AT141513B - Verfahren zur Herstellung von Margarine. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Margarine.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Margarine.
Die bisherigen Herstellungsverfahren für Margarine haben gemeinsam, dass die Bildung der Emulsion und die Kühlung derselben, die von aussen erfolgt, um jene zum Erstarren zu bringen, in zwei zeitraubenden Arbeitsgängen bewerkstelligt wird.
Es wurde auch schon geraten, die Margarineemulsion so zu erzeugen, dass die flüssige Ölmischung unter Benutzung handelsüblicher Emulgatoren getrennt mit Wasser oder Milch in berechneter Menge verkirnt und dann erst mit dem Rest der geschmolzenen Fette vereinigt wird, worauf die Abkühlung auf üblichem Weg erfolgt.
Als Abart des Kühlverfahrens wurde bereits vorgeschlagen, die fertiggebildete Emulsion, im Gegensatz zu den üblichen Kühltrommel-und Duschverfahren, nicht durch grossen Überschuss an Kühlmitteln weit unter den Erstarrungspunkt herunterzukühlen, sondern diesen nur etwas zu unterschreiten.
Es wird auf diese Weise unter gleichzeitigem Sparen an Kühlmitteln eine butterartige Konsistenz des Gutes angestrebt, die eine weitere Behandlung, wie Walzen, Kneten u. dgl., zur Gänze oder wenigstens zum Teil überflüssig machen soll.
Die Neuheit vorliegender Erfindung besteht darin, dass ein Teil des Ansatzes selbst, der so gewählt sein muss, dass sein Schmelzpunkt niedriger liegt als derjenige der restlichen Fettmischung, mit Milch oder Wasser, wenn nötig im Überschuss, zu einer Emulsion, weiterhin als Primäremulsion bezeichnet, verkirnt, die Funktion des kühlenden Mediums übernimmt. Zu diesem Zwecke wird die Primäremulsion auf entsprechend niedrige Temperatur abgekühlt, so dass durch Vereinigung mit den übrigen höherschmelzenden Anteilen, weiterhin kurz das Fettgemisch genannt, die gesamte Masse unter ihren Erstarrungspunkt gebracht wird und eine butterähnliche Konsistenz annimmt, die auch beim Lagern nicht verlorengeht.
Im Fabrikationsgang wird der für die Primäremulsion bestimmte Anteil an Fetten und Ölen mit der berechneten Menge Wasser oder Milch in einer zum Emulgieren geeigneten Apparatur unter Zuhilfenahme eines eine" Wasser in 0111-Emulsion bildenden Emulgators verkirnt. Die Primäremulsion wird durch direkte oder indirekte Kühlung auf eine niedrige Temperatur gebracht, oder aber können auch zu deren Herstellung vorgekühlte Bestandteile verwendet werden, wodurch sich die nachherige Abkühlung leichter gestaltet. Gleichzeitig wird das #Fettgemisch" in üblicher Weise zusammengeschmolzen.
Primäremulsion und Fettgemisch, welch letzteres möglichst kühl, aber zumindest noch dickflüssig sein soll, werden nun in einem passenden Mischgefäss unter energischem Rühren raseh vereinigt, wobei die Masse schnell erstarrt und, ohne dass eine weitere mechanische Verarbeitung nötig ist, nur der eventuell vorhandene Überschuss an Wasser muss in einem kurzen Knetprozess entfernt werden, was ohne Schwierigkeit vor sich geht, die fertige Margarine mit dem zulässigen Wassergehalt von 16-18% in die Packmaschine gelangt.
Ausführungsbeispiel : In einer zum Emulgieren geeigneten Apparatur, z. B. einer Kirne,
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halten kann.
Hierauf wird ein entsprechender Emulgator, z. B. 5 kg Palsgaard-Emulsionsö], eingerülhrt (österr.
Patente Nr. 99673 und 102952).
Nun werden allmählich 350 leg Wasser damit verkirnt und die gebildete Emulsion mit Eiswasser oder mittels einer Kältemischung auf +20 C gekühlt.
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In einem Rührkessel befinden sich 500 kg eines Fettgemisehes mit einem Erstarrungspunkte von 29-50 C, welches-eben noch geschmolzen ist. Hiezu lässt man schnell unter gutem Rühren die obige Emulsion einfliessen, setzt das Rühren noch einige Sekunden fort und wartet nun etwa eine Minute, bis die Masse, welche etwa eine Temperatur von 16 C angenommen hat, butterähnlich ganz erstarrt, worauf sie in einem Kneter, z. B. einem Tellerkneter, das locker gebundene überschüssige Wasser, etwa 180 leg, leicht abgibt. Nun gelangt das Gut, wie üblich, in eine Packmaschine.
Zur oben geschilderten Arbeitsweise ist noch folgendes anzuführen : Nachdem man den Fettansatz für das Endprodukt gewählt und den Erstarrungspunkt desselben bestimmt hat, kann der nötige Kühleffekt der Primäremulsion in verschiedener Weise erreicht werden. Und zwar kann man zu deren Herstellung einen verschieden grossen Prozentsatz des gesamten Fettansatzes verwenden oder den Wasser-
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Claims (1)
- der PlimÅaremu1sion zu regeln, und es kann auch bis zu einem gewissen Grade die Temperatur der Fett- misehung reguliert werden. Diese Faktoren erlauben es, nach Wunsch ohne grossen Überschuss an Kühlmitteln den Erstarrungspunkt des Gesamtgemisehes erheblich zu unterschreiten. Ein weiterer Vorteil in obiger Herstellungsweise der Margarine liegt darin, dass fast keine Luft hineingekirnt wird, was die Haltbarkeit der Margarine erhöht. Die aus Primäremulsion und Fettgemisch bereitete Masse besitzt in allen ihren Teilen gleichmässige Temperatur und einheitliche Konsistenz.Die dem Kirnprozess und dem Kühlen nach den bisherigen Verfahren entsprechenden Manipulationen erfordern nach dem neuen Verfahren nur wenige Minuten Zeit, da bei Anwendung geeigneter Emulgatoren die Primäremulsion, deren Bildung den eigentlichen Kirnprozess des Verfahrens darstellt, mit welcher etwa die doppelte Menge Endprodukt erzeugt wird, in etwa einer Viertelstunde entsteht, ferner das Zusammenrühren mit der Fettmischung gleichfalls nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und die so entstandene Masse sehr rasch der weiteren Behandlung zugeführt werden kann. Ein besonderer Vorteil ist darin zu erblicken, dass bei dieser schnellen Arbeitsweise in vielen kleinen Chargen gearbeitet werden kann, so dass kleine, also raumsparende und billige Maschinen für Klein-und Grossbetriebe verwendet werden können.Es liegt auf der Hand, dass das Weglassen der Dusch- respektive Kühltrommelvorrichtung sowie der für die mechanische Bearbeitung erforderlichen Maschinen mit Geld-, Raum- und Zeitgewinn verbunden ist. Auch in bezug auf die Kühlanlage selbst sind erhebliche Ersparnisse möglich.PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Margarine, dadurch gekennzeichnet, dass ein niedriger schmelzender Anteil des Margarinfettansatzes mit Milch oder Wasser emulgiert wird, wobei diese Emulsion auf eine bestimmte, gegen 00 C betragende Temperatur gekühlt wird, worauf sie mit dem restlichen höher schmelzenden Anteil des-Fettansatzes vermengt wird, so dass die Masse rasch butterähnlich erstarrt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT141513T | 1934-02-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT141513D AT141513B (de) | 1934-02-15 | 1934-02-15 | Verfahren zur Herstellung von Margarine. |
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| AT (1) | AT141513B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970394C (de) * | 1948-04-01 | 1958-09-18 | Unilever Ltd | Verfahren zur Herstellung von Margarine |
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1934
- 1934-02-15 AT AT141513D patent/AT141513B/de active
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