AT137514B - Laufwerk für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Laufwerk für Schienenfahrzeuge.

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AT137514B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheels
drive according
guide
lateral
pneumatic tires
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Oskar Hans Ing Hacker
Original Assignee
Austro Daimler Puchwerke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Laufwerk   fiir   Schienenfahrzeuge. 



   Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 134666 ist ein Laufwerk für Schienenfahrzeuge. bei welchem elastisch bereifte, zweckmässig mit Luftreifen bzw. Gummireifen   bereifte Tiagtäder   innerhalb von nach 
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 Führungsräder mit unveränderlicher Spur ausgebildete Trommeln mit einer von den Tragrädern unabhängigen Achs- bzw. Achsstummellagerung. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Laufwerk dieser Art, bei welchem die Führungsräder auf einer gemeinsamen starr durchlaufenden Achse angeordnet sind, die mit dem Fahrzeugrahmen in keinerlei Verbindung steht.

   Weiter ist gemäss der Erfindung die Anordnung so getroffen, dass nicht nur die vertikalen Stosskräfte durch den zwischengeschalteten Luftreifen abgefedert bzw. aufgefangen werden, sondern auch die seitlich im Spurkranz auftretenden Stosskräfte gedämpft weiden, u. zw. ist die Anordnung der Achsen für die   Tragräder und für   die   Führungsräder   so getroffen. dass diese Achsen sowohl in vertikaler Richtung als auch in seitlicher Richtung gegeneinander Spiel besitzen, ohne dass Nachteile in bezug auf die Spurhältigkeit auftreten, so dass das aus Tragrädern und Rahmen 
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 Richtung Einstellbewegungen ausführen kann.

   Die beiden   Führungsläder   können daher mit einer unver-   ände ! liehen Spur   laufen und für das gummibereifte bzw. luftbereifte Fahrzeug eine rollende Strasse bilden. wobei die Anordnung auch leicht so getroffen werden kann. dass die Luftreifen in den Rollbahnen der   Führungsräder nicht   nur die vertikale Last durch das Warengewicht aufnehmen, sondern auch dazu dienen können, wie bei einem Strassenfahrzeug beim Durchfahren von Kurven die Seitenkräfte aufzunehmen und so ohne Spuränderung für die Tragung und   Führung   des Fahrzeuges wirksam sind. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt, bei welchem die Luftreifen sowohl für die Tragung als auch für die Führung des Fahrzeuges dienen, wobei das Fahrzeug in der üblichen Weise durch Blatt-od. dgl. Federn auf der mit den luftbereiften Laufrädern versehenen   Trag-bzw. Treibachse abgestützt   ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jede metallische Verbindung zwischen den   Führungsrädern   und deren Achse mit dem eigentlichen Fahrzeuggestell vermieden, wodurch nicht nur eine vollständige Dämpfung der Stösse erreicht, sondern auch die Übertragung der   Stossgeräusche   auf Rahmen und Karosserieteile verhindert ist. 



   Die   Führungsräder   5 sind mit   Kugellager b auf   einer starren Achse c gelagert. Die   Fuhrungsräder   bilden mit ihrer Achse gewissermassen eine rollende Strasse für das eigentliche Kraftfahrzeug, welches durch die Luftreifen 4 und die zugehörigen Tragräder, die auf der Trag- oder Treibachse e sitzen, ferner durch   Federn f und Kugellager g getragen   wird. Der Fahrzeugrahmen h ist zur Erzielung einer niedrigen Bauart zweckmässig als Gitterträger ausgebildet, dessen Obergurt oberhalb der   Federn/'und   dessen Untergurt unterhalb der Achsen verläuft. 



   Der Antrieb des Fahrzeuges erfolgt über die Trag- und Treibachsen e in der üblichen Weise durch 
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 die Reibung zwischen den Führungsrädern 5 und den Schienen. 



   Gebremst wird das Fahrzeug durch Bremsbacken oder Bremsbänder, die unmittelbar auf die   Führungsräder   oder auf mit diesen verbundene Bremstrommeln wirken. Diese Bremstrommeln sind der besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. 

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   Die Laufbahnen der Führungsräder 5 tragen innen wulstartige Erhöhungen i, welche mit ent- sprechendem Spiel die Seitenführung der Luftreifen bewirken. 



   Damit im Falle des Luftleerwerdens eines Reifens oder bei besonders grossen Beanspruchungen die seitlichen Abweichungen des Fahrzeuges gegenüber dem Führungsgestell nicht allzu gross werden, sind   Anschläge   vorgesehen, z. B. in der Art, dass das Felgenhorn der Luftreifenfelge seitlich verbreitert ist, so dass das Rahmenhorn des Luftreifenrades durch entsprechende Verbreiterung k dem Radkörper   1n   bis auf ein bestimmtes Mass genähert ist. Bei Luftleerwerden eines Reifens legt sich in der Kurvenfahrt dieser verbreiterte Seitenring k dann an den Radkörper   m   des Führungsrades an. 



   Damit im Falle des Luftleerwerdens auch die Tragkräfte ohne Gefährdung des Reifens auf die   Schienen übertragen werden können, ist die Achse c mit einem Vorsprung n (Nase od. dgl. ) ausgebildet,   der einen Anschlag für das Lagergehäuse des Lagers g bildet, so dass in der Anschlagstellung des Lagers g mit dem Vorsprung die Achse e auch als Tragorgan wirksam ist und eine Weiterfahrt auch bei entlüfteten
Reifen ermöglicht ist. 



   Zweckmässig ist es, die Führungsachse   c   in gabelartigen Führungen o lose zu führen, wodurch ein
Pendeln der Achse c, z. B. unter dem Einfluss der Lagerreibung in den Lagern b oder unter dem Einflusse der   Verzögerungskräfte   in der Achsmasse beim Anfahren und Bremsen vermieden werden kann (Fig. 2). 



   Die Anschläge können aus geräuschdämpfendem Material z. B. Gummi gebildet sein. 



   Die Seitenführung des Fahrzeuges kann auch ohne Zuhilfenahme der Luftreifen durch irgendein anderes elastisches Glied, z. B. ein Gestänge oder einem Stossdämpfer od. dgl. erzielt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laufwerk für Schienenfahrzeuge nach Patent Nr. 134666, dadurch gekennzeichnet, dass die
Führungsräder auf einer starren Achse sitzen.

Claims (1)

  1. 2. Laufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Tragräder und der Führungsräder sowohl in seitlicher als auch in vertikaler Richtung gegeneinander Spiel besitzen.
    3. Laufwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsspielraum elastisch begrenzt ist.
    4. Laufwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Begrenzung des Bewegungsspielraumes in seitlicher Richtung durch die Gummi-oder Luftreifen der Tragräder gebildet ist.
    5. Laufwerk nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall des Versagens der elastischen Begrenzung (Luftreifen od. dgl. ) ein Anschlag (k, m) vorgesehen ist.
    6. Laufwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftreifen zu einer Aufnahme der Seitenkräfte beim Durchfahren von Kurven dadurch befähigt sind, dass sie aussen liegen und nach innen durch das Führungsrad abgestützt sind.
    7. Laufwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Laufräder und Führungsräder ausser in seitlicher und lotrechter Richtung auch in der Längsrichtung Spiel besitzen.
    8. Laufwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsräder zweckmässig unter Vermittlung von Kugel-od. dgl. Lagern auf der starren Achse sitzen, die mit dem auf den Tragrädern abgestützten Fahrzeugrahmen in keiner Verbindung steht, wobei die Lager der Führungsachse die Achse der Tragräder umschliessen.
    9. Laufwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsachse als Anschlag EMI2.1
AT137514D 1932-02-13 1932-04-12 Laufwerk für Schienenfahrzeuge. AT137514B (de)

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AT137514T 1932-04-12

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AT137514B true AT137514B (de) 1934-05-11

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ID=34218435

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