auf ein Spill aufwickelt. Schliesslich hat man versucht, das Band mit seitlichen Durchbrechungen zu versehen und mittels einer Zahnrolle anzutreiben, deren Zähne in Durchbrechungen am Rande des Bandes eingreifen. All diese Vorschläge haben aber den Nachteil, dass das zu fördernde Material leidet und darum empfindliches Material über- haupt nicht befördert werden kann. 



   Handelt es sich beispielsweise um magnetische Aufzeichnungen auf einem   länglichen   Organ, das gewöhnlich in einem Stahldraht oder einem Stahlband besteht, das von einer Vorratsspule ab und auf eine andre Spule wieder aufgewickelt wird, und auf dem Weg zwischen den Spulen einen Elektromagnet oder eine Spule passiert, welche von den Aufzeichnungen beeinflusst werden sollen, dann kann es ge- schehen, dass der Draht oder das Band durch diese Förderart verletzt werden. Besonders können stärkere
Biegungen. oder Deformierungen, wie sie durch Druckrollen hervorgerufen werden, den Träger der mag- netischen Aufzeichnungen   beschädigen   oder die Lage der Moleküle in ihm so ändern, dass die magnetische
Aufzeichnung verzerrt wird. Seitliche Durchbrechungen an einem Band können leicht ausreissen bei den erforderlichen Geschwindigkeiten.

   Auch ist zu vermeiden, dass die Drähte auf dem Wege von einer
Spule zur andern einander begegnen. Ausserdem soll der Weg von einer Spule zur andern so kurz als möglich sein, um schädliche   Erschütterungen   der Spulenträger möglichst zu vermeiden. 



   Durch die Erfindung wird nun eine gleichmässige   Fördergeschwindigkeit   des Materials sicher- gestellt. Ausserdem wird erreicht, dass das Material und eventuelle Aufzeichnungen auf ihm unverletzt bleiben. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass sowohl die Aufwickel-als auch Abwickel- spule gleichzeitig angetrieben werden, u. zw. mittels eines Differentialgetriebes, das zwischen die An- triebe der beiden Spulen geschaltet ist und das nun seinerseits mit   gleichförmiger   Geschwindigkeit von einem Motor, oder in sonst geeigneter Weise angetrieben wird. 



   In der Zeichnung ist schematisch eine Durchführung der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



  Es ist die Anwendung der Erfindung auf den Antrieb eines Stahlbandes gezeigt, das entweder bereits 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 magnetisiert ist, oder aber magnetisiert werden soll, entsprechend den   gewünschten,   auf ihm zu registrierenden Aufzeichnungen. Selbstverständlich ist die Erfindung aber nicht auf dieses Beispiel beschränkt. 



   Die Spulvorrichtung des Trägers einer magnetischen Aufzeichnung mag in einem Stahlband bestehen. a und b sind die Spulen zum Auf-und Abwickeln des die Aufzeichnung tragenden Organs c, das auf diesem Wege von der einen Spule zu der ändern zwischen den Polen von Elektromagneten d hindurchfahren mag, welch letztere einem optischen oder akustischen Wiedergabesystem angehören. 



  Schneckengetriebe e und f treiben die Spulen a und b an.   Die Sehneekenwellen g, h   sind durch ein Differentialgetriebe i verbunden, das entweder unmittelbar durch einen   : Motor angetrieben   wird, oder aber mittelbar über   Zahnräder   k,   I,   die ihrerseits von der Welle m angetrieben werden, die einen nicht gezeichneten Antrieb erfährt.

   Wurde der Träger e aufgewickelt und soll er dann auf die erste Spule, von der er abgewickelt worden war, zurückgewickelt werden, dann kann hiezu eine grössere Geschwindigkeit 
 EMI2.1 
 zeichnungen dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Aufwickel- und Abwickelspulen gleichzeitig   und unabhängig von dem zu fördernden Material   (c)   durch ein Differentialgetriebe (i), das zwischen die Antriebe (g, h) der Spulen (a, b) geschaltet ist, angetrieben sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Differential- getriebes veränderlich bzw. einstellbar ist, beispielsweise mittels eines Wechselgetriebes (it), das in den Antrieb des Differentialgetriebes eingeschaltet ist. EMI2.2
AT142069D 1934-04-09 Vorrichtung zum Umspulen von Drähten, Bändern, Filmen u. dgl. AT142069B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142069B true AT142069B (de) 1935-06-11

Family

ID=2577

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142069D AT142069B (de) 1934-04-09 Vorrichtung zum Umspulen von Drähten, Bändern, Filmen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142069B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242010B (de) * 1963-12-10 1967-06-08 Gabor Kornel Tolnai Vorrichtung zum Ab- und Aufspulen draht- oder bandfoermigen Materials in Magnettongeraeten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242010B (de) * 1963-12-10 1967-06-08 Gabor Kornel Tolnai Vorrichtung zum Ab- und Aufspulen draht- oder bandfoermigen Materials in Magnettongeraeten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE864926C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von Magnetogrammen
DE2046268B2 (de) Vorrichtung zum Kleben und Aufspulen von Bändern
DE1549748A1 (de) Transportmechanismus
AT142069B (de) Vorrichtung zum Umspulen von Drähten, Bändern, Filmen u. dgl.
USRE23192E (en) Constant speed drive for magnetic
DE2215406A1 (de) Einrichtung für die Bandtransportregelung eines Aufnahme/Wredergabegerätes
DE582289C (de) Kassette fuer band- oder drahtfoermige Aufzeichnungstraeger
DE2729646A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von in parallelen bahnen laufenden baendern
DE1774608A1 (de) Verfahren zum Kopieren eines Magnetbandes
DE918662C (de) Geraet zur Aufzeichnung und endlosen Wiedergabe von band- oder drahtfoermigen Aufzeichnungstraegern
DE822444C (de) Anordnung zur Magnettonaufzeichnung auf Draehten
DE910602C (de) Verfahren zum Kopieren einer magnetischen Schallaufzeichnung
DE2112029A1 (de) Magnetbandaufnahme- und Wiedergabegeraet
DE819039C (de) Vorrichtung zum Antrieb von umspulbaren Ton- oder Bildaufzeichnungstraegern
DE2033095C3 (de) Verfahren zum Kopieren von Magnetbandaufzeichnungen
DE2158396C3 (de) Verfahren zum Aufzeichnen von mehreren nebeneinanderliegenden Lichttonspuren auf einem Aufzeichnungsträger
DE1597386C (de) Vorrichtung zur mechanisch geschützten Aufzeichnung von Informationen auf einen Film
DE2347620B2 (de) Bandführungsvorrichtung für ein Endlosband
AT148950B (de) Gerät für magnetische Tonaufzeichnungen.
DE707347C (de) Aufwickelvorrichtung fuer Baender, insbesondere fuer Bild- oder Tonfilme
DE1524767A1 (de) Kassette mit Anordnung zum Antrieb von Tonband-,Diktier-,Filmspulen od.dgl.
DE576092C (de) Bandfoermiger Phonogrammtraeger mit mehreren parallel nebeneinander in abwechselnder Richtung angeordneten Schallaufzeichnungen
DE1911727C3 (de) Kassette mit endlosem Magnetband
DE1196243B (de) Kassette fuer einen endlosen bandfoermigen Aufzeichnungstraeger
DE819580C (de) Laufwerkanordnung fuer wahlweisen Antrieb von Schallplatten und aufspulbaren Aufzeichnungstraegern