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maschine zum Entstauben oder Entfernen von überschüssigem pulverförmigem Material von einer oder beiden Seiten von blattartigen Gegenständen.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Entfernen des Staubes von blattartigen Gegenständen und insbesondere von überschüssigem pulverförmigem Material von bedrucktem Karton nach dem Bronzieren. Pulver dieser Art ist äusserst gefährlich ; es muss nicht bloss von der Oberfläche der Blätter entfernt werden, sondern es muss auch der Zutritt selbst kleiner Mengen zu den Lagern und andern Maschinenteilen hintangehalten werden, wo es übermässige Abnutzung hervorrufen würde. ebenso wie es auch von den Blättern, die weiterbehandelt, z. B. gefirnisst werden sollen, ferngehalten werden muss, die es neuerlich verunreinigen würden.
Die erfindungsgemässe Maschine dient zum Entstauben oder zum Entfernen des überschüssigen
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Saugwirkung und verwendet eine Düsenanordnung, die sich über die gesamte Breite des Blattes erstreckt.
Ihre wesentlichen Kennzeichen bestehen darin, dass diese Düsenanordnung mit einem Gehäuse versehen ist, das auf einer Seite, in der Nähe der Eintrittsstelle der Blätter, weiche, feststehende Bürstborsten und auf der andern Seite, nahe dem Mundstück. durch welches die Blätter austreten, mindestens eine rotierende Bürste trägt, wobei die Saugwirkung in den Raum zwischen den beiden Bürstzonen konzentriert ist und die rotierenden Bürsten in solchem Sinne umlaufen, dass sie den Staub von den Blättern in das
Gebiet, wo die grösste Saugwirkung herrscht, fördern und das Einsaugen von Luft durch das Auslass- mundstück unterstützen, welches Einsaugen in gleicher Art erfolgt wie das Einsaugen von Luft durch die feststehenden Borsten, welch letztere das leichte Aufwirbeln der Staubteilchen beim Eintritt der Blätter bewirken.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, Fig. 2 ist ein Schnitt rechtwinklig zu Fig. 1 und Fig. 3 ist eine teilweise Draufsicht. Fig. 4 zeigt einen Teil von Fig. 1 in grösserem Massstabe und Fig. 5 ist eine Ansicht eines Teiles von Fig. 4 um 900 gedreht.
In der Zeichnung ist 1 der Zuführtisch und 2 der Ablieferungstiseh. Die Tische liegen zu beiden Seiten zweier schmaler Saugmundstücke 3. 5 a, die sich über die ganze Breite der Tische erstrecken.
Die Mundstücke sind an einem kastenförmigen Behälter angeschlossen, an dessen Eingangsseite Borsten, beispielsweise eine feststehende Bürste dz angeordnet sind ; an der Ausgangsseite sind umlaufende Bürsten 5 vorgesehen. Die Bürsten 5 liegen übereinander, und auf ihren Achsen angeordnete Zahnräder 6 stehen miteinander in Eingriff, so dass die beiden Bürsten in entgegengesetzter Richtung umlaufen. An die Mundstücke 3,. 3 a schliessen sich Rohre 7 und 7 a an, die die Mundstücke 3 und 3 a mit der Saug- öffnung eines Exhaustors 8 verbinden. Der Exhaustor bläst die angesaugte Luft durch ein Rohr 9 in einen Cyklon oder eine sonstige Staubabscheidevorrichtung 10. Der Staub sammelt sich in dem Behälter 11.
Die auf den Tisch 1 gelegten zu entstaubenden Gegenstände, also Kartons, Bleche usw., werden von den Ringen oder Bunden 12 in den Spindeln 13 und 14 an der Seite der Mundstücke erfasst und vorgeschoben. Das weitere Vorschieben übernimmt dann ein Satz weiterer Bunde oder Ringe 12 a auf den Spindeln 13 a und 14 a. Da die Bunde, die man auch als Vorschubwalzen bezeichnen kann, schmal sind, kann sich nur wenig oder kein Staub daran festsetzen.
Die Erfindung besitzt einen Elektromotor 15 zum Antrieb der Welle 16. Diese Welle treibt durch ein Zahnrad 17 ein Zahnrad 18 auf der Welle 19 und das Zahnrad 18 wiederum kämmt mit Rädern 20
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sondern werden nur durch Reibung durch die Walzen 12 mitgenommen. Die Spindel 13 an der rechten Seite in Fig. 1 ist in einem Rahmen 21 gelagert, der um 22 an der Maschine schwenkbar angeordnet ist. so dass diese Walze leicht in und ausser Arbeitsstellung gebracht werden kann.
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der Breite des zu behandelnden Gegenstandes anzupassen.
Der Antrieb der Maschine erfolgt mit einer solchen Geschwindigkeit, dass sie mehr als eine Maschine leisten kann, bei welcher mit Hilfe eines Greifers oder einer sonstigen langsam arbeitenden Vorrichtung zugeführt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel werden beide Seiten des zugeführten Gegenstandes behandeltman kann aber natürlich auch nur auf einer Seite arbeiten, also nur ein Mundstück und eine Bürste verwenden, um den Staub nur von der oberen oder unteren Seite zu entfernen. Bei der Behandlung von Pappen, die aus einer Bronziermaschine kommen und zur Herstellung von. Schachteln dienen. können Zuführwalzen, Bürst-und Saugvorrichtungen mit andern zur Behandlung der Pappe dienenden Vorrichtungen vereinigt werden, so z. B. mit Vorrichtungen zum Satinieren, Polieren. Bossieren.
Schlitzen oder Fertigmachen des Gegenstandes.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Maschine mit zwei Walzenpaaren 26 versehen, die von innen mit Gas geheizt werden, das unter Druck durch die Rohrleitung 27 zugeführt wird. Die unterste Walze eines jeden Paares wird durch die Zahnräder 28, 29 in Umdrehung versetzt, die mit einem gemeinsamen Zahnrad 30 in Eingriff stehen, das seinerseits durch ein Zahnrad. 31 von dem Rade 18 aus angetrieben wird.