AT141349B - Selbstkassierer für Flüssigkeiten. - Google Patents

Selbstkassierer für Flüssigkeiten.

Info

Publication number
AT141349B
AT141349B AT141349DA AT141349B AT 141349 B AT141349 B AT 141349B AT 141349D A AT141349D A AT 141349DA AT 141349 B AT141349 B AT 141349B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
self
piston
tube
cashier
cylinder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto F Reiss
Nelly Sputz
Original Assignee
Otto F Reiss
Nelly Sputz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto F Reiss, Nelly Sputz filed Critical Otto F Reiss
Application granted granted Critical
Publication of AT141349B publication Critical patent/AT141349B/de

Links

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstkassierer für Flüssigkeiten. 



   Selbstkassierer zur Ausgabe von im voraus bestimmten Mengen von   Flüssigkeiten,   insbesondere von alkoholischen und alkoholfreien Getränken, sind in vielfachen Ausführungen bekanntgeworden. Alle diese Einrichtungen sind nicht nur   umständlich,   sondern nehmen auch sehr viel Raum ein und sind mit hohen Anschaffungskosten verbunden. Nach der Erfindung wird ein neuer Weg eingeschlagen, indem derselbe Zweck dadurch erreicht wird, dass der Selbstkassierer unmittelbar an dem Verschluss, Mündung oder Öffnung einer Flasche, aus der die Flüssigkeit in einer ganz bestimmten Menge nach erfolgtem Geldeinwurf entnommen werden soll, angebracht wird.

   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass sowohl die zur Herausgabe von im voraus bestimmten Flüssigkeitsmengen dienende Einrichtung als auch die Selbstkassiervorrichtung unmittelbar an einer Flasche angebracht ist, wodurch die Anordnung von besonderen Behältern, Gehäusen usw. entfällt und die Einrichtung sehr vereinfacht wird. Ausserdem hat der Verbraucher die Gewähr, dass er aus der Originalpackung echtes Fabrikat erhält. Zur Durchführung des Erfindungsgedankens können beliebige neue oder an sich bekannte Selbstkassiereinrichtungen gegebenenfalls nach entsprechender Umgestaltung verwendet werden. 



   Zwei   Ausführungsformen gemäss   der Erfindung sind in der Zeichnung beispielsweise 
 EMI1.1 
 tisch samt der Flasche im verkleinerten Massstabe, teilweise geschnitten, Fig. 3 eine alge- änderte Ausführungsform im Vertikal-und Horizontalschnitt, die Fig. 4 und 5 die in der Fig. 3 dargestellte Einrichtung in zwei verschiedenen Verwendungsarten sehematisch. 



   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht die Einrichtung im wesentlichen aus einem in einem Rohr 1 geführten Kolben 2. Wie in Fig. 2 angedeutet ist, reicht das Rohr 1 vorteil. haft bis zum Boden der Flasche 3, aus welcher die   Flüssigkeitsmenge,   z. B. ein Glas Weinbrand, entnommen werden soll. In dem feststehenden Rohr 1 ist der   Kolben, 8 längs   eines in der Mitte des Rohres 1 angeordneten   Röhrchens   4 geführt. Der Kolben. 3 weist keine Kolbenstange auf, sondern   setzt sich In einen zylindrischen   Teil 5 fort, in welchem Druckfedern 7 angeordnet sind. Diese Federn sind oben gegen eine   ringförmige   Deekwand 9 des Teiles 5 und am andern Ende durch einen an dem Röhrchen 4 angebrachten Träger   C ab-   gestützt.

   Das   Röhrchen 4 weist oben ein Auslassrohr S   auf, so dass der Zylinder 5 wegen des   Auslassrohres   mit einem entsprechenden vertikal verlaufenden Ausschnitt versehen sein muss. Oberhalb des Zylinders ist die Geldeinwurfvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem Gehäuse   10, in welchem   die Einwurföffnung mit inem Einwurfkanal 11 vorgesehen ist. welcher oberhalb des Ringteiles 9 des Zylinders 5 endet. Im oberen Teil des Gehäuses   10   ist ein unter Wirkung einer Feder 12 stehender Drücker 13 gelagert. Im unteren Ende des Rohres 1 sowie im Röhrchen 4 ist je ein Ventil angeordnet.

   Das eine Ventil 14 besteht aus einer einfachen Klappe, durch welche die   Flüssigkeit   in das Innere des Rohres   1,   u.   zw.   in den unterhalb des Kolbens 2 befindlichen Raum. eindringen kann. wenn sich der Apparat ausser   Gehranch   befindet. Das zweite Ventil 15 ist ein in das   Röhrchen eingebautes Rück-   schlagventil und in der Normallage geschlossen. Wird alter der   Kolben. 3   in der noch näher 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sich das   Rückschlagventil 15 öffnet   und   Flüssigkeit   in das Innere des Röhrchens 11 hineinlässt. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Soll eine bestimmte   Flüssigkeitsmenge,   z. B. ein Glas   Getränk, aus   der Flasche 3 entnommen werden, muss zunächst die Münze durch die Öffnung des Kanals 11 eingeworfen werden. Die Münze 16 fällt in die in Fig. 1 dargestellte Lage. Beim Hineinfallen wird sie in ihrer Bewegung durch den Ansatzteil17 der oberen Kanalwand aufgehalten. Wird nun der Knopf 18 des Drückers 13 entgegen der Wirkung der Feder   1, 2   nach abwärts gedrückt, so wird durch den Druck durch Vermittlung der Münze 16 der Zylinder 5 und damit der Kolben 2 entgegen der Wirkung der Federn 7 hinunterbewegt. Hiebei wird das   Rückschlagventil   15 geöffnet und die Klappe 14 geschlossen. 



  Somit wird die gesamte im voraus bestimmte   Flüssigkeitsmenge,   die sich zwischen dem 
 EMI2.1 
 durch das Auslassrohr 8 aus der Flasche hinausbefördert. Hat der Kolben 2 die untere End- lage erreicht und wird der Knopf 18 losgelassen, dann bringen die Federn 7 den Zylinder 5 in die ursprüngliche Lage zurück. Zufolge des unterhalb des Kolbens 2 durch kurze Zeit befindlichen Vakuums wird sich der Kolben nur langsam nach aufwärts bewegen, wobei sich das Rückschlagventil 15 schliesst und durch die   Klappe 14 wieder Flüssigkeit   unterhalb des
Kolbens in das Rohr 1 eindringen kann.

   Während der langsamen Nachaufwärtsbewegung des
Kolbens geht durch die Feder 12 der   Drücker   13 früher in die   ursprüngliche   Stellung   zurück     - als   der Zylinder, so dass die Münze 16 von der Berührung des Drückers 13 befreit wird und (gemäss Fig.   1) -nach rechts in   den Kastenraum 20 fällt, noch bevor der Zylinder seine obere
Endlage erreicht hat. Nachdem der Zylinder oben durch den ringförmigen Teil 9 abgeschlossen ist, wird der Drücker   13, wenn keine Münze sieh   oberhalb des Zylinders befindet. beim   Hinunterdrüeken   frei in den Zylinder hineinbewegt. ohne auf den letzteren irgendwelche
Wirkung auszuüben.

   Gemäss Fig. 2 kann eine Sicherung 35 beliebiger Art vorgesehen werden, um das unbefugte Entnehmen der Einrichtung aus der Flasche zu verhindern. 



   Eine andere Ausführungsform, welche dann mit besonderem Vorteil verwendbar ist. wenn die Flasche seitlich oder am Boden eine   Auslassöft'nung   aufweist oder wenn sie mit der Mündung nach unten angeordnet wird. ist in den Fig. 3-5 dargestellt. Gemäss Fig. 3 besteht diese Anordnung im wesentlichen aus einem durch einen Griffteil 21 verdrehbaren
Hahn   22,   dessen Hohlraum genau der zu entnehmenden   Flüssigkeitsmenge   entspricht. Zwischen dem Hahn 22 und dem Griffteil 21 ist eine besondere Kupplung vorgesehen, die aus zwei parallel angeordneten Scheiben   23,   24 besteht.

   Die eine Scheibe ist an dem Hahn   22,   die 
 EMI2.2 
 sind, wie aus Fig. 3 hervorgeht, an einander gegenüberliegenden Stellen keilförmig ausgeschnitten, so dass durch den   Münzeinwurfkanal.   26 eine Münze 27 in diese Ausnehmungen hineingeworfen werden kann. Die Kupplung zwischen den beiden Scheiben 23. 24 wird also durch die Münze hergestellt. Wenn sich die Münze in der in Fig. 3 oben dargestellten Lage in den Ausschnitten der Scheiben 23.   24   befindet, kann durch den Griffteil 21 der Hahn 22 so verdreht werden, bis die   Auslassöffnung   des Hahnes in das Auslassrohr 28 mündet, während die andere Öffnung des Hahnes verschlossen ist, so dass nur die im Innern des Hahnes befindliche Flüssigkeitsmenge durch das Rohr 28 abfliessen kann.

   Während des Verdrehens des Griffteiles,   21   sucht sich die Scheibe 23 durch die Wirkung einer   Hahnrückstellfeder 30   im entgegengesetzten Drehsinne   zn   bewegen ; dadurch   drücken beide Seheiben 23,, 34   mit den 
 EMI2.3 
 sprungslage   zurückgestellt.   Wenn der Griff verdreht wird. ohne dass vorher eine Münze   hinein-   geworfen worden wäre, dann kommt eine Kupplung zwischen Hahn und Griff nicht zustande. so dass die Einrichtung verschlossen bleibt. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung kann an einem Auslassrohr   32     3 angebracht werden,   welches z. B. in einer seitlichen Öffnung der Flasche 3 vorgesehen ist. wie dies Fig.   4   zeigt. oder aber es kann die Einrichtung gemäss Fig. 5   unmittelbar am Verschluss 33   einer in   einem     Ständer 34 verkehrt gelagerten Flasche angeordnet werden. Nach Fig. 4 können am Unter-   satz   36   Träger 37 für Gläschen vorgesehen werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> 2. Selbstkassierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herausgabe von im Voraus bestimmten Flüssigkeitsmengen dienende Einrichtung sowie Selbstkassiervorrichtung am bzw. im Flaschenhals angebracht sind.
    3. Selbstkassierer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er im wesentlichen aus einem in der Flasche angebrachten Rohr (1) besteht, in welchem ein Kolben (2, 5) geführt ist.
    4. Selbstkassierer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben unter Wirkung einer Feder (7) steht, welche im zylindrischen Teil (5) des Kolbens selbst angeordnet und oben durch einen ringförmigen Teil (9) dieses Kolbenzylinders (5) abgestützt ist.
    5. Selbstkassierer nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwischen dem Zylinderkolben (2, 5) und dem zur Betätigung des Kolbens dienenden Drücker (18, 13) durch eine eingeworfene Münze hergestellt wird.
    6. Selbstkassierer nach den Ansprüchen 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Rohres (1) bzw. des Zylinders (5) ein Röhrchen (4) angeordnet ist, in welches die herauszugebende Flüssigkeit durch ein an seinem unteren Ende angeordnetes Rückschlag- ventil (15) gelangt, wenn der Kolben (2) nach abwärts bewegt wird.
    7. Selbstkassierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Entnahme der Flüssigkeitsmenge bzw. der Selbstkassierer an einer seitlichen Öffnung der Flasche (3) angebracht ist. EMI3.1
AT141349D 1934-03-14 1934-03-14 Selbstkassierer für Flüssigkeiten. AT141349B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT141349T 1934-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141349B true AT141349B (de) 1935-04-10

Family

ID=3641626

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141349D AT141349B (de) 1934-03-14 1934-03-14 Selbstkassierer für Flüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141349B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3430950C2 (de)
AT141349B (de) Selbstkassierer für Flüssigkeiten.
DE583028C (de) Messstoepsel
DE1482674A1 (de) Zum Zapfen von Bier aus Flaschen dienende Vorrichtung
DE2110791A1 (de) Muenzbetaetigter Getraenkeselbstverkaeufer
DE682678C (de) Mess- und Fuellapparatur an Flaschenfuellmaschinen
AT405276B (de) Getränkeportioniervorrichtung
CH181656A (de) Einrichtung zur portionenweisen Abgabe von Flüssigkeiten.
DE605345C (de) Einrichtung an Flaschen zum Verhindern unbefugten Nachfuellens
US1906839A (en) Liquid dispenser
DE859102C (de) Regelvorrichtung fuer Walzenstuehle mit Servomotor
DE360234C (de) Durch das zu fuellende Gefaess gesteuertes Fuellventil fuer Mess- und Fuellmaschinen
DE553781C (de) Fuellungs- und Entleerungsanzeiger an Behaeltern
DE437039C (de) Benzinfilter mit Wasserabscheider fuer Benzinausgabeapparate
AT249527B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Ausgabe von unter Druck stehenden gashaltigen Flüssigkeiten
DE470711C (de) Mit selbsttaetigem Kugelverschluss versehener Ausguss fuer verkorkte und verkapselte Flaschen zur Verhinderung unbefugten Nachfuellens
DE1632027C (de) Flussigkeitsmeßgerat, insbesondere Schankgerat fur Getränke
AT141225B (de) Einrichtung zum dosierbaren Ausschank für Flüssigkeiten, insbesondere Likören od. dgl.
DE3814837A1 (de) Vorrichtung zum dosieren von softeis
DE508822C (de) Fluessigkeitsmesser mit zwei Messgefaessen
DE381088C (de) Vorrichtung zum Korken und Abfuellen von Flaschen
AT147879B (de) Mischvorrichtung zur Ausgabe genußbereiter Mischgetränke.
AT385021B (de) Portioniervorrichtung fuer in flaschen abgefuellte fluessigkeiten
AT125369B (de) Becherausgabevorrichtung für Selbstkassierer zum Verabreichen von Milch und anderen Flüssigkeiten.
AT134720B (de) Selbstkassierer zur Ausgabe von Flüssigkeiten, insbesondere von Feuerzeugbenzin.