AT141289B - Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen. - Google Patents

Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen.

Info

Publication number
AT141289B
AT141289B AT141289DA AT141289B AT 141289 B AT141289 B AT 141289B AT 141289D A AT141289D A AT 141289DA AT 141289 B AT141289 B AT 141289B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
arrangement
arrangement according
sending
ultra
short waves
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Pintsch Julius Ag
Karl Kohl Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Julius Ag, Karl Kohl Dr filed Critical Pintsch Julius Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT141289B publication Critical patent/AT141289B/de

Links

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen. 



   Wie schon bekannt, können zum Senden und Empfangen von ultrakurzen Wellen Glühkathodenröhren verwendet werden, die   als ; 3ehwingungssystem   Spiralkreise enthalten. Bei geeignet gewählten Spannungen an den Elektroden der Röhren   können   diese Spiralkreise durch die Elektronenbewegung 
 EMI1.1 
 gelingt jedoch ohne weiteres nicht, trotz richtig angelegter Spannungen und genügend hoher Emission. Dies hat seinen Grund darin, dass ein solcher Spiralenkreis im wesentlichen nur einen Freiheitsgrad besitzt, nämlich den der Grundwelle.

   Man kann nun ein zunächst homogenes Resonanzgebilde, wie es 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 ein   Spa, nnungsknoten.   Das ganze Gebilde besitzt in dieser Form neben der Grundwelle, die nunmehr eine. viel grössere Dämpfung besitzt als   früher,   einen ganz ausgeprägten zweiten Freiheitsgrad, welcher der durch die Teilabschnitte festgelegten Oberwelle entspricht und es gelingt verhältnismässig leicht, den Spiralenkreis in dieser Oberwelle anzuregen. Die Abgriffe sind   zweckmässig   senkrecht mit dem Schwingkreis geführt, um Kopplungen zu vermeiden. Der geschlossene bzw. offene Schwingkreis kann irgendeine der Elektroden als anregenden Bestandteil enthalten. Er kann auch mehreren Elektroden gleichzeitig angehören. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die   Fig. 1. Mit I   ist die Kathode, mit   2   die Gitterelektrode und mit 3 die Bremselektrode einer Ultrahochfrequenz-Dreielktrodenanordnung bezeichnet. 



  Die als Drahtspirale ausgebildete Gitterelektrode bildet zusammen mit dem Bügel   4   den   ultrakurz-   
 EMI1.4 
 geschlossene Gitterspirale 9 gebildet. Mit 11 ist die Glühkathode bezeichnet. Diese Zweielektrodenanordnung kann beispielsweise mit Magnetfeld zu Schwingungen angeregt werden. Durch die passend verteilten   Zuleitungen , M, 14 und 13 wird   der geschlossene Spiralenkreis wieder in eine gerade Anzahl von Abschnitten eingeteilt und kann in der entsprechenden Oberwelle erregt werden. Zur Vermeidung schädlicher Kopplungen sind die vier Zuleitungen senkrecht zu dem Schwingkreis geführt. Die Zuleitungen sind ausserdem noch durch die gemeinsame   Abschirmplatte 16   zu verstimmen. Die auftretende Spannungsverteilung auf dem Spiralenkreis ist ebenfalls angedeutet. 



   In Fig. 3 ist die gleiche Anordnung nur mit einem offenen Spiralenkreis 17 dargestellt. Der Spiralenkreis ist durch die drei Zuleitungen 18, 19   und 20   in vier Abschnitte eingeteilt und kann in der ersten Oberwelle erregt werden. Die Zuleitungen sind wieder senkrecht zum Schwingkreis geführt und durch 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 4 stellt die gleiche Dreielektrodenanordnung wie Fig. 1 mit Glühkathode 1, Gitterelektrode 2, Bremselektrode 3, Verbindungsbügel 4 und Zuleitung 5 dar. Nur sind an Stelle der weiteren Zuleitungen   Verbindungsstücke 22, 23 und   24 getreten, die die Stellen des ultrahoehfrequenten Schwingkreises überbrücken, die zu Spannungsknoten werden sollen. Zweckmässig sind diese Verbindungsstücke kurz im Vergleich zur Wellenlänge gehalten. 



   Mit den dargestellten   Verbindungsstücken   schwingt der Spiralenkreis in der ersten Oberwelle. 



  Die Zahl solcher   Verbindungsstücke   kann beliebig vergrössert werden. 



   Würde man extrem kurze Wellen mit Anordnungen erzeugen wollen, die in der Grundwelle schwingen, so käme man zu sehr kleinen Abmessungen und damit auch zu sehr kleinen Energien. Durch die vorliegende Erfindung gelingt es, mit Hilfe noch   grosser   Schwinggebilde extrem kurze Wellen zu 
 EMI2.1 
 erzeugt werden. Die Zuleitungen bzw. Verbindung-un Haltestreben verleihen der Anordnung weithin eine grosse Festigkeit, so dass keine Formänderungen des Eletkrodensystems und damit auch keine Wellen-   längenänderungen   auftreten. Ferner tritt durch die grosse Zahl der Zuleitungen eine vermehrte Wärme- 
 EMI2.2 
   PATENT-ANSPRtCHE :  
1. Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen mittels   Drei-und Mehrelektroden-   anordnung in   Bremsfeld-bzw.

   Rückkopplungsschaltung   bzw.   Zweielektrodenanordnung   in Magnetronschaltung, die als   Ultrahochfrequenzsehwingsystem   offene oder geschlossene Schwingkreise enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingkreise an mehreren Stellen   mit Zuleitungen, Haltestreben   bzw. 



  Verbindungsleitungen versehen sind, so dass diese Stellen die Sehwingungsknoten einer erregten Oberwelle werden oder werden können.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichspannungszuführungen bzw. Halterungen senkrecht zu den ultrahoehfrequenten Schwingkreise geführt sind.
    3. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingkreise aus einer freitragenden, an den Enden durch einen 1\Ietallbügel kurzgeschlossenen Drahtspirale bestehen.
    4. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingkreise aus freitragenden Drahtspiralen bestehen, die an den Enden offen und gegebenenfalls mit linearen Leiterstüeken versehen sind.
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungen bzw. Halterungen des Schwingkreises mit zur Abstimmung dienenden Reflexionsplatten versehen sind. EMI2.3
AT141289D 1934-01-31 1934-01-31 Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen. AT141289B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT141289T 1934-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141289B true AT141289B (de) 1935-04-10

Family

ID=3641579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141289D AT141289B (de) 1934-01-31 1934-01-31 Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141289B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT141289B (de) Anordnung zum Senden und Empfangen ultrakurzer Wellen.
DE730246C (de) Magnetronroehre zur gleichzeitigen Erzeugung von zwei oder mehr Frequenzen
DE639357C (de) Roehrengenerator
AT93388B (de) Einrichtung zur Steuerung der Amplitude hochfrequenter Schwingungen im Rhythmus niederfrequenter Schwingungen.
DE560139C (de) Einrichtung zur Behandlung des menschlichen Koerpers im elektromagnetischen Wechselfeld eines Kurzwellengenerators
DE725746C (de) Anordnung zur Erzeugung von ultrakurzen Wellen in Rueckkopplungsschaltung
AT159446B (de) Vorrichtung zur Behandlung von Körpern mit hochfrequenter elektrischer Energie.
DE638761C (de) Generatorschaltung unter Verwendung einer Magnetronroehre
DE874026C (de) Anordnung zur Erzeugung von kurzen Wellen
AT121673B (de) Vorrichtung zur Erhöhung der Frequenz einer elektrischen Schwingung.
DE728657C (de) Symmetrisch aufgebaute Verstaerkerschaltung, insbesondere fuer ultrakurze Wellen
AT261009B (de) Mechanischer Schwinger mit elektrostriktiver Anregung
DE887249C (de) Elektronenroehre
DE902262C (de) Fremdgesteuerte Laufzeitroehre mit geteiltem Resonator
AT132837B (de) Induktiv rückgekoppelter Röhren-Generator.
DE634873C (de) Kurzwellenschaltung
DE617545C (de) Verfahren zur Transformation von Schwingungsvorgaengen
DE581836C (de) Rueckkopplungsschaltung
DE925967C (de) Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen fuer die Hochfrequenzbehandlung irgendwelchen Gutes
AT254276B (de) Mechanischer Schwinger mit elektrostriktiver Anregung
AT135444B (de) Anordnung zur Erzeugung hochfrequent modulierter ultrakurzer elektrischer Wellen.
DE517974C (de) Roehrensender, insbesondere fuer kurze Wellen
DE939271C (de) Veraenderbarer Abstimmkreis fuer kurze und ultrakurze Wellen
DE195003C (de)
DE748409C (de) Vorrichtung zur Erzeugung mechanischer Schwingungen