AT390270B - Kammerwand - Google Patents

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AT390270B AT0338985A AT338985A AT390270B AT 390270 B AT390270 B AT 390270B AT 0338985 A AT0338985 A AT 0338985A AT 338985 A AT338985 A AT 338985A AT 390270 B AT390270 B AT 390270B
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Claims (3)

  1. Nr. 390 270 Die Erfindung betrifft die Kammerwand eines Konverters zum Behandeln von Gußeisenschmelze mittels Magnesium. i Ein Konverter zum Behandeln von Gußeisenschmelze mittels Magnesium weist im Bodenbereich des Konverters eine Kammer auf, die von der Schmelze durch eine Kammerwand getrennt ist. Die Kammerwand enthält in unterschiedlichen Höhen vom Boden des Konverters eine bestimmte Anzahl von Öffnungen. Während des Schwenkens des Konvertern von der waagerechten Fiillage in die senkrechte Behandlungslage und auch danach dringt durch die unterste Öffnung die Gußeisenschmelze in die Kammer ein und verdampft geregelt das Magnesium. Die Magnesiumdämpfe entweichen aus der Kammer durch die oberen Öffnungen in die Gußeisenschmelze. Für eine bestimmte Gußeisenmenge mit bestimmtem Schwefelgehalt muß eine bestimmte Menge von Magnesium zugegeben werden, um den Anfangsschwefelgehalt, z. B. von 0,1 % auf 0,006 %, zu senken und um in der Gußeisenschmelze noch eine Restmagnesiummenge von z. B. 0,045 % zu erreichen. Die Kammerwand muß deshalb in bezug auf die zu behandelnde Menge von Gußeisenschmelze eine bestimmte Form und Größe aufweisen. Ein zu klein oder zu groß gewähltes Kammervolumen beeinträchtigt den Wirkungsgrad der Behandlung und auch die Treffsicherheit im Erreichen des vorgegebenen Restmagnesiumgehaltes in der Gußeisenschmelze. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Bemessung und Gestaltung der Kammerwand gemäß der zu behandelnden Menge der Gußeisenschmelze so vorzuschlagen, daß ein hoher Wirkungsgrad der Behandlung der Gußeisenschmelze mittels Magnesium und auch die Treffsicherheit im Erreichen des vorgegebenen Restmagnesiums in der Gußeisenschmelze gesichert wird. Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruches 1 gelöst Weitere vorteilhafte Merkmale gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor. Anhand der beiliegenden Figuren wird die Erfindung in schematischer Darstellung näher erläutert Es zeigen: Fig. 1 den Bodenbereich des Konverters mit der Kammerwand in bogenartiger Form, Fig. 2 den Schnitt (A - A) von Fig. 1, Fig. 3 den Bodenbereich des Konverters mit der Kammerwand in winkelartiger Form und Fig. 4 den Schnitt (B · B) von Fig. 3. Im Gefäß (1) ist eine Kammer (2) angeordnet. Die Beschickung der Kammer (2) mit Magnesium (4) geschieht über die Öffnung (5a), die mittels eines Verschlußes (5) abschließbar ist Die Öffnungen (3), (3a), (3b) in der Kammerwand (2a) der Kammer (2) haben verschiedene Funktionen. Einerseits dringt die Metallschmelze (6) durch die Öffnung (3) in die Kammer (2) ein, während der Austritt der Dämpfe des Magnesiums (4) aus der Kammer (2) durch die Öffnungen (3a), (3b) erfolgt Das Gefäß (1) wird auf bekannte Weise von einer waagerechten Lage (nicht dargestellt) in die senkrechte Behandlungslage gemäß den Fig. 1 und 3 geschwenkt, wodurch das Verdampfen des Magnesiums eingeleitet wird, nämlich im Moment des Eindringens der Gußeisenschmelze (6) durch die Öffnung (3) in die Kammer (2). Die Länge (L) in mm der Kammerwand (2a) ist gemäß der zu behandelnden Menge (T) in Tonnen der Gußeisenschmelze (6) nach der Formel L - 600 x T^~* x A und die Höhe (H) in mm der Kammerwand (2a) nach der Formel H = 0,5 L x A bestimmt. Der Koeffizient (A) liegt im Bereich von 0,5 bis 1,5 je nach Schwefelgehalt von 0,01 bis 0,15 % und je nach Dicke (S) der feuerfesten Auskleidung (7) von 40 bis 150 mm des Gefäßes (1). Die Gesamtfläche (F) in cm^ der Öffnungen (3), (3a), (3b) in der Kammerwand (2a) ist nach der Formel F=7,3 x T®·^ x B bestimmt, wobei (T) wieder die zu behandelnde Menge in Tonnen der Gußeisenschmelze (6) bedeutet Der Koeffizient (B) liegt im Bereich von 0,6 bis 1,4 je nach Schwefelgehalt von 0,01 bis 0,15 %. Es ist vorteilhaft die Gesamtfläche der Öffnungen (3), (3a), (3b) so zu verteilen, daß auf die eine bzw. mehrere untere Öffnungen (3) 25 - 45 %, auf die eine bzw. mehrere obere Öffnungen (3a) 15 - 35 % und auf die mehreren bzw. eine mittlere Öffnung (3b) 35 - 55 % entfällt Die Kammerwand (2a) kann eine bogenartige (Fig. 1) bzw. winkelartige (Fig. 3) Form aufweisen. Die Form des Gefäßes (1) kann rund (Fig. 1) bzw. eckig (Fig. 3) sein. PATENTANSPRÜCHE 1. Kammerwand, die zum Einsetzen in einen Konverter zur Behandlung von Gußeisenschmelze mittels Magnesium bestimmt ist und die eine bogen· bzw. winkelartige Form aufweist, mit einer bestimmten Anzahl von in unterschiedlichen Höhen vom Bodenbereich des Konverters angeordneten Öffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) in mm der Kammerwand (2a) in bezug auf die Menge (T) in Tonnen der Gußeisenschmelze nach der Formel L = 600 x 1®*^ x A, und daß die Höhe (H) in mm der Kammerwand (2a) -2- Nr. 390 270 nach der Formel H = 0,5 L x A bestimmt ist, wobei (A) einen Koeffizienten zwischen 0,5 bis 1,5 je nach Schwefelgehalt von 0,01 bis 0,15 % und je nach Dicke (S) der feuerfesten Auskleidung (7) von 40 bis 150 mm des Gefäßes (1) bedeutet.
  2. 2. Kammerwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtfläche (F) in cm^ der Öffnungen (3,3a, 3b) der Kammerwand (2a) nach der Formel F = 7,3 x x B bestimmt ist, wobei (T) die Menge der Gußeisenschmelze in Tonnen und (B) einen Koeffizienten von 0,6 bis 1,4 je nach Schwefelgehalt zwischen 0,01 bis 0,15 % bedeutet.
  3. 3. Kammerwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtfläche (F) der Öffnungen (3, 3a, 3b) in der Kammerwand (2a) mit 25 - 45 % auf die unteren Öffnungen (3), mit 15 - 35 % auf die oberen Öffnungen (3a) und mit 35 · 55 % auf die mittleren Öffnungen (3b) unterteilt ist 15 Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0338985A 1985-01-29 1985-11-21 Kammerwand AT390270B (de)

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