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Mehrteiliger, zerlegbarer Ganzmetall-Schneeschuh aus Leichtmetall.
Zerlegbare Schneeschuhe aus Holz sind bereits bekannt. doch haben diese den Naehteil, dass sie an der Stossstelle durch Mefallplatten und andere Körper überlascht oder verstärkt werden müssen, die das Gewicht des Schneeschuhes wesentlich erhöhen. Auch die weiters übliche Armierung der Schneeschuhe mit Metallkanten bringt den gleichen Nachteil der Gewichtserhöhung. Schneeschuhe aus Metall sind an sich auch bekannt ; doch sind diese durch die seitlichen Stege derart steif, dass sie in der Praxis kaum zu gebrauchen sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen mehrteiligen, zerlegbaren Ganzmetall-Schneeschuh aus Leichtmetall, der aus vollem Walzprofil hergestellt ist und ausser dem Vorteile, dass die Kanten aus Metall bestehen und die Herstellung sehr billig ist, noch den Vorteil der Gewiehtserleichterung und der einfachen Zerlegbarkeit in sich schliesst. ohne die Gleitfähigkeit der Schiene zu beeinträchtigen.
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Dadurch wird dem Bergsteiger kein unhandliches Sportgerät aufgelastet. Die Montage der Schneeschuhe ist auch mit froststeifen Händen leicht und in einigen Sekunden durchzuführen. Es befinden sich am Schneeschuh keinerlei lose Einzelteile, die durch ungeschickte Handhabung bei der Montage oder beim Fahren durch Herausfallen in Verlust geraten können. Für die beim Schwingen oder Abstemmen auftretenden Kraftmomente wird die Stossstelle durch die Konstruktion der Verbindung zweimal gesichert.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, bei der der Schneeschuh in drei Teile zerlegt wird. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht des Stosses, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 einen Querschnitt des Stosses sowie Fig. 4 eine Gesamtansicht des Schneesehuhes. Der Schneeschuh erhält eine oder mehrere durchgehende Laufrillen in der Längsrichtung, die gleichzeitig dem Zwecke dienen, die Elastizität der Schiene, zu erhöhen und auch ein seitliches Verschieben an den Stössen durch Ineinandergreifen verhindern.
Teil A, der Vorderteil. wird am vorderen nde als Schneeschuhspitze ausgebildet und am riiek-
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Teil B, das Mittelstück, wird am vorderen Ende aufgebogen und mit zwei Vierkantbolzen D versehen. während das rückwärtige Ende wie das Vorderteil A aufgekröpft wird und Wulst und Ösenlappen erhält.
Teil C, das Endteil, wird am vorderen Ende genau wie Teil B mit der. Aufbiegung und den beiden Bolzen D ausgeführt, während das rückwärtige Ende glatt ausläuft.
Das Mittelteil B des Schneeschuhes wird auf der Lauffläche mit feinen nebeneinanderliegenden Längsrillen versehen, um eine bessere Führung beim Fahren zu erreichen. Der erste Teil A und der letzte Teil C erhalten nur die bereits erwähnte durchgehende Längsrille und bleiben sonst an der Lauffläche glatt, um die leichte Wendbarkeit des Schneeschuhes im unbelasteten Zustande nicht zu beeinträchtigen.
In der Mitte der Schiene werden die Bindungsbaeken durch Nieten oder Schrauben befestigt. Es können alle Arten von Bindungen verwendet werden.
Teil D stellt die Bolzen dar. von denen je zwei in den Teilen Bund C befestigt sind, die Bolzen
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Sicherung gegen seitliches Verschieben.
Teil G, die Keile, erhalten ein Vierkantloch und einen Längsschlitz. Die Keile werden an drei Seiten aufgebogen und erhalten in den seitlichen Aufbiegungen drei Bohrungen a. um durch Nachstellen des
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auftreten kann.
Teil E sind Verbindungslaschen, die mittels Stiften JT und J die Keile G und den Hebel F verbinden.
Die Stifte H und J sind so ausgebildet, dass H zu lösen ist, während J fix montiert wird.
TeilF stellt Hebel dar, die an den Ösen der Schiene befestigt werden und durch Herunterdrücken die Keile G in die Bolzen D stramm einziehen und hiemit die Funktion eines Spanners ausüben.
Die Montage der Schneeschuhe geschieht auf folgende Weise : Man steckt das aufgebogene vordere Ende des Teiles B in die wulstartige Aufpressung des Teiles A, klappt die beiden Teile gerade, so dass die beiden Bolzen D durch die Vierkantlöeher durehdringen, dann werden die Keile G über die Bolzen D
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Schneeschuh fahrtbereit ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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dass an der Stossstelle an einem Teil Bolzen (D) befestigt sind, die seitlich eine keilförmige Nut besitzen und durch Ausnehmungen des andern Teiles gesteckt werden, wobei durch seitliches Verschieben eines keilförmigen Passstückes (G) das über die Bolzen geschoben wird und in ihre Nuten eingreift, beide Teile (-1, B) des Schneeschuhes zusammengepresst werden.