AT141189B - Schienenfahrzeug. - Google Patents

Schienenfahrzeug.

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AT141189B
AT141189B AT141189DA AT141189B AT 141189 B AT141189 B AT 141189B AT 141189D A AT141189D A AT 141189DA AT 141189 B AT141189 B AT 141189B
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AT
Austria
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rail vehicle
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stops
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support
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Inventor
Oskar Hans Ing Hacker
Original Assignee
Austro Daimler Puchwerke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schienenfahrzeug. 
 EMI1.1 
 

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 ist aber auch ein weiterer Vorteil verbunden. Treten nämlich in Kurven Zentrifugalkräfte auf, welche das Fahrzeug nach aussen drängen, so entsteht eine kleine Rollbewegung der äusseren Luftreifen gegen den schräg ansteigenden Teil der Achse, was ein leichtes Anheben der äusseren Rahmenpartie, somit eine Neigung des Wagenkastens gegen das Innere der Kurve bewirkt. Wenn eine solche Innenneigung wegen der vielleicht vorhandenen starken Überhöhung des Geleises in Kurven unerwünscht ist, so wird die Neigung des   schrägen   Achsteiles so bemessen, dass bei der nach aussen drängenden Rollbewegung gerade nur die erhöhte   Zusammendrückung   des in der Kurvenfahrt aussen mehrbelasteten Reifens aus-   geglichen   wird. 



   Durch entsprechende Bemessung des Zwischenraumes t zwischen der oberen Partie der Luftreifen und einer Verbreiterung   9   des Rahmens kann eine zweckmässige Begrenzung des   Federaussehlages   erzielt werden. Tritt nämlich durch Überlastung oder durch Resonanzschwingungen ein besonders tiefes Durchschwingen des Rahmens ein, so kommt die Verbreiterung   9   unmittelbar auf den Luftreifen zum Aufsitzen. Dadurch wird der Federweg der Tragfeder d elastisch begrenzt. 



   Auch die seitlichen Bewegungen des Fahrgestelles gegen die Achse können durch geeignete An-   schläge lb   begrenzt werden. 



   Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für nicht angetriebene Achsen. 



   Eine beispielsweise   Ausführungsform   für angetriebene Achsen ist in Fig. 2 gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel verläuft die Antriebswelle vor oder hinter den Luftkissen. Zweckmässig sind zur Stossdämpfung je zwei Luftreifen e rechts und links der Antriebswelle   1f vorgesehen,   die oberhalb oder unterhalb der Tragfeder   f ! geführt ist.   



   Selbstverständlich könnte auch für angetriebene Achsen die   Ausführungsform   nach Fig. 1 verwendet werden, wobei die Räder durch Ketten od. dgl. angetrieben werden können. 



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 3. Es gleicht grundsätzlich der Anordnung in Fig. 1, nur sind die Aufgaben, horizontale und vertikale Kräfte zu übernehmen, geteilt. 



   Diesem Zwecke dienen je zwei   Gummi- oder Luftkissen'in,'H,   wobei der Rahmen c unter Ver- 
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 und auf die Räder a übertragen. Die   Luft- oder Gummikissen n Übernehmen   die Führung in seitlicher Richtung und absorbieren   Stösse,   die beim Befahren von Kurven oder Weichen auftreten. 



   Die Anordnung kann so getroffen werden, dass der oben geschilderte Hubeffekt beim Kurvenfahren auch hier eintritt. Das kann durch geeignete Bemessung der Grösse der Luftkissen und durch eine geeignete Schlauchverbindung zwischen den Seitenführungs-und den Tragkissen jeder Seite erzielt werden. Bei starken seitlichen Stössen oder bei starken Zentrifugalkräften in der Kurve tritt dann in den seitlichen Kissen ein Überdruck auf, der durch die Schlauchverbindung in das Tragkissen abwandert und dort eine Hubbewegung auslösen kann. 



   Bei entsprechender reichlicher Bemessung der Tragkissen kann von der Anwendung der üblichen Tragfeder vollkommen Abstand genommen werden. 



   Die in den Achsen auftretenden   Reaktionskräfte,   welche von den Bremsen oder vom Antrieb herrühren, werden bei hochwertigen Fahrzeugen in geeigneter Weise durch Drehmomentstützen und Schubbalken oder ähnliche Einrichtungen übernommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sehienenfahrzeug, bei welchem der Fahrzeugrahmen auf elastischen Kissen, zweckmässig 
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 können, wobei bei der Deformation des einen Stützorgans in der einen Richtung das andere Stützorgan eine Deformation in der andern Richtung erfährt und dadurch eine Bewegung des Fahrzeugrahmens in dieser andern Richtung bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane für die waagreehten und lotrechten Stosskräfte von in Luftverbindung gesetzten Luftkissen gebildet sind, derart, dass beim Auftreten übermässiger Stösse in der einen Richtung das in der andern Richtung wirksame Luftkissen aufgeblasen wird.
    3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane aus als Luftreifen ausgebildeten Stützrollen bestehen, die in einer oder mehreren lotrechten Ebenen senkrecht zur Radebene bzw. zur Fahrtrichtung angeordnet sind und mit Anschlägen zusammenwirken.
    4. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Anschläge als schiefe Ebene solcher Neigung ausgebildet sind, dass beim Auftreten von Seitenstössen und beim Befahren von Kurven die Stützorgane auf die Stützfläche auflaufen können und dadurch der Wagenkasten in der Kurve nach innen geneigt wird, zumindest aber die Tendenz, sich nach aussen zu neigen, verhindert ist.
    5. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Anschläge der Stützorgane von entsprechenden Kröpfungen der Radachse gebildet werden. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Abstützungen mit Anschlägen (h) zusammenwirken, die die seitlichen Bewegungen begrenzen.
    7. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeugrahmen mit Verbreiterungen. (g) ausgebildet oder in Verbindung gebracht ist, die bei normaler Belastung des Fahrzeuges in Abstand über dem Luftreifen angeordnet sind und erst bei Überlastung des Rahmens auf dem Luftreifen zum Anschlag kommen und so Schwingungen beim Durchfedern elastisch begrenzen.
    8. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine von der pneumatischen Abstützung unabhängige Federung.
    9. Schienenfahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragfedern des Fahrzeugrahmens in der Innenfelge des Luftreifens angeordnet sind.
    10. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle vor oder hinter den Luftkissen verläuft, zweckmässig zwischen zwei bzw. paarweise angeordneten Luftreifen durchgeht. EMI3.1
AT141189D 1932-09-16 1932-09-16 Schienenfahrzeug. AT141189B (de)

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AT141189T 1932-09-16

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AT141189B true AT141189B (de) 1935-03-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134695B (de) * 1956-03-29 1962-08-16 Rheinstahl Siegener Eisenbahnb Hydro-pneumatische Federung fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134695B (de) * 1956-03-29 1962-08-16 Rheinstahl Siegener Eisenbahnb Hydro-pneumatische Federung fuer Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge

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