DE950646C - Tiegel fuer Warmbaeder u. dgl. - Google Patents

Tiegel fuer Warmbaeder u. dgl.

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DE950646C
DE950646C DEB7825D DEB0007825D DE950646C DE 950646 C DE950646 C DE 950646C DE B7825 D DEB7825 D DE B7825D DE B0007825 D DEB0007825 D DE B0007825D DE 950646 C DE950646 C DE 950646C
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DE
Germany
Prior art keywords
crucible
edge part
edge
hot baths
crucibles
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Expired
Application number
DEB7825D
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English (en)
Inventor
A Blank
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BOYEOFEN GmbH
Original Assignee
BOYEOFEN GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/44Methods of heating in heat-treatment baths

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Für Warmbäder u. dgl., z. B. für Salzbäder, wie sie bei Härtungsverfahren benutzt werden, @ verwendet man in der Regel nahtlose gezogene Stahltiegel. Diese Tiegel haben entweder einen flachen Rand oder einen oben wulstförmigen Rand. Die erstere Form hat den Vorteil der leichteren Herstellbarkeit und -des. geringeren Gewichts, aber den Nachteil, daß Teile des Bades, beispielsweise des flüssigen Salzes, über den Rand überlaufen und die Außenseite des Tiegels oder das Mauerwerk des Ofens, in dem der Tiegel liegt, angreifen. Um dieses Überlaufen zu verhindern, hat man den bereits erwähnten Tiegel mit wulstförmigem Rand, den sogenannten Rundrandtiegel, hergestellt, der aber dafür den Nachteil hat, daB seine Herstellung wesentlich schwieriger und sein Preis demnach wesentlich höher liegt.
  • Ziel der Erfindung ist ein Tiegel, der sowohl leicht herzustellen ist als auch den Vorteil besitzt, ein Überlaufen des Bades aurd die Außenseite zu verhindern.
  • Gemäß der Erfindung ist der Tiegel in der Weise zweiteilig ausgebildet, daß ein auf seiner Oberseite wulstiger Randteil aus einem besonderen Werkstück besteht, welches auf den flachen Rand des Tiegels derart aufgesetzt wird, daß es leicht abnehmbar ist. Wenn der Tiegel durchgebrannt ist, so kann dieser Randteil vom Tiegel abgenommen und für einen neuen Tiegel verwendet werden; man spart daduirch in erheblichem Maße Material. Vorzugsweise wird daher für diesen Randteil ein metallischer wärme- und alterungsbeständiger Werkstoff verwendet. Die Befestigung des Randteils an dem eigentlichen Tiegel kann vorzugsweise mittels der Bolzen der Aufhängeösen erfolgen. Um das Durchtreten von Badflüssigkeit zwischen Tiegelrand und dem Randteil zu verhindern, kann die Unterseite des Randteils so ausgebildet werden, daß sich eine Art Labyrinthdichtung ergibt. Vorzugsweise wird dabei die Auflagefläche des Randteils so geformt, daß es auf verschiedene Tiegelformen paßt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Anwendung eines Randteils gemäß der Erfindung bei einem Tiegel einer bestimmten Form, Fig. 2 die Anwendung des gleichen Randteils bei einer anderen Tiegelform. In beiden Fällen ist das Randteil im Schnitt dargestellt und sind die Tiegelformen nur angedeutet.
  • Fig. i zeigt einen Tiegel i mit einem flachen Rand (sogenannte Bochumer Form - DIN E 691o). Auf dem flachen Rand 2 des Tiegels i ruht der Randteil 3, der nach oben hin eine Wulst von halbkreisförmigem Querschnitt besitzt und der den Flansch 2 so weit überragt, daß etwa über diesen Randteil 3 überlaufende Badflüssigkeit nicht mehr auf die Außenwandung des Tiegels i gelangen kann. Die Auflagefläche des Randteils 3 ist mit einer konzentrischen Aussparung 4. versehen, die als Labyrinthdichtung wirkt. Diese Aussparung ist im dargestellten Beispiel so angeordnet, da.ß sie gleichzeitig zu einem entsprechenden Teil des Randes einer anderen Tiegelform, die in Fig. 2 dargestellt ist, paßt. In Fig. 2 hat der dort dargestellte Tiegel 1o einen Rand i i mit einem vorspringenden Teil 12, der in die Aussparung 4. hineinpaßt.
  • Die Befestigung des Randteils 3 kann durch Verschrauben erfolgen. Der Flansch 2 (Fig. i) besitzt in der Regel Schraubenlöcher 5 für die Anbringung von Aufhängeösen. Der Randteil 3 kann entsprechende Bohrungen 6 besitzen, durch welche die Bolzen der Aufhängeösen hindurchragen, so daß der Randteil 3 auf dem Flansch 2 mittels dieser Aufhängeösen befestigt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tiegel für Warmbäder u. dgl., insbesondere nahtlos gezogener Stahltiegel, dadurch gekennzeichnet, daß sein auf seiner Oberseite wulstig ausgebildeter Randteil (3) als ein vom Tiegel abnehmbares Werkstück ausgebildet ist.
  2. 2. Tiegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Randteil aus einem metallischen wärme- und alterungsbeständigem Werkstoff besteht.
  3. 3. Tiegel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Randteil an dem Tiegel mittels der Bolzen der Aufhängeösen befestigt ist.
  4. 4. Tiegel nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche des Randteils labyrinthförmig ausgebildet ist.
DEB7825D 1942-10-20 1942-10-20 Tiegel fuer Warmbaeder u. dgl. Expired DE950646C (de)

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