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Vorriehtnug zum Aufstreuen von Sand, Selllaelie od. dgl.
Der Zweck der Erfindung ist, eine Streuvorrichtung zu sehaffen, die sich sowohl zur Montage an Handkarren als auch an Kraftfahrzeugen eignet und den insbesondere bei plötzlich eintretendem Glatteis gestellten Forderungen entspricht, wie einfache Handhabung und kraftsparende Konstruktion, möglichst sparsame und dadurch grossen Aktionsradius sichernde Streuweise, Erreichung der vorgeschriebenen Mindestbreite, des einfachen Streubandes, bei gleichmässiger Verteilung des Materials und Unabhängigkeit von einer bestimmten Streumaterialgattung.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung der Streuvorrichtung schematisch dar, u. zw. zeigen : Fig. l im Querschnitt eine Darstellung der Arbeitsweise, Fig. 2 die Seitenansicht einer Ausführung der Streuvorrichtung mit Kettenantrieb, Vorgelege und der Kupplung, Fig. 3 die Draufsicht hiezu und Fig. 4 eine schematische Darstellung der Streuvorrichtung, montiert an einem Handkarren, in Seitenansieht.
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angeordneten Streugutbehälter 1 mit einem an dessen Vorderseite angeordneten lotrecht verstellbaren. den Zufluss des Streumaterials 14 regelnden Schieber 3 und einer vorgelagerten rotierenden, mit Längsrippen oder Bürstenstreifen 7 versehenen Förderwalze 6.
Erfindungsgemäss schliesst an eine das Streumaterial 14 führende schräge Bodenfläche 2 eine waagreehte Fläche 4 an, bis an deren äusseren Rand eine die Förderwalze 6 unten teilweise abschliessende Verschalung 5 reicht ; der Förderwalze 6 ist eine das von dieser zugeführte Material 14 verschleudernde Fliigelwelle 8 vorgelagert, die aus einer Anzahl entsprechend starker, auf einer Welle 10 angeordneter Blechstreifen (11) besteht, die allenfalls propellerartig mit steigender Ganghöhe von den beiden Lagern 12 gegen die Mitte der Welle 10 zu steigend gebogen sind. Der Antrieb der Förderwalze 6 und der Flügelwelle 8 kann entweder mittels Kettenantrieb 9 und Vorgelege 13 von den Laufrädern des Fahrzeuges oder unabhängig davon durch eine andere Kraftquelle erfolgen.
Mittels der vorgesehenen Kupplung 16 lässt sich das Ein-und Ausschalten auch während der Fahrt bewerkstelligen. Das in Fig. 4 ersichtliche Laufrad 16 dient in diesem Falle als Stütze und Sicherung gegen Weghindernisse, wobei 17 die Ansen des Fahrzeuges veranschaulichen.
Vom Behälter 1 mit der in einem steilen Winkel, der einige Grade über den grössten Abböschungswinkel der zur Verwendung gelangenden Streumaterialien liegt, geneigten Bodenfläche 2 gleitet das Streumaterial unter den nach oben verschiebbaren Schieber J sowie über die vorgelagerte waagrechte Fläche 4 auf die gegen Klemmung und Materialverlust an der Unterseite durch eine etwa in Viertelkreis bis zur waagrechten Fläche 4 reichende Verschalung 5 gesicherte Förderwalze 6, welche durch den Antrieb 9 in langsame Rotation im Sinne der Fahrtrichtung gebracht wird. Die vorgelagerte waagrechte
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lichen Böschungsform lagert, welches Lager aber klein genug ist, um bei Erschütterungen keine momentane Materialüberschwemmung der Förderwalze 6 nach sich zu ziehen.
Auf diese Weise ist es möglich, die Menge des von der Förderwalze 6 Schicht auf Schicht, (die durch den Zwischenraum zwischen zwei Bürstenstreifen 7 begrenzt ist) mitgenommenen Materials zu verändern. Von der Förderwalze 6 fällt das Material auf die vorgesehene Flügelwelle 8, die durch das Vorgelege 13 auf rasche Drehzahl gebracht wird.
Die propellerartige Ausgestaltung der Blechstreifen bewirkt, dass dem Streumaterial in der Mitte der
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Schleuderwirkung ständig zunimmt. Hiedureh erfolgt eine fast gleichmässige Verteilung des Streumaterials nach Schichtstärke sowie auch nach Korngrösse, bei gleichzeitiger Verbreiterung der Streufläehe gegen-
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stärke, wie auch zur Freigabe von Material mit grobem Korn oder grösseren Stücken.
Durch die Verbindung : lotrecht betätigter Schieber 3 und waagrechte Fläche 4 ist es vermieden. dass bei dem Sehöpfvorgang durch die Förderwalze 6 vom materiallagen eine Pressung oder Verklemmung
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PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Streuvorrichtung mit einem lotrecht verstellbaren, den Zufluss des Streumaterials regelnden
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führende schräge Bodenfläche (2) eine waagrechte Fläche (4) anschliesst, die eine ungezwungen mit natürlichem Bösehungsfuss ausgebildete Lagerung des freigegebenen Streumaterials ermöglicht, dass ferner die die Förderwalze (6) unten teilweise abschliessende Verschalung (6)
bis an den äusseren Rand dieser waagrechten Fläche (4) reicht und dass vor der das freiliegende Material abschöpfenden Förderwalze (6) eine das Streumaterial verschlenderude Flügelwelle (80 angeordnet ist.
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