AT140925B - Elektrischer Glasschmelzofen. - Google Patents

Elektrischer Glasschmelzofen.

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AT140925B
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Glasschmelzofen. 
 EMI1.1 
 dem Beschicken schnell wieder eine gleichmässige Schmelze zu erhalten, wäre es aber gerade wünschenwert, die mittleren Teile, denen das zu schmelzende Gemenge zugeführt wurde, stärker zu erwärmen. 



  Ausserdem werden die Ofenwände bei der bevorzugten Erwärmung der seitlichen Teile sehr angegriffen. Dabei wird nicht nur die Lebensdauer des Schmelzofens herabgesetzt, sondern es wird auch die Glasschmelze durch die aufgelösten und abgerissenen Bestandteile der Wandung verunreinigt. Man hat zwar schon vorgeschlagen, durch Einbau eines verengten Kanals im mittleren Teile eines elektrischen Glasschmelzofens den   Stromdurehgang   auf einen geringeren Querschnitt der Schmelze zu verdichten, um diese auf höhere Temperatur bringen zu können. Bei dieser Ofenbauart verlaufen aber die Stromlinien in der Nähe der Kanalwandungen, so dass diese wiederum der nachteiligen Einwirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt sind. 



   Nach der Erfindung werden diese Störungen dadurch vermieden, dass von den Wänden des Ofens je eine Mehrzahl von den elektrischen Strom schlecht leitenden Platten in den Ofenraum ragen. Diese Platten bestehen zweckmässig aus solchen schwerschmelzenden. gegen die Einwirkungen des Glasflusses 
 EMI1.2 
 Oxyden der Erden oder der seltenen Erden, die auch bei hohen Temperaturen die Elektrizität schlecht leiten. Mit ihrer Fläche stehen sie vorzugsweise senkrecht oder annähernd senkrecht zu den Stromlinien. 



  Infolge des hohen elektrischen Widerstandes dieser Platten wird der elektrische Strom von den Ofenwandungen abgedrängt und gezwungen, die mittlere, von den Platten freigelassene Bahn zu benutzen. 



  Das in der Mitte befindliche zu schmelzende Gemenge wird daher schneller erwärmt und die Wandungen des Ofens vor der Einwirkung des elektrischen Stromes zuverlässig geschützt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines gemäss der Erfindung ausgebildeten elektrischen Glasschmelzofens im waagrechten Schnitt dargestellt. 



   In den Schmalseiten des in üblicher Weise aus prismatischen Steinen J aufgebauten Schmelzofens 
 EMI1.3 
 sind je durch eine Anzahl parallel zueinander stehender, in den Ofenraum hineinragender   Platten 4 ge-     schützt.   Diese   Platten können   z. B. aus hochgesinterten oder geschmolzenen Oxyden der Erden oder der seltenen Erden bestehen, die auch sonst schon als   Hafenmaterial   benutzt worden sind.   Es können   aber auch andere hochschmelzende Stoffe zur Herstellung dieser Platten verwendet werden. In vielen Fällen wird es zweckmässig sein. die aus isolierenden Stoffen bestehenden Platten auf einer oder beiden Seiten in der in der   Glasteehnik   bekannten Weise mit hochschmelzenden, im Glasfluss nicht   löslichen   Metallen zu bedecken.

   Dadurch wird die Festigkeit der Platten erhöht und die Verunreinigung der Schmelz durch gelöste Oxyde herabgesetzt. Die metallischen Belegungen   müssen naturgemäss   derart isoliert 

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 EMI2.1 
 



   Durch die Ausbildung des Ofens nach der Erfindung ist es möglich, dem   zu schmelzenden Glas-   gemenge grössere Wärmemengen zuzuführen und gleichzeitig die Ofenwände zu schonen und somit eine reinere Schmelze zu erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Elektrischer Glasschmelzofen, bei dem die Schmelze als Widerstand geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass von den Wänden des Ofens je eine Mehrzahl von den elektrischen Strom schlechtleitenden Platten gegeneinander gerichtet derart in den Ofenraum ragen, dass zwischen ihnen nur ein begrenzter Weg für den Stromübergang verbleibt.

Claims (1)

  1. 2. Glasschmelzofen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aus isolierenden Stoffen bestehenden Platten aus gesinterten bzw. geschmolzenen Oxyden der Erden bzw. der seltenen Erden bestehen.
    3. Glasschmelzofen nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten mit hochschmelzenden, im Glasfluss unlöslichen Metallen bedeckt sind. EMI2.2
AT140925D 1933-05-20 1934-04-09 Elektrischer Glasschmelzofen. AT140925B (de)

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