AT214089B - Verfahren zur Herstellung von Gefäßen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gefäßen

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AT214089B
AT214089B AT312459A AT312459A AT214089B AT 214089 B AT214089 B AT 214089B AT 312459 A AT312459 A AT 312459A AT 312459 A AT312459 A AT 312459A AT 214089 B AT214089 B AT 214089B
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Werner Dr Ing Baumann
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Werner Dr Ing Baumann
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  Verfahren zur Herstellung von Gefässen 
Die   Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gefässen,   auf deren oberen Rand ein die Stirn- fläche des Gefässrandes übergreifender Ring aufgebracht wird, der als Verzierung dient und ein Ausschla- gen des Gefässrandes verhindert. 



   Solche Ringe sind bisher durch Hartlöten,   Rollennaht- oder Punktschweissen.   durch Aufwalzen unter An- wendung hinterschnittener Profile oder durch Ankleben mittels eines keramischen Kitts befestigt worden. 



   Es wurden insbesondere emaillierte Töpfe mit den Ringen versehen, weil gerade bei dieser Töpfen die
Gefahr besteht, dass die Emailleschicht am   Gefässrand   beschädigt wird. Die Ringe werden vor dem Emaillieren angebracht, weil beim Auflöten, Aufschweissen usw. auf den fertig emaillierten Topf die empfindliche Emailleschicht leicht beschädigt werden kann. 



   Vorgeschlagen wurde allerdings auch schon, einen metallischen Überzug des Randes durch Verzinnen oder Galvanisieren herzustellen und diesen Vorgang nach dem Emaillieren durchzuführen. Es zeigte sich aber, dass hiebei keine einwandfreie Verbindung mit der Emailleschicht erreichbar ist. 



   Das Anbringen des Ringes vor dem Emaillieren, beispielsweise das Auflöten während des dem Emaillieren vorausgehenden Glühprozesses, hat den wesentlichen Nachteil, dass dei Ring durch   die Wärmebe-   handlung sehr stark oxydiert. Die sich ergebende Oxydhaut muss nachträglich durch Schleifen und Polieren wieder entfernt werden. 



   Beim Verfahren gemäss der Erfindung wird ein die Stirnfläche des Gefässrandes   übergreifender Ring   mit   L-förmigem   oder J-förmigem Querschnitt verwendet, und erfindungsgemäss wird ein solcher Ring mit dem längeren Schenkel seines Querschnitts auf die Aussenwand des Gefässes aufgeschrumpft. 



   Das für das Aufschrumpfen erforderliche Erwärmen des Metallringes kann bei verhältnismässig geringen Temperaturen vorgenommen werden, bei denen noch kein Oxydieren stattfindet. Damit entfällt nach dem Aufbringen ein Schleif-oder Poliervorgang, was die Herstellung vereinfacht. 



   Beim Aufschrumpfen können die Verhältnisse ohne weiteres so eingerichtet werden, dass ein gutes Festsitzen der Ringe entsteht, anderseits aber eine Beschädigung der Emailleschicht nicht eintritt. An sich kann das bekannte Aufwalzen der Ringe mit hinterschnittenem Profil auch nach dem Emaillieren vorgenommen werden. Das Aufwalzen erfordert aber eine erhebliche Krafteinwirkung, weil die Ringe mechanisch verformt werden müssen, und es lässt sich kaum vermeiden, dass bei diesen starken Kräften die Emailleschicht unversehrt bleibt. Besonders unangenehm ist beim Aufwalzen, dass lokale Druckspitzen auftreten, wenn eine Druckrolle   od. dgl.   das Ringmaterial gegen die Gefässwand presst. Der Druck beim Anpressen muss aber anderseits schon deswegen hoch gewählt werden, weil das angewalzte Material nach Wegnahme der Druckrolle etwas zurückfedert.

   Ein   Aufwalzvorgang   ist daher praktisch kaum anwendbar. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Die Fig. 1-3 stellen senkrechte Schnitte durch den oberen Rand verschiedener Gefässe dar. 



   Nach Fig. l ist auf dem oberen Rand des Gefässes 1 ein L-förmiger Ring 2 aufgesetzt. Der längere Schenkel des Ringes liegt mit Presssitz an   der Aussenseite   des Gefässes an, da der Ring 2   durchAufschrump-   fen befestigt ist. 



   Um eine gute Verbindung des kürzeren Schenkels mit der   Stirnfläche   des Gefässrandes herzustellen, kann eine Lötschicht 3 vorgesehen sein. 



   Der Ring 2 nach Fig. 2 hat einen J-förmigen Querschnitt. Er ist ebenfalls durch Aufschrumpfen ange- 

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 bracht. Die Fuge zwischen dem kürzeren Schenkel des Ringes und der Stirnfläche des Gefässrandes ist durch eine Löt- oder Klebemasse 3 ausgefüllt. Das Ende des kürzeren Schenkels des Ringes   schliesst   sich bündig an die Innenfläche des Gefässes an. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Stirnfläche 4 des Gefässrandes kelchförmig sich nach oben und aussen erweiternd ausgebildet und passt sich damit der Wölbung des kürzeren Schenkels des Ringes gut an. Auch hier ist der längere Schenkel 2 durch Aufschrumpfen befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Gefässen, auf deren oberen Rand ein die Stirnfläche des Gefässrandes übergreifender Ring mit L, förmigem oder J-förmigem Querschnitt aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring mit dem längeren Schenkel seines Querschnittes auf die Aussenwand des Gefässes aufgeschrumpft wird.
AT312459A 1958-04-30 1959-04-24 Verfahren zur Herstellung von Gefäßen AT214089B (de)

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