DE687174C - Hoelzerner, schichtenweise zusammengesetzter gebogener Grubenausbauteil fuer einzelstehende Ausbaurahmen - Google Patents

Hoelzerner, schichtenweise zusammengesetzter gebogener Grubenausbauteil fuer einzelstehende Ausbaurahmen

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DE687174C
DE687174C DE1936M0133162 DEM0133162D DE687174C DE 687174 C DE687174 C DE 687174C DE 1936M0133162 DE1936M0133162 DE 1936M0133162 DE M0133162 D DEM0133162 D DE M0133162D DE 687174 C DE687174 C DE 687174C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/02Lining predominantly with wood

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Hölzerner, schichtenweise zusammengesetzter gebogener Grubenausbautefl für einzelstehende Ausbaurahmen Es ist bekannt, für den Grubenausbau hölzerne, bogig geformte Teile zu verwenden, die sich aus Brettern o.dgl. zusammensetzen. Sind solche Bretter lagenweise durch Bolzen, Nägel o.dgl. zusammengehalten, oder sind sie miteinander verklebt, so besteht immer noch die Gefahr, daß die fasergerecht liegenden Bretter zerspleißen, denn sie werden unter dem Gebirgsdruck auf Verflachung des Bogens beansprucht, wodurch Kräfte in Querrichtung zum Ausbauteil entstehen. Solchen Kräften kann die Verklebung nicht widerstehen und die Verbolzung oder Vernagelung erst recht nicht, weil dadurch Schwächungen der Bretter in der beanspruchten Richtung hervorgerufen werden.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die lagenweise zusammengesetzten Ausbauteile durch Mittel, die den Querkräften gewachsen sind, zusammengehalten werden, und zwar entweder dadurch, daß sie von einem Blech völlig eingekleidet sind, oder dadurch, daß Zwischenlagen zwischen den Brettern vorgesehen sind, deren Faserverlauf quer zu dem der Bretter gerichtet ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in fünf Ausführungsformen dargestellt.
  • Fig. i zeigt eineAusführungsform in Seitenansicht, Fig. i a eine andere ebenfalls in Seitenansicht.
  • Fig. 2 und 2 a zeigen je eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht und Grundriß, Fig. 3 eine fünfte Ausführungsform im Querschnitt.
  • Nach Fig. i besteht der Ausbauteil aus drei Brettern i, welche durch Kurzhölzer 3 voneinander getrennt sind. Die Kurzhölzer liegen zu den Langbrettern i quer, so --daß ihre Fasern. also rechtwinklig zu denjenigen der Langbretter verlaufen. Auf diese Weise entsteht ein Ausbauteil, der die Vorzüge besitzt, wie sie dem Sperrholz eigen sind. Während bei der Ausführungsform der Fig. i zwischeu je zwei Kurzhölzern 3 ein Zwischenraum verbleibt, liegen bei der Ausführungsform der Fig. i a die Kurzhölzer 3 unmittelbar aneinander. Die Zwischenräume 4 (Fig. 1) fallen also fort.
  • Bei den Fig. 2 und 2a 'handelt es sich darum, den Ausbauteil dadurch besonders #u versteifen und abzustützen, daß zwischen die Bretter i, geneigt zur Längsrichtung dieser Bretter, Kurzhölzer 5 eingefügt sind, die mit den Brettern verklebt sein können. Auch kann es zweckmäßig sein, Holz verschiedener Härte zu verwenden, etwa indem man die Kurzhölzer aus härterem Holz wählt als die Bretter. Wird alsdann der gebogene Ausbauteil unter hohen Druck gesetzt, so pressen sich die Kurzhölzer5 in das weichere Holz der Bretter ein. Fig.2a zeigt die kreuzweise Anordnung der Kurzhölzer 5. Durch Fugeneinschnitte wird dafür Sorge getragen, daß die Kurzhölzer in gleicher Ebene zu liegen kommen. Dasselbe wird erreicht, wenn man die einen, sa, der sich kreuzenden Kurzhölzer5,5a in ihrer Länge unterteilt und dann stumpf gegen die Kurzhölzer5 enden läßt (s. Fig. 2 a).
  • In Fig.3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Ausbauteil durch Bleche 12 eingekleidet ist. Es ist zweckmäßig, das Blech vor Kopf des Ausbauteiles, also bei 13, glatt durchzuführen, damit es beim Abstützen gegen ein Quetschholz in die Rundung 2 unter dem Gebirgsdruck hineingezogen wird.
  • Man kann noch Verankerungen, vorsehen, derart, daß man Ankerstangen oder Drahtseile der Länge nach durch den Ausbauteil hindurc,hzieht und an den ausragenden Enden, natürlich in versenkter Form, verspannt. Zweckmäßig werden diese Anker nicht im Bogen, sondern nach Möglichkeit geradlinig in den Ausbauteil eingelagert und haben daher gegenüber der Bogenverflachung in der Hauptsache nur Zugkräfte aufzunehmenwerden also günstig beansprucht.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPRÜCHE: i, Hölzerner, schichtenweise zusammengesetzter gebogener Grubenausbauteil für einzelstehende Ausbaurahmen mit in seiner Längsrichtung sich erstreckenden, fest,miteinander verbundenen Brett.erlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bretter durch sie umkleidende Mittel zu einem festen Verband vereinigt sind, der ein feitliches Aufspleißen der Bretter verhindert.
  2. 2. Hölzerner, schichtenweise zusammengesetzter gebogener Grubenausbauteil für einzelstehende Ausbaurahmen mit in seiner Längsrichtung sich erstreckenden, fest miteinander verbundenen Bretterlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bretteerlagen schichtweise Kurzhölzer (3, 5, 5a) ei-ngelagert sind, deren Faserverlauf quer oder geneigt zu den Längsbrettern liegt. 3. Grubenausbauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Kurzhölzer schichtenweise gegeneinander versetzt sind. 4. Grubenausbauteil nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,- daß die Kurzhälzer (5, 5a) einander kreuzend angeordnet sind. 5. Grubenausbauteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mitBlech eingekleidet ist.
DE1936M0133162 1936-01-12 1936-01-12 Hoelzerner, schichtenweise zusammengesetzter gebogener Grubenausbauteil fuer einzelstehende Ausbaurahmen Expired DE687174C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204168B (de) * 1958-12-27 1965-11-04 Elisabeth Jasper Geb Frieling Drucknachgiebiger Streckenausbaurahmen

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