AT140537B - Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seitenwänden, insbesondere von zu emaillierenden Badewannen od. dgl., durch Ziehen aus einem Blechstück. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seitenwänden, insbesondere von zu emaillierenden Badewannen od. dgl., durch Ziehen aus einem Blechstück.Info
- Publication number
- AT140537B AT140537B AT140537DA AT140537B AT 140537 B AT140537 B AT 140537B AT 140537D A AT140537D A AT 140537DA AT 140537 B AT140537 B AT 140537B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- side walls
- sheet metal
- enamelled
- production
- piece
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 title description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 4
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 230000003796 beauty Effects 0.000 description 1
- 238000004534 enameling Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seiten- EMI1.1 Beim Ziehen z. B. von Wannen, insbesondere Badewannen, aus einem Stück ziehfähigem Blech ergeben sich verschiedene Schwierigkeiten. Insbesondere wegen der Grösse des Werkstückes und der Notwendigkeit, den Ziehvorgang in mehrere aufeinanderfolgende Operationen zu zerlegen, war das bisher übliche Verfahren, bei dem das Blech bzw. Werkstüek ein oder mehrere Male vorgewärmt werden musste, mit bekannten Nachteilen und verhältnismässig grossen Kosten verbunden. Anderseits führten Versuche, dieselben Operationen ohne Erhitzen bzw. Zwischenerhitzen des Bleches bzw. Werkstückes, also auf kaltem Wege, durchzuführen, zu keinen brauchbaren Ergebnissen. Erfahrungsgemäss kann dabei ein Abreissen oder eine Faltenbildung des Bleches nicht vermieden werden oder die ebenen, einander gegen- überliegenden, längeren Seitenwände der fertigen Wanne werden wellig und müssen durch kostspieliges Ausklopfen von Hand gerichtet werden. Es ergeben sich aber auch für das meist nachfolgende Emaillieren weitere Nachteile dadurch, dass sich die ebenen Seitenwände bei dem dabei notwendigen Erhitzen werfen, was nicht nur die Schönheit, sondern auch die Haltbarkeit der Emaillierung beeinträchtigt, die dabei leicht Risse bekommt und ausspringt. Beim Gebrauch solcher Wannen mit geworfenen Seitenwänden kommt es vor, dass diese Seitenwände bei Füllung mit Wasser durchknacken, was unschön, unangenehm, geräuschvoll und für die Emaillienmg verderblich ist. Diese Nachteile werden durch ein Herstellungsverfahren gemäss der Erfindung vermieden. Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seitenwänden, insbesondere von zu emaillierenden Badewannen, durch Ziehen aus einem Blechstück. Dieses Verfahren besteht darin, dass diese Seitenwände nach aussen schwach ausgebaucht (konvex bzw. bombiert) gezogen werden, wodurch die Herstellung auch auf kaltem Weg er- möglicht wird, insbesondere dann, wenn diese Ausbauchung in zwei aufeinander senkrechten Richtungen ausgeführt wird. Die Zeichnung veranschaulicht dieses Verfahren in einem praktischen Ausführungsbeispiel, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Badewanne nach der Erfindung in Draufsicht und Fig. 2 im Querschnitt. Fig. 3 zeigt ein Mittel zur Befestigung eines Fusses im Querschnitt im grösseren Massstab und Fig. 4 dieses Mittel in der Draufsicht. Versuche haben ergeben, dass durch entsprechende Gestaltung der Ziehwerkzeuge für die Wanne erreicht werden kann, dass die einander gegenüberliegenden, längeren, bisher ebenen Seitenwände 1, 2 eine nach aussen schwach ausgebauchte Gestalt in dem Sinne erhalten können, wie aus der Abweichung 3 EMI1.2 schnitt (Fig. 2) hervorgeht, d. h. also, dass die Ausbauchung in zwei aufeinander senkrechten Richtungen erfolgt. Durch diese Gestaltung der Seitenwände 1, 2 wird sowohl eine übermässige Faltenbildung im Blech, insbesondere in der Umgebung der abgerundeten Ecken 6 (Fig. 1 bis 3), mit Sicherheit vermieden als auch die Materialbeanspruchung während des Ziehvorganges so gleichmässig gemacht, dass ein Abreissen des Bleches, insbesondere an den Stirnwänden der Wanne (etwa nach der Linie 7, Fig. 2), nicht mehr vorkommt. Zugleich erhält die fertige Wanne durch diese schwache Bombierung der Seitenwände nach aussen eine beträchtlich vergrösserte Steifigkeit, die insbesondere für das meist nachfolgende Emaillieren und für die Haltbarkeit des Emails von wesentlicher Bedeutung ist und auch das Aussehen und die sonstigen Eigenschaften der fertigen Wanne günstig beeinflusst. <Desc/Clms Page number 2> Das Tiefziehen des entsprechend zugeschnittenen Bleches geschieht zweckmässig in zwei oder mehreren Etappen. Nach beendetem Ziehvorgang wird die Randwulst 8 oder nach Belieben ein flacher Rand gepresst und der Rand beschnitten. Zur Befestigung der Füsse werden aus ihrer Ebene herausgepresste Blechstücke 9 (Fig. 3 und 4) von zweckmässig U-förmig herausgeschnittener Gestalt an den Boden der Wanne elektrisch angesehweisst, bevor die fertiggezogene und gepresste Wanne emailliert wird. In diese Blechstücke wird der Kopf der Füsse eingeschoben und mittels Schrauben befestigt. Dadurch ist nur eine örtlich eng umgrenzt Erhitzung der Wanne notwendig, so dass die Festigkeit des kalt gezogenen Bleches nicht verringert wird. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seitenwänden, insbesondere von zu emaillierenden Badewannen od. dgl., durch Ziehen aus einem Blech- stück, dadurch gekennzeichnet, dass diese Seitenwände (1, 2) nach aussen schwach ausgebaucht (konvex, bombiert) gezogen werden. EMI2.1
Claims (1)
- gezogen werden..3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ziehen der Behälter im kalten Zustand erfolgt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT140537T | 1934-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT140537B true AT140537B (de) | 1935-02-11 |
Family
ID=3641202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT140537D AT140537B (de) | 1934-02-10 | 1934-02-10 | Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seitenwänden, insbesondere von zu emaillierenden Badewannen od. dgl., durch Ziehen aus einem Blechstück. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT140537B (de) |
-
1934
- 1934-02-10 AT AT140537D patent/AT140537B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT140537B (de) | Verfahren zur Herstellung von offenen Behältern mit einander gegenüberliegenden längeren Seitenwänden, insbesondere von zu emaillierenden Badewannen od. dgl., durch Ziehen aus einem Blechstück. | |
| DE1083999B (de) | Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefaesses zum Kochen, Braten oderBacken mit einem rostsicheren Rand | |
| DE729777C (de) | Durch Verformung eines Rohrkoerpers hergestellte Kurbelwelle, insbesondere fuer Flugmotoren | |
| CH269874A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Heftes für Werkzeuge mit Angel. | |
| DE752943C (de) | Verfahren zur Herstellung von duennwandigen zylindrischen Hohlkoerpern, insbesondere Konservendosen | |
| DE935186C (de) | Verfahren zum Herstellen von Behaeltern wie Kochtoepfe, Wasserkessel u. dgl. mit verstaerktem Boden | |
| DE501632C (de) | Volksbadewanne | |
| CH218334A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kochgeschirres mit verdicktem Boden und nach dem Verfahren hergestelltes Kochgeschirr. | |
| AT205693B (de) | Verfahren zur Herstellung von emaillierten Metallgefäßen mit rostsicherem Ausgußrand und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäß | |
| AT149686B (de) | Flasche aus Papier, Karton u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung. | |
| DE597004C (de) | Polsternagel mit einem hohlgepressten Kopf von kugelabschnittfoermiger oder aehnlicher Gestalt | |
| DE540464C (de) | Verfahren zur Herstellung von hohlkoerperartigen Gebrauchsgegenstaenden durch Ausstanzen zweier konzentrischer Teile aus einer Metallscheibe | |
| DE516239C (de) | Eisen- oder Metallgefaess mit Spund- oder Zapflochverschraubung | |
| DE853242C (de) | Mit einer Tuelle versehenes Kochgefaess und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE444752C (de) | Aus Eisenblech hergestelltes Hohlgefaess mit Ausguss | |
| DE582448C (de) | Kaltziehverfahren fuer Aluminiumblech zur Herstellung von Behaeltern o. dgl. mit oberem Verstaerkungsrand | |
| AT157366B (de) | Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen u. dgl. an Laufschienen. | |
| AT89474B (de) | Verfahren und Vorrrictung zur Herstellung kuppelförmig geschlossener Fischbandülsen. | |
| DE841898C (de) | Verfahren zur Herstellung eines einwandfrei emaillierfaehigen Hohl-bordes an starkwandigen Stahlgefaessen, insbesondere Kochgeschirren | |
| DE510829C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern fuer galvanische Elemente | |
| AT149204B (de) | Verbindung für Litzen an Schichtenbürsten. | |
| DE659565C (de) | Motorhaubenhalter fuer Kraftfahrzeuge | |
| AT209472B (de) | Verfahren zum Herstellen profilierter Lederriemen und Profilierhülse zur Durchführung desselben | |
| AT238537B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Sitzbadewanne sowie nach dem Verfahren hergestellte Badewanne | |
| DE466354C (de) | Ruehrer |