AT141769B - Einrichtung zum Massenausgleich und zur Spülung von Brennkraftmaschinen mit gegenüberliegender Zylinderanordnung. - Google Patents

Einrichtung zum Massenausgleich und zur Spülung von Brennkraftmaschinen mit gegenüberliegender Zylinderanordnung.

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AT141769B
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cylinders
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masses
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Inventor
Ignaz Ing Zeissl
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Ignaz Ing Zeissl
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    • G06F19/00

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  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Massenausgleich und zur Spülung von Brennkraftmaschinen mit gegenüberliegender
Zylinderanordnung. 



   Es ist bekannt, dass bei Sternmotoren, das ist bei Motoren, bei welchen die Zylinder sternförmig auf einem Gehäuse sitzen und bei welchen alle Kolben in bekannter Weise mittels Pleuelstangen auf eine Kurbel arbeiten, erst dann mittels eines auf der Kurbelwelle angebrachten Gegengewichtes vollkommener Massenausgleich, d h. Ausgleich aller Haupt-und Nebenkräfte, zu erzielen ist, wenn vier oder mehr hin-und hergehende, am Umfange regelmässig verteilte Massen vorhanden sind. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es nun, den vorgeschriebenen vollkommenen Massenausgleich schon bei zwei auf einem Gehäuse um   1800 gegenüberliegenden   Zylindern zu erreichen, indem die Ergänzung auf vier hin-und hergehende, regelmässig verteilte Massen durch spezielle Anordnung von zwei gegenüberliegenden Hilfsmassen gebildet wird. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist es ferner, den vorbeschriebenen Massenausgleich mittels vier hin-und hergehender Massen auch durch Anordnung von ungleich langen Pleuelstangen zu erreichen, indem immer zwei um 180  gegenüberliegende Pleuelstangen gleich lang gemacht werden. Bei dieser Anordnung gleichen sich Haupt-und Nebenkräfte ebenfalls vollkommen aus. Die Hauptmassenkräfte sind bekanntlich von der Länge der Pleuelstangen vollkommen unabhängig, die Nebenkräfte je eines Paares um   1800 gegenüberliegender   Massen hingegen heben sich immer paarweise dann auf, wenn die Pleuelstangen eines solchen Paares gleich lang sind. 



   Erfindungsgemäss ergibt diese Anordnung von zwei Paaren verschieden langen Pleuelstangen die Möglichkeit, bei vollkommenem Massenausgleich den Motor in einer Hauptdimension kürzer als in der andern Hauptdimension zu gestalten, womit ein leichterer Einbau des Motors, z. B. auch in Fahrzeugen, gewährleistet ist. Aus konstruktiven Gründen werden   natürlich   im allgemeinen die Pleuelstangen der Ausgleichsmassen die kürzeren sein. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt ein Gehäuse 1 mit zwei Verbrennungszylindern 2 und 3, deren Kolben 4 und 5 und dazu senkrecht angeordnet die Ausgleichsmassen 6 und 7, welche in den Führungen 8 und 9 laufen. Die Kolben der Arbeitszylinder und die Ausgleichsmassen arbeiten auf derselben Kurbel. Diese besonders angeordneten Massen bilden daher erfindungsgemäss im Verein mit dem Gegengewicht an der Kurbelwelle die notwendige und hinreichende Ergänzung zum vollkommenen Massenausgleich an der Maschine. 



   In weiterer Entwicklung dieser Erfindung kann man diese Hilfsausgleichsmassen samt Führungen zu   Spülzylindem   samt deren Kolben ausbauen und zum Spülen der beiden Verbrennungszylinder verwenden, welche in diesem Falle als Zweitaktzylinder auszubilden sind. Bei Anordnung von kürzeren Pleuelstangen für die Spülkolben ist wieder die Möglichkeit gegeben, die eine Hauptdimension des Motors von Spülzylinderkopf bis Spülzylinderkopf besonders klein zu halten. 



   Eine solche Ausführung zeigt Fig. 2. Hiebei ist 10 das Gehäuse, 11 und 12 sind die Verbrennungs- 
 EMI1.1 
 der Spülpumpen bilden also wieder erfindungsgemäss mit den Arbeitskolben und dem Gegengewicht   trotz verschieden langer Pleuelstangen ein vollkommen ausgeglichenes Massensystem. Die Dimension des Motors von Kopf zu Kopf der Spülzylinder ist kleiner als von Kopf zu Kopf der Verbrennungszylinder.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 Verbrennungszylinder senkrecht stehen, und wobei alle vier hin-und hergehenden Massen mittels Pleuelstangen auf eine gemeinsame Kurbel arbeiten.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass immer zwei um 180 gegenüberliegende Pleuelstangen paarweise gleich lang, die beiden Pleuelstangenpaare jedoch verschieden lang ausgebildet sind.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle hin-und hergehenden Massen trotz paarweise verschieden langer Pleuelstangen untereinander gleich schwer ausgebildet sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen zwei Hilfsausgleiehsmassen und deren Führungen zu Kolben von Spülzylindern bzw. zu Spülzylindern ausgebildet sind, welche die Spülung der Verbrennungszylinder besorgen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuelstangen der Spülkolben untereinander gleich lang, jedoch kürzer als die Pleuelstangen der Verbrennungskolben sind.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die hin-und hergehenden Massen aller Zylinder auch bei verschieden langen Pleuelstangen gleich schwer sind. EMI2.2
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